Wenn man eine Startschot mit hat kann man ja je nach Situation entscheiden wie man startet.
Wenn das Segel nach einer ungünstigen Aktion für den Schotstart günstig in Lee liegt, dann mache ich lieber den, sogar mit dem 75l FSW.![]()
Wenn man eine Startschot mit hat kann man ja je nach Situation entscheiden wie man startet.
Wenn das Segel nach einer ungünstigen Aktion für den Schotstart günstig in Lee liegt, dann mache ich lieber den, sogar mit dem 75l FSW.![]()
Happy Woran glaubst Du denn, dass es Dir im tieferen Wasser mit dem Wasserstart noch nicht so recht gelingt?
am zügigen Ausrichten des Materials
am Freibekommen des Riggs aus dem Wasser
oder dann am Aufsteigen selbst?
Oder steckt das Hindernis woanders?
es ist eine Mischung aus 1 und 2 und mir fehlt die Orientierung im tiefen Wasser, woher genau kommt der Wind ... was ich mache: Wasserwellen beobachten, andere Surfer, Boote falls vorhanden, daran orientiere ich mich und das dauert
zügig ausrichten kenne ich nicht ... ich brauche lange ... schwimmen zum Mast, damit in den Wind schwimmen bis ich merke ich kann es hochziehen
wenn ich das Material nicht genau richtig ausgerichtet habe, meine das Segel, kriege ich es zwar aus dem Wasser, vom Masttop oder kurz überm Gabelbaum, aber auf dem Weg zum Board bin ich schon wieder unter Wasser, samt Segel ... da meinte man zu mir, ich muss stärker strampeln, kriege ich aber nicht hin
wenn ich das Segel hinten aufs Brett auflege und es dann hochziehe, habe ich 2 Szenarien, der Wind drückt das Segel runter oder es reisst mir das Segel aus der Hand
Ist schwierig zu beschreiben ... tut mir Leid. Ich glaube ich schwimme in die falsche Richtung und habe noch nicht das Gefühl wohin es gehen muss. Wenn ich es mit dem Strandstart vergleiche, da habe ich das Ausrichten im Gefühl, blind, kann mich nicht erinnern, damit je Schwierigkeiten gehabt zu haben. Oder wenn ich den Wasserstart aus brusttiefen Wasser simuliere, da bin ich ja schon in einer guten Position und komme hoch.
Ich frage mich welches Brett ist besser dafür? Habe meist mit dem 90 l Iboard geübt. Das ist aber sehr leicht und oft liegt es bei gutem Wind mit dem Deck nach unten ... der Wind dreht es mir um. Sind noch Wellen im Spiel, wie im Hyeres sowieso. Wäre es vielleicht besser mit dem 105 l Wark, oder spielt das keine Rolle? Schwerer ist das Guerilla, ich überlege es wieder im Winter mitzunehmen ... weiss noch nicht.
Ich muss gleich wieder los und habe noch nicht weiter gelesen, werde später am Abend weiter lesen und euch antworten.
Danke fürs Thema!
Kennt jemand ein älteres YouTube Video zum Wasserstart, das geht 2 Stunden oder länger, ist glaub auf englisch gewesen und sehr genau erklärt ... ich finde es nicht mehr und weiss auch nicht mehr von wem es war, war aber jemand Bekannter (von früher) ?
Hallo Happy,
schau dir mal das Video von Jem Hall an. Er erklärt das sehr gut. Hat mir geholfen.
Das von dir genannte kenne ich auch, finde es nur nicht mehr.
...korrigiere... Hab's auf meinem Handy gefunden...
Falls es das ist was du meinst
Mal ein paar unpopular opinions und vielleicht ist auch etwas Satire drin ![]()
Also im kalten Wasser lernt man den Wasserstart schneller
Denn wat mutt, dat mutt!
Aber mit "kalt" meine ich hier 14 bis 15 Grad, jetzt nicht im 4 Grad kalten Wasser im Winter Wasserstart üben gehen ![]()
Meistens geht der Lift aufs Board nachher auch ganz easy, das Materialausrichten ist meiner Erfahrung nach das Schwierige. Vor allem im Kabbelwasser, von Shorebreak ganz zu schweigen ... Oder wenn sich das Rigg verhakt und das Schothorn senkrecht zum Grund zeigt... Als würde von unten einer dran ziehen... Prost Mahlzeit beim Abstrampeln
(in dem Fall schnappe ich mir übrigen dann das Masttop und schwimme damit so lange im Kreis bis sich irgendwas bewegt).
Und dann kämpfst du dir da minutenlang schwimmend einen ab, um dann nachher an der Wasserkante von anderen Surfern gesagt zu bekommen "Wasserstart? Du musst doch einfach nur..." EINFACH NUR - wie ich diese Worte nicht mehr hören kann
Ach klar, bin dann eben EINFACH NUR siebzehn Minuten aus Spaß um mein auf dem Wasser klebendes Rigg herumgeschwommen, weil ich EINFACH NUR das Rumpaddeln genießen wollte.
Nagu, Spaß bei Seite
Also mir hat beim Wasserstart time on water viel gebracht. Mit der Zeit merkt man, wie viel Wind es für einen Wasserstart braucht und wann man es auch EINFACH NUR bleiben lassen kann, weil dich ein leiser Pups eben nicht aufs Board hieven tut.
Wenn ich ins Tiefe falle, habe ich auch manchmal den Schreckgedanken "Oh Gott ich kann nicht stehen
" und mache dann einfach irgendein Rumgezappel, das nix bringt. Kostet nur Kraft. Dann lieber einmal kurz durchatmen, sich orientieren und die nächsten Schritte überlegen. Start in eine Richtung versuchen, und falls es nicht klappt, Start in die andere Richtung versuchen. Falls man die Windrichtung aus den Augen verloren hat, andere Wassersportler beobachten. Auf Wellenrichtungen würde ich nicht viel geben, die können nämlich auch unabhängig vom Wind laufen.
Nagut, nochmal ein paar ernstgemeinte Tipps, die mir wirklich geholfen haben (wird sich vielleicht ein biaschen mit den Vorrednern doppeln, sorry dafür...):
Alles anzeigenleichtes rigg mit gutem zug
gabel - wenn möglich - eher tief
board mit guter volumensverteilung (damit nicht bug oder heck sofort absaufen. lieber zuviel als zuwenig volumen
grosse aber nicht allzuscharfe finne (verletzungsgefahr)warmes, angenehmes wetter
auftriebsweste
wind der zum passiven angleiten halbwegs reicht
geduld
spass
dann wird das schon
Habe alles von leichtem Rigg bis zur Auftriebsweste (ist aber eine normale, keine extra dicke) und auch keine scharfe Finne
Was mir fehlt ist sicher die Geduld ...
und mein Iboard hat nicht viel Volumen im Heck, aber das hochkommen klappt regelmässig aus stehtiefen Wasser (ich liege jedoch im Wasser), weil ich dann alles korrekt ausgerichtet habe
In den privaten Schulungen Zum Wasserstart die ich bisher anleitete – war an sich immer der größte Knackpunkt:
Bordsteuerung schwimmend
über das Rigg (!)
=> bin ich in der Lage vor allem genug Druck über den Mastfuß während des kompletten Wasser-Startvorgangs auszuüben.
auch beim ausrichten des Segels? Ziemlich sicher tue ich das nicht, ich achte zu sehr aufs Segel hochbekommen.... schreibe es mir dick hinter den Ohren ... Druck auf dem Mastfuss, Druck auf den Mastfuss
anknüpfend an Surfer63 was ich auch geübt habe. Das Segel "frei" bekommen wenn es abgesoffen ist. Segel "schiften" üben im Wasser. Geübt habe ich im stehtiefen Wasser, ca. Bauch bis Brusttief.
Segel schiften übers Wasser ... uff ... ich kann das Segel nicht mal lange oben halten
Ich beobachte andere ... die sind mit ihren Armen und dem oberen Brustkorb recht weit über der Wasseroberfläche ... bei mir schaut bestimmt nur der Kopf und meine kurzen Arme raus, vielleicht noch ein bisschen die Schulter ... aber ich weiss, es ist machbar, muss nur rausfinden wie
...korrigiere... Hab's auf meinem Handy gefunden...
Falls es das ist was du meinst
ja ich glaube, das ist es, vielen lieben Dank! Schau ich mir in Ruhe an
Ad Frage in #29:
Denke Michlsurf spricht von der Phase knapp vor dem Aufsteigen bis beim Aufsteigen.
Das Ausrichten des Materials und das Rigg-aus-dem-Wasser-Bekommen ist (relativ) lang vorher.
- Bodydraggen üben. Kann man auch im Flachen. Damit man ein Gefühl bekommt, wie es ist, schwimmend das Rigg zu steuern. Oder "halbes Bodydraggen" - schon am Rigg in der Luft hängen, Arsch noch im Wasser, Füße aufm Board. Hier kann man gut Riggsteuerung und Boardsteuerung vom Wasser aus üben. Hab ich teilweise in so flachem Wasser geübt, dass mein Popo fast über den Grund geschubbert ist. Hat mir trotzdem sehr geholfen.
Bodydragg üben und zwar bewusst, das habe ich noch nicht gemacht ... bisher ungewollt geschehen. Werde ich machen
auch mit den Füssen auf dem Brett, daran habe ich noch nicht gedacht. Danke!
Wenn man noch im Wasser ist, meint Michl mit "Druck auf den Mastfuß" sicher, den Bug des Boards mit dem Rigg vom Wind wegzudrücken, um das ungewollte Anluven zu verhindern. Während man sich vom Segel hochziehen lässt, sollte der Druck dann möglichst von oben kommen: dazu mit dem Körper möglichst nahe ans Segel, den Oberkörper weit nach vorne lehnen. Heck mit dem hinteren Fuß unter den Körper ziehen. So sind die Hebelkräfte günstiger, und dem Anluven wird entgegengewirkt. Wenn der Wind kaum ausreicht, lasse ich das vordere Bein noch möglichst lange während des Hochliftens im Wasser schleifen. Das bremst das Board, und der Zug des Segel nach oben vergrößert sich.
Und, wie alles andere auch, reine Übungssache. Mit der Zeit kommt die Routine.
Zitat:zügig ausrichten kenne ich nicht ... ich brauche lange ... schwimmen zum Mast, damit in den Wind schwimmen bis ich merke ich kann es hochziehen
Also wenn man nicht alle paar Sekunden von der nächsten Welle gespült wird, erstmal durchatmen sich beruhigen. Sich orientieren wo bin ich wie läuft die welle wo kommt der Wind her etc
Du hast alle Zeit der Welt
Das mit dem schwimmen und am Masttop hocharbeiten etc habe ich früher auch gemacht, braucht viel Energie, die man sich sparen kann
Ich schwimme nicht um mein Material herum, ich bewege mein material um mich herum, ich bin die Sonne mein material sind die Planeten natürlich bewege ich es so dass der Mast irgendwann in den Wind zeigt, dann bei bedarf Mast auf dem Heck ablegen
Diese Technik wurde mal in der surf beschrieben, war für mich eine Gamechangee, endlich kein gestrampelt mehr
Der Mast zeigt nicht "in den Wind" ( acidman) , sondern der Mast sollte am Ende des Ausrichtens ca 90° zum Wind stehen. Das ist der Kern des Ausrichtens. Meist wird der Mast direkt danach über den Kopf gezogen und das Rigg so freibekommen.
Boardausrichtung, also dessen Winkel, ist weit weniger wichtig als die eben erwähnte Ausrichtung des Riggs. Viele achten jedoch beim Ausrichten auf die nach dem Wasserstart gewünschte Fahrrichtung und richten das Material auch danach aus.
(Vorstufe des Aussrichtens wäre schon das bessere Stürzen)
Happy bei meinem Post >Segel Schiften< weiter oben habe ich was vergessen dazu zu schreiben, entschuldige.
Und zwar, ich meine diese Übung im flachem Wasser. zB. Hüfttief, also so eine Tiefe wo die Finne nicht auf sitzt am Grund. Also in der Tiefe wo du Beachstart machen würdest beginnen dann immer weiter ins tiefere Wasser.
Ich habe mich bei weniger Wind so im Wasser "gespielt" Auch dabei das Ausrichten geübt. Okay, für Wasserstart war es zu wenig an Wind. Für den richtigen Wasserstart mein ich. Ich habe Diesen geübt mit Griff an Schothorn/Mast. Wie gesagt, es war sowas wie ein "Spielen im Wasser" ab es hat geholfen.
Man muss wirklich das Körpergewicht und Auftrieb beachten.
Mit meinen 70kg kommt es je nach Segeltyp dazu, dass ich es nicht mit einfachem über den Kopf ziehen frei bekomme, sondern einfach untergetaucht werde. Dann ist die Masttop Technik doch hilfreich, besonders dann, wenn das Segel völlig abgesoffen ist.
Die Technik ist halt ziemlich situationsabhängig, was es nicht einfacher macht.
Mit 100kg passiert das Untertauchen eher nicht mehr.
Daher meine Idee mit der Auftriebsweste.
Ausserdem hat acidman damit völlig recht, das man im Normalfall viel Zeit hat, man muss nur seine leichte Panik überwinden im Wasser zu liegen und sich nicht mehr so gut orientieren zu können.
Der Mast zeigt nicht "in den Wind" ( acidman) , sondern der Mast sollte am Ende des Ausrichtens ca 90° zum Wind stehen. Das ist der Kern des Ausrichtens. Meist wird der Mast direkt danach über den Kopf gezogen und das Rigg so freibekommen.
Boardausrichtung, also dessen Winkel, ist weit weniger wichtig als die eben erwähnte Ausrichtung des Riggs. Viele achten jedoch beim Ausrichten auf die nach dem Wasserstart gewünschte Fahrrichtung und richten das Material auch danach aus.
(Vorstufe des Aussrichtens wäre schon das bessere Stürzen)
Sorry mich missverständlich ausgedrückt
uch beim ausrichten des Segels? Ziemlich sicher tue ich das nicht, ich achte zu sehr aufs Segel hochbekommen.... schreibe es mir dick hinter den Ohren ... Druck auf dem Mastfuss, Druck auf den Mastfuss
Der Hintergrund: Ich beobachte halt oft / meistens bei Wasserstart-Übenden => dass das Hauptproblem beim ausrichten eben ist: => Die Fuhre luvt schon bei den minimalsten Startversuchen / Aufstiegsversuchen zu viel an - auch schon oft beim Versuch des Ausrichtens des Materials.
Die Fähigkeit das Material (fast) nur über die Masthand und den Wind im Wasser liegend abfallen zu lassen ist einfach essentiell.
Das muss auch nicht mit großen (-oder alleinigen) Krafteinsatz über die Mast durchgeführt werden. Mehr ist es eben auch den Wind über die richtige Segelstellung - beim abfallen mithelfen zu lassen.
Es ist ein Zusammenspiel: der Komponenten:
- Köperspannung: Nicht jede kleine Welle drückt Dich weg
- Masthand gestreckt => übt Druck aus - Blick geht zum Mastfuß
- Beine / Beinschlag (wie beim Schwimmen) Komponenten - vor allem bei schwächeren Wind -hält gegen das Material und die Wellen welche Dich nach Luv / zum Heck drücken wollen.
=> In welche Intensität nun die einzelnen Komponenten eingesetzt werden um
a) Dein Material korrekt auszurichten
b) Dafür Sorgen das in der frühen Aufstiegsphase die Materialposition gehalten wird
c) Nicht zuletzt der Lift über das Segel erzeugt wird ...
hängt von den Bedingungen ab:
=> Übertreibt man es beispielsweise bei zu starken Wind - zieht es einen über das Material. Es geht also auch um die Dosierung.
Zunächst aber muss in der Lage sein a) und b) über die Segelsteuerung im Griff zu haben.
Michlsurf Bin mir nicht ganz sicher, ob Du nicht 3x die Masthand statt der Segelhand meinst - zB die Druck ausübt.
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