bernie sehr gerne starte ich dieses Thema. Ich selbst mit 85kg war in dieser Größe damals unterwegs und bin damit sehr schnell weiter gekommen.
Freewave Boards um die 115ltr. oder größer
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Huhu,
fährt jemand ein Kode 115, einen aktuellen Freewave 115 oder einen Dyno3 115 oder hat gar mal ein Patrick Q113 oder gar Flikka Compact 110 (ok vielleicht kein Freewave) ausprobiert und kann berichten?
Grüße
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Ich könnte den Patrik F-Cross noch anführen, zum Halsen und Springen in kleineren Wellen ist er geeignet, zu mehr aber nicht, sprich größere Wellen oder weitere Manöver als die genannten.
Da viele in kleineren Wellen aber nicht mehr machen wollen oder können, und auch im Flachwasser noch unterwegs sein wollen, wäre es eine Option, halt je nach Einsatzschwerpunkt.
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Wenn der Fanatic Freewave 115 die Fortsetzung der 75 und 95l Shapes ist, dann wäre es gut geeignet, ich bin von den beiden kleinen Freewaves sehr angetan.
Setzen weich ein, sind gut schnell und liegen stabil im Wasser, wenn man mal nicht gleitet. Die Boards können super Manöver, entsprechen für mich dem Konzept FSW daher zu 100 Prozent.
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Meine Erfahrungen in der Gruppe:
Patrik F-Cross 112 (die grau-schwarz-weiße Version):
Sehr hart und direkt laufend, keine gute Kontrolle, in meinen Augen eher ein Freerider (lange Kanten, nur Single-Fin....)
SB Kode 125 / 2022:
Recht schwer trotz CR Bauweise, Seriensingle-Finne zu wegschmeißen, schlecht im Angleiten (auf das Volumen bezogen), mit SL Finne sehr spritzig und schnell (bei genügend Wind), gute Kontrolle in Kabbel
Fanatic 115 (normale Bauweise) 2023:
nur kurz ausgeliehen, daher keine belastbaren Aussagen - gewühlt ewig schwer (>8kg?) dadurch zäh , mit Thruster recht tief laufend - braucht vielleicht Wellenschub???
Lorch Offroad 114 (2012):
wirkte wie ein Floß, eher ein Freerider, schnell
Fanatic Blast TXTR 115:
man liebt oder hasst ihn - schwarz oder weiss
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Hi,
es war ja eher deine Fragerichtung.
ja, stimmt. Schlecht ausgedrückt von mir, sollte eigentlich heißen das es hier weiter geht.

Interesse meinerseits, es gibt mittlerweile in dieser Klasse Boards mit mehr als 115ltr. Volumen. Irgendwo auf Instagram habe ich ein Wave Board mit 120 ltr. gesehen, irgendwer der an der englischen Küste surft. Würd mich interessieren wie diese Boards fahren.
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Hm, dann würde ich noch den RRD FSW 114 Y26 ins Rennen schicken. Sauschnell läuft echt sportlich trotz des Volumens und geht absolut zackig ums Eck - zumal mit Thrustern bestückt. Als Centerfinne würde ich aber eine andere als die K4 Lexan Flosse dazuholen. Die K4 Thruster sind ok. Die Boards sind sowohl als LTD, als auch LTS recht unverwüstlich.
Den Dyno 115 hab ich (allerdings noch den roten) schon gefahren braucht etwas mehr Schub um zu gleiten läuft dann aber auch sehr stabil - ist schnell, aber nicht gefühlt und nicht ganz so spritzig, die Halsen brauchen mehr Druck durch das breite Heck. Auch der Stance ist etwas stubby-like.
Der große Patrik f-cross ist ein Bolzerboard (das galt zumindest für die black/white Modelle) und dafür ein sehr lebendiges, zappeliges mit sehr loosem Fahrgefühl - keine Ahnung ob die neueren da etwas komfortabler geworden sind, hab das aber so gehört, speziell die ab 124l und größer....
Der Fanatic Freewave war mir einfach zu langweilig - hatte den in verschiedenen Größen auf Karpathos gefahren. Irgendwie klebte das Ding im Wasser und wurde nie richtig frei (mit Thrustern). Muss man mögen - ich mags nicht.
Nur die großen Kode haben Powerbox, die kleinen US - alleine deswegen geht mir das Teil auf die Nerven. Ich bin echt seit 30 Jahren froh keine US-Box-Finnen mehr ins Board fummeln zu müssen. Wie oft war Plättchen oder die Schraube weg. Außerdem schlechter Sitz bei zugekauften Finnen. Die Boards sind ultra druckempfindlich.
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Falls ein Patrik F-Wave 115 in Frage kommt, hätte ich ein Exemplar abzugeben
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In meiner aktuellen Boardrange befinden sich F-Cross 113 und 136. Beides sind fantastische Boards zum Bolzen und Spaß haben. Der 136er kann gut befeuert nahezu in Konkurrenz zu Slalomboards gehen. Wer das anzweifelt solle es bitte selbst ausprobieren.
Den 113er nehme ich als Allzweckwaffe wenn garantiert mit konstantem starken Wind zu rechnen ist. Segel zwischen 4.2 und 6.4 passen prima. -
Starker Wind und Wave sind zwei unterschiedliche Dinge mit unterschiedlichen Anforderungen.
Für viel Wind und Flachwasser sind die großen F-Cross sehr gut geeignet, für Wave nicht.
Ich finde die Fanatic Freewave, wie schon gesagt, sehr geeignet und für mich passend, es kann aber sein, dass sich gute Surfer mit viel TOW lebendigere Boards wünschen.
Mit Ü60 kommt man leider an Grenzen, die auch die Boards mitmachen sollten. Das betrifft Manöver und auch das Surf Umfeld, also Windstärken, Wellenhöhen usw.
Das sollte man bei der Wahl eines FSW, auch mit 115l, bedenken.
Früher haben mich auch mehr die Flexibilität und Manöver eines Boards interessiert, jetzt leider mehr, ob ich mit dem Board einfach !!! klar komme
Man muss also ehrlich seine Ansprüche und Fähigkeiten einschätzen

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Moin,
weiß ja nicht ob ich den Thread gekapert habe.
Meine Idee wäre es, bekannte (oder eher unbekannte wie die beiden großen WeOne Wave) aufzulisten und mit entsprechenden Erfahrungen zum Fahrverhalten zu beschreiben.
Eigentlich ist die Auswahl ziemlich groß, wie ich finde.
Ich persönlich suche keinen Freerider oder Frühgleiter sondern eher ein großes Waveboard, welches mir (in meinem fortgeschrittenen Alter, nicht wahr surfer63 😉) ermöglicht auch an schlechten oder ungünstigen Bedingungen in der Nordsee einfacher Spass zu haben.
Ich mag eher frei laufende Boards, das Severne Pyro z.B. ist ein guter Kompromiss, habe ich in 93.
Natürlich sollte das Board für mich auch zu einem erträglichen Kurs zu haben sein, viel mehr als knapp 4-stellig ist nicht drin, daher gerne gebraucht.
Aber so eine Art Liste mit bekannten Boards und deren zusammengetragener Fahreigenschaften wäre für viele Nutzer sicher nice...
Zu einigen der genannten Boards kann ich was sagen. Der s/w Patrik 112, naja für mich ein schneller lebendiger Freerider, gute griffige Haldeneigenschaften aber kein besonders enges drehen, gabs ja auch nur mit Singlefin.
Der Lorch Offroad 114.
Super widerstandsloses angleiten, gute Kontrolle. Halsen sehr schön rund mit Durchgleitautomatik. Man kann auch mal wedeln in Dünungswellen, aber das war es auch schon. Dazu sehr flaches Deck, Single Schlaufe hinten nicht sinnvoll nutzbar, die mittlere Aussenposition ein guter Kompromiss, aber eben breites Heck.
Fanatic Freewave STB 115txt.
Ganz ungewöhnlich für mich. Sehr gedämpft und weich, fast klebrig, verschneidet gerne in engen Halsen über das Rail. Mittelschlaufe hinten wie beim Lorch quasi unbrauchbar, mag sein für Leute >100kg gut nutzbar.
Im Freerider Modus mit Schlaufen außen und auch 7,5 er Segel schön zu fahren, da auch verhältnismäßig drehfreudig. Also mehr free als Wave.
Grüße
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Zuglufttier bezüglich WeOne großes Wave Board. Ich habe im anderen Thread mit gelesen wo scharli_g eine Frage gestellt hat, ob Info´s zu so einem Board erwünscht sind. Passt hier gut rein denke ich. Vielleicht, wenn er Zeit hat, schreibt er was dazu.
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Große Waveboards haben "eigentlich" einen anderen Einsatzbereich.
Die Frage ist doch wie immer nach Einsatzzweck bei persönlichem Gewicht und den entsprechenden Vorlieben.
Einsatzbereiche (für mich):
1) FW mit > 115l ->> ich will aus unterschiedlichen Gründen kein SL oder Freerider, er soll dennoch schnell, kontrollierbar laufen und auch ein "Wedeln" erlauben; Singlefin reicht aus
2) Große Waveboards-- > schlechtere Wellen und/oder unstete Winde ausnutzen; angleiten sollte gut sein, Kantengriff ebenfalls, Geschwindigkeit uninteressant, Thruster bringt Vorteile
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Also ein Patrick fsw fuhr sich mit Wave Finne komplett anders als mit einer bump & jump Finne
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Also ein Patrick fsw fuhr sich mit Wave Finne komplett anders als mit einer bump & jump Finne
Also hier kann ich nur zustimmen und folgendes konkretes Beispiel aus eigener Erfahrung erläutern:
Board: FSW 96 L
Intensiv Gefahren mit:
Single - Fin; 27cm + Covers; Segel 5,9 => Freie Gleitlage, gutes bis sehr gutes Angleitverhalten, Manöver gut; weitere Radien aber mit viel Geschwindigkeit; Top End bei mittelmäßigem Chop/ am Meer eher anspruchsvoller.
Thruster 12/ 24- Mittelfinne (KEINE echte Center-Finne) Segel; 5;9 / 5;0 => hält das 5,9 überraschend gut; verliert etwas Angleitleistung, gewinnt etwas bei engeren Radien - liegt aber etwas flacher und somit am Top- End kontrollierbarer (mit dem 5,9 er - wohlgemerkt) => mit dem 5;0 er im Top-End-Bereich faktisch dann zu viel Auftrieb - schön aber am unteren Bereich für das 5,0er um mit diesen besser durch Windlöcher zu kommen.
Thruster 12/ 21,5 Mittelfinne (KEINE echte Center-Finne) Für Mich: Sweet-Spot - perfekt für 5,0 und 4;5 gut bis voll angepowert - hält den Druck noch sehr gut und lässt sich schon recht enge Radien zu - ohne am letzten 1/3 der Jibe überambitioniert eng zu ziehen . Gleitlage perfekt - nicht zu stark steigend im Top- End.
Thruster - echt 12/20 - fast Serie ( die Serie hat eine schwindsüchtige 19er Mittelfinne ). …. macht nur bei echten Welleneinsatz Sinn - da dann allerdings überraschend loose mit sehr Engen Radien (für ein 96er Board wohlgemerkt) und geringen Fußdruck zur Kurveneinleitung - aber: definitiv nicht satt angepowert oder sogar überpowert …. Den Druck (zumindest mit mir ) hält des Set-Up einfach nicht besonders gut - und man muss immer perfekt ausbalanciert in der Belastung fahren. Nichts also für Bump / Jump und sogar noch massiven Chop - nur für Welle.
Die Ergebnisse sind an sich nicht überraschend- zeigen aber, dass der Charakter des Boards über das Finnen- Set up deutlich verändert werden kann.Gegenbeispiel: Falsche Wahl: Meer, Dünung bis zu 2m. + Chop auf der Dünung. Und dann mit 5,0er eher schon überpowert - die Single- Fin gewählt ….. TOTALER Murks… ( Gedankengang des Boards an diesem Tag: ….“was macht er, der Depp“ ….
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Moin,
ich weiß nicht, ob man andere Größen einfach heranziehen kann und dann hochskaliert. Die 96iger Boards fahren eigentlich alle gut, mit sehr unterschiedlichen Charakter, gerade die großen boards scheinen schwierig zu sein
Ich kenne nur den patrik Singlefin FSW 112 in schwarz weiß und den bunten Lorch Offroad 114
Einen rrd fswV5 in 96 habe ich ja auch, ich käme z.B. nie auf die Idee so große Finnen damit zu fahren, schon mit 11/21 fährt er extrem richtungsstabil, da bleibt nicht viel Wave übrig, finde ich.
Mit Singlefin ändert sich das nochmal extrem, ich kann den fast gar nicht fahren, mit K4 29cm Serienfinne und 6er Segel quasi ein Freerider, Single-Schlaufe hinten nicht nutzbar, vorne außen auch nötig, ein ganz anderes Board.
Ob sich der 114er aber genauso verhält?
Grüße
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ich weiß nicht, ob man andere Größen einfach heranziehen kann und dann hochskaliert.
Eher nicht bei den Serienboards - da schreiben ja auch oft die Hersteller, dass die größeren Modelle eher gen Freeride/ Bump-Jump ausgelegt sind.
Einen rrd fswV5 in 96 habe ich ja auch, ich käme z.B. nie auf die Idee so große Finnen damit zu fahren,
Ich habe noch einen Quatro FSW mit 99 L - da geht es mir sehr ähnlich - dem sieht man schon an der Heckbreite an (OFO nur 38cm), dass er eher die kleinen Thruster-Varianten mag und mit Single- Fin eher wenig bis gar nichts anfangen kann.
Im Endeffekt: Gut das unterschiedliche Hersteller - unterschiedliche Schwerpunkte bei ihren FSW- Konzepte setzen. Von Wave über - Ein wenig von Beiden - bis eher Freeride …..

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Im Endeffekt: Gut das unterschiedliche Hersteller - unterschiedliche Schwerpunkte bei ihren FSW- Konzepte setzen. Von Wave über - Ein wenig von Beiden - bis eher Freeride …..

Ja, natürlich ist das super, das macht es ja aber umso wichtiger, die Charaktere der Boards zu kennen um das richtige auszuwählen
Grüße
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Mit Ü60 kommt man leider an Grenzen, die auch die Boards mitmachen sollten. Das betrifft Manöver und auch das Surf Umfeld, also Windstärken, Wellenhöhen usw.
Das sollte man bei der Wahl eines FSW, auch mit 115l, bedenken.
Früher haben mich auch mehr die Flexibilität und Manöver eines Boards interessiert, jetzt leider mehr, ob ich mit dem Board einfach !!! klar komme
Man muss also ehrlich seine Ansprüche und Fähigkeiten einschätzen

Naja, ich geh nun auch stramm auf die 60 zu....daher würde ich umso mehr den RRD FSW empfehlen. Die Boards funktionieren eigentlich immer.
Ich bin aktuell wirklich am Überlegen ob ich nicht von meinen 2 Boards wieder auf eines umsteige. Das wird dann vermutlich ein 96 od. 104er RRD FSW Ltd. Y26.
Ich mag die Boards einfach - die Dinger sind irgendwie wie ein bequemer Hausschuh und auch recht variabel, je nach Finnenbestückung.
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