Windgeschwindigkeiten oder die Dichte von Böen kann man an der Gestalt der Wasseroberfläche oder zB an Bäumen, Beeinträchtigungen beim Gehen, fliegendem Sand, Pfeifgeräuschen, Auswehen von Flaggen, etc festmachen ...
Teilweise gibt es mehrere fixe Windmessanlagen (samt Online-Daten) oder gar gute Windmessungen auf dem Wasser. Oder man zieht über die Powersituation bei gefahrenen und wohlbekannten Setups seine Rückschlüsse aus Erfahrungswerten auf den Wind, etc
Ab und zu könnte jemand dem Anglerlatein von Kollegen auf den Leim gehen ... und eine zeitlang "falsch geeicht" sein.
Ein neueres Phänomen scheint zu sein, dass man - zB mangels Alternativen oder aber Wunschdenken/magisches Denken - die Forecasts zu sehr in die Wahrnehmung (und Benennung) des auf dem Wasser vorhandenen Windes einfließen lässt? Wie siehst Du das?
Beispielsweise warnte der Wetterdienst vor Böen um 60 km/h. Man empfand es als heftig, war ordentlich überpowert und folgert dann, dass die Böen 33 kn gehabt haben müssten.