Der klassische Balz Pro 720 von Moses war in den Händen von Bl MÜller mehr als 50 km/h in der Spitze schnell ... aber halt in seinen. Mein Trainingspartern Jannis schaffte damit gestern 36 km/h (aber halt Welle bis 1 m).
Speed beim Windfoilen - Tipps & Tricks
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Da wäre dann ja ein weiteres entscheidendes Kriterium was noch in der Auflistung fehlen könnte.. flachwasser (und ggf. zusätzlich konstante windbedingungen)
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Ach und eins fällt mir noch ein, die Größe des stabs ist wohl auch sehr wichtig wenn es um topspeed geht . Wurde neulich von einem pwa Fahrer mehr oder minder ausgelacht dass ich mit 255er starboard backwing unterwegs bin. Es bräuchte nur einen um die 200cm2 und man wäre wieder schneller unterwegs. Diese Größe gilt wohl auch als beste allround größe im Slalom. Windfoilen.nl bestätigte dies in den veröffentlichen testberichten. Den pwa Fahrer hatte ich bei instagram zwecks spezifischer fragen zum Starboard SLR foil kontaktiert und ist seitdem eine gute Quelle für weiteres Wissen.
Leider konnte ich aufgrund fehlendem backewing nicht vergleichen. All diese Tuning Tipps (kleinerer front und back wing) erschweren aber auch das lernen der foil jibe, was bei mir immer noch Katastrophe ist auf den neuen slr Flügeln.
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Was macht uns denn beim Windfoilen schneller?
-kleine Frontflügel (<60 cm Breite/500 cm2))
-Powershims beim Stabilizer möglichst auf null reduzieren & möglichst kleiner Stab (<200 cm2)
-Abstimmung so, dass der Bug in voller Fahrt nicht zwischenditschert (Mastfuß zurück)
-sehr lange Trapeztampen (>38'')
-Board immer schräg anstellen - auch bei Downwind
-möglichst weit raus aus dem Wasser fliegen
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Ich möchte euch nicht zu nahe treten. Aber ich hatte noch kein foil mit dem die 50 kmh 2sec nicht möglich wären. Egal ob 900/ 1000er Race oder Supercruiser mit glaube ich 1600. Es ist einfach eine Sache des pushens. Klar haben die foils einen Komfortbereich, aber der ist relativ niedrig. Danach heißt es extrem schnell reagieren und versuchen immer Vollgas zu fahren. Nie auch nur etwas Druck rausnehmen. Das endet aber zwangsweise im crash. Nicht jedesmal und mit der Zeit immer seltener, aber leider sicher und am Anfang oft

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Ich denke das wissen wir alle dass wir noch Amateur mäßig unterwegs sind - das ist auch absolut ok und dass es da am Skill fehlt ist auch klar. Aber man kann es sich mit bestimmten Zielen schwer und leicht machen. Schwer zb indem man nur mit großen frontflügeln unterwegs ist wo einem die Fuhre beinahe um die Ohren fliegt weil der lift aufgrund der (zu großen) fläche zu viel ist.
Es hat ja seinen Grund warum die pros als leichtwindflügel 400-500er front wings nutzen und nicht 800-1000er. Man ist einfach schneller unterwegs, und das erheblich schneller. Wenn man zb bei gps speedsurfing sich mal alle foil Einheiten ansieht fällt auf, dass die meisten sessions, die im geschwindigkeitsbereich von 40-50kmh gefahren werden (egal on 2sec vmax oder 10sek) , mit kleineren Flügeln geflogen werden. Ich habe bis jetzt nur wenige hochgeladene Sessions gesehen die diese speed Sphären mit großen front Flügeln erreichen. Also es geht , defintiv !!! Aber ist es sinnvoll dahin zu pushen und das volle risiko eines crashes einzugehen? Ich bezweifle das ! Ich teste demnächst den 560er und berichte. Vielleicht wird sich auch gar nichts am top speed ändern, dann bleibt wohl nur am skill zu arbeiten 😂
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Ich will nicht irgendwem schlecht reden. Mir fehlt auch die Erfahrung mit den neuen kleinen foils. Ich glaube aber das auch die neuen kleinen foils bei Geschwindigkeit sehr schwierig zu fahren sind. Natürlich haben die das Potenzial schneller gefahren zu werden. Aber ich glaube halt nicht automatisch oder von alleine. Und die Technik die dazu nötig ist kann man auch mit großen foils lernen. Ich habe mir mit etwas größeren immer leichter getan. War aber auch mit Finnen so und auf der letzten Zug mit den aktuellen kleinen slalomfoils bin ich noch nicht aufgesprungen. Mir ist In der Vergangenheit vielmehr die Abstimmung als der speed aufgefallen. Je kleiner Brett und Segel desto kleiner die flügel und kürzer die fuse um kontrolliert zu fliegen. Speed war aber immer ähnlich, die kleinen waren bei Geschwindigkeit für mich nicht einfacher da meine Reaktionen irgendwann zu langsam waren um einen crash möglichst auszuschließen.
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Was ist beim Foilen eigentlich der schnellste Kurs? Ich habe das Gefühl, dass ich weniger tief downwind (als beim slalomsurfen) schneller bin. Habe bei tieferem downwind den Eindruck dass mir der Winddruck im Segel ausgeht.
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Ja, extrem tiefer Downwind ist dann wieder langsamer als „normaler“ downwind, wo ich am „schnellsten“ werde.
Nikolas goyard hatte etwas analog geschrieben wie Mias. Das man jeden km mehr Speed quasi erarbeiten muss, auch mit Stürzen.
Ein für mich nicht gangbarer weg.
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ohne Wiederstand( Luft und Wasserwiederstand) sollt doch halbwind der schnellste Kurs sein. Da wird m.M.die Windgeschwindigkeit am stärksten in Vortrieb umgewandelt.
Da foil weniger reibung(wasserwiederstand) hat ist der kurs nicht so tief. Allerdings kommt der Punkt bei dem der Wiederstand vom foil wieder exponentiell steigt. Ab da sollte der beste Winkel wieder deutlich ansteigen.
Das hieße je schneller bei genug Wind umso tiefer.
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Sehe ich anders.
Der schnellste Kurs ist abhängig von der Windstärke und dem erzielte Fahrtwind und der verfügbaren Kraft das Rigg - insb dessen Querkräfte - zu halten.
Das Gefühl kann gerade auf tiefen Raumkursen täuschen.
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Ich finde das wichtigste beim Foilen ist ein gutes Setup zu haben mit dem man sich wohl fühlt und vertrauen hat jederzeit ( meistens) Herr der Lage zu sein.
Dann ist der Foil erstmal nicht so wichtig. Selbst mit Freeride Foils wie Sab 699/799/899 warren mit 900er fuse undc399 Backwing zwischen 28-30 Knoten möglich. Man kann diese Foils richtig treten wenn man sich darauf wohl und sicher fühlt. Nur dann kann man sie auch über ihren Komfortbereich pushen.
Ich bin ca 1 Jahr lang bei 25 Knoten gegen eine Wand gefahren, dann hab ich ein paar Dinge geändert und dann kam der Speed von alleine. Man stumpft im Laufe der Zeit etwas ab und gewöhnt sich an den höheren Speed. Es gab für mich nicht einen Punkt der 9 Knoten extra gebracht hat, es waren Einzelpunkte wie…
- Slalom foil Board mit weiter innenliegenden Schlaufen
- Foil Segel ( Wechsel von Evo12 Segel auf NP Flight Segel)
- deutlich längere Trapeztampen —> Harnaisline.com 28-44 inch
- Höherer Gabelbaum
- ein Outhaul Trimmsystem
- kleinere Frontflügel
- Dünnerer Foilmast Phantom 100 -> Wechsel auf Phantom PWA Mast —> Phantom Infinite Mast
- Durch mehr Vertrauen und Erfahrung das Board weiter rauskommen lassen zu 50% Mastlänge
- durch besseres Kenenlernen des Foilsets früher auf kleinere Frontwing wechseln —> zB. Bei 12-15 knoten mit 550 und 9,0 und nicht den 730er wählen,
- mehr Mastrake wählen —> bessere touch down Eigenschaften —> führte zu weniger Stürzen bzw man kommt öfters mit einem blauen Auge aus brenzligen Situation raus —> was wiederum zu einem besseren Selbstvertrauen führt und das Limit der Komfortzone nach oben verschiebt.
- Tragen von Helm und einer Impactweste
- für mich wichtig Tragen einer Wassersprtbrille / Art Skibrille (Forward Wip Flying Mask) da ich durch eine Bessere Sicht durch Polarisierte Gläser Böen und umherschwimmende Gegenstände früher erkenne und bei Spirtzwasser im Gesicht bei touch downs bessere Entscheidungen treffe. Und bei heftigen Abgängen auch die Kontaktlinsen drin bleiben.
- Wahl des Kurses und die möglichen Folgen. Wenn ich von Halbwind auf einen tiefen downwindkurs gehe, mache ich mir vorher klar, dass es keinen weg zurück gibt wenn das board ungewollt steigen sollte. Dann ist der einzige weg nur noch tiefer nach lee abzufallen. Ein anluven ist immer der sichere crash.
- viel ausprobieren, selber Fehler in der setup Einstellung machen, wenn man ein guten Tag hatte wo alles gepasst hat, sich die Einstellung aufschreiben —> Mastfussposition, Trapeztambenposition, Segeltrimm, Gabelbaumhöhe usw …
Das schöne ist eigentlich, das mit jedem Freeride Foil speeds bis 27 Knoten locker möglich sind und viele zu früh auf ein Race setup umsteigen, dass sie nicht beherrschen und/ oder sich nicht wohl darauf fühlen. Lieber einen leicht zu fahrenden Foil wie eine Zitrone ausquetschen als ein high end Gerät nicht nutzen können.
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Danke für deine ausführliche beschreibung.
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Ich finde das wichtigste beim Foilen ist ein gutes Setup zu haben mit dem man sich wohl fühlt und vertrauen hat jederzeit ( meistens) Herr der Lage zu sein.
Dann ist der Foil erstmal nicht so wichtig. Selbst mit Freeride Foils wie Sab 699/799/899 warren mit 900er fuse undc399 Backwing zwischen 28-30 Knoten möglich. Man kann diese Foils richtig treten wenn man sich darauf wohl und sicher fühlt. Nur dann kann man sie auch über ihren Komfortbereich pushen.
Ich bin ca 1 Jahr lang bei 25 Knoten gegen eine Wand gefahren, dann hab ich ein paar Dinge geändert und dann kam der Speed von alleine. Man stumpft im Laufe der Zeit etwas ab und gewöhnt sich an den höheren Speed. Es gab für mich nicht einen Punkt der 9 Knoten extra gebracht hat, es waren Einzelpunkte wie…
- Slalom foil Board mit weiter innenliegenden Schlaufen
- Foil Segel ( Wechsel von Evo12 Segel auf NP Flight Segel)
- deutlich längere Trapeztampen —> Harnaisline.com 28-44 inch
- Höherer Gabelbaum
- ein Outhaul Trimmsystem
- kleinere Frontflügel
- Dünnerer Foilmast Phantom 100 -> Wechsel auf Phantom PWA Mast —> Phantom Infinite Mast
- Durch mehr Vertrauen und Erfahrung das Board weiter rauskommen lassen zu 50% Mastlänge
- durch besseres Kenenlernen des Foilsets früher auf kleinere Frontwing wechseln —> zB. Bei 12-15 knoten mit 550 und 9,0 und nicht den 730er wählen,
- mehr Mastrake wählen —> bessere touch down Eigenschaften —> führte zu weniger Stürzen bzw man kommt öfters mit einem blauen Auge aus brenzligen Situation raus —> was wiederum zu einem besseren Selbstvertrauen führt und das Limit der Komfortzone nach oben verschiebt.
- Tragen von Helm und einer Impactweste
- für mich wichtig Tragen einer Wassersprtbrille / Art Skibrille (Forward Wip Flying Mask) da ich durch eine Bessere Sicht durch Polarisierte Gläser Böen und umherschwimmende Gegenstände früher erkenne und bei Spirtzwasser im Gesicht bei touch downs bessere Entscheidungen treffe. Und bei heftigen Abgängen auch die Kontaktlinsen drin bleiben.
- Wahl des Kurses und die möglichen Folgen. Wenn ich von Halbwind auf einen tiefen downwindkurs gehe, mache ich mir vorher klar, dass es keinen weg zurück gibt wenn das board ungewollt steigen sollte. Dann ist der einzige weg nur noch tiefer nach lee abzufallen. Ein anluven ist immer der sichere crash.
- viel ausprobieren, selber Fehler in der setup Einstellung machen, wenn man ein guten Tag hatte wo alles gepasst hat, sich die Einstellung aufschreiben —> Mastfussposition, Trapeztambenposition, Segeltrimm, Gabelbaumhöhe usw …
Das schöne ist eigentlich, das mit jedem Freeride Foil speeds bis 27 Knoten locker möglich sind und viele zu früh auf ein Race setup umsteigen, dass sie nicht beherrschen und/ oder sich nicht wohl darauf fühlen. Lieber einen leicht zu fahrenden Foil wie eine Zitrone ausquetschen als ein high end Gerät nicht nutzen können.
haben vielen herzlichen Dank für deine tolle Beschreibung! hilft jedem sehr, der sich um jeden Knoten mehr bemüht
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mein motion gps zeigte gestern nach der session 49,99 an - aber anscheinend datenfehler ...

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viel zu langsam für den speedweltrekord

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Ist doch schön das selbst die Profis beim Versuch schneller zu werden immer wieder aufs Maulmkriegen😁
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Neue GPS Challenge, wer steigert seinen Topspeed innerhalb einem Jahr Prozentual am meisten😜
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Was macht uns denn beim Windfoilen schneller?
Material:
-früher auf kleinere Frontwing wechseln —> zB. Bei 12-15 knoten mit 550 und 9,0 und nicht den 730er wählen. Grundsätzlich kleinere Frontflügel (<60 cm Breite/500 cm2))
-Powershims beim Stabilizer möglichst auf null reduzieren (dafür weniger Lift!)
-sehr lange Trapeztampen (>38)
- Slalom foil Board mit weiter innenliegenden Schlaufen
Abstimmung des Materials:
-Abstimmung so, dass der Bug in voller Fahrt nicht zwischenditschert (Mastfuß zurück)
- Höhere Gabelbaumhöhe mit Outhaul Trimmsystem
- mehr Mastrake wählen —> bessere touch down Eigenschaften —> führte zu weniger Stürzen
Fahrtechnik:
-Board immer schräg anstellen - auch bei Downwind
- Durch mehr Vertrauen und Erfahrung das Board weiter rauskommen lassen zu 50% Mastlänge
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