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Ein(e) gute(r) Starkwind-Windsurfer(in) ist für mich ...

  • DI7
  • 4. August 2023 um 13:03
  • DI7
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    • 4. August 2023 um 13:03
    • #1

    Jemand der auch dann noch mit einer Erfolgsquote von über 75 % halst,

    nicht übermäßig an Land steht,

    auch dann noch Downwind fährt,

    in aller, aller Regel keinen Seenoteinsatz auslöst,

    deren/dessen Material an Land sich nicht unplanmäßig bewegt,

    passendes Material gut trimmt,

    die Bedingungen richtig einschätzen kann, ...

    Wie siehst Du das Thema? Welche konkreten Tipps gibt es? Was ist bei Starkwind wichtig? Was ist für Dich Starkwind?

    Für mich ist Starkwind von 25-50 kn Grundwind, Böen natürlich entsprechend darüber.

    Konkreter Tipp: Kleine Finne, Outhaul nicht zu dicht, regelmäßig Downwind fahren üben.

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    • 4. August 2023 um 13:48
    • #2

    einer der sich und sein können richtig einschätzen kann und auch mal an Land bleibt wenn er meint das es zu heftig ist.

    Bei Wind wo mich und mein Material überfordert bleibe ich an Land, die Grenze liegt bei mir bei etwa 30 Knoten schätze ich.

    Wenn das 6,8er nicht mehr kontrolliert fahrbar ist.

    Für mich hat gut Surfen nichts mit Downwind gehen zu tun.

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    • 4. August 2023 um 14:16
    • #3

    Jemand, der bzgl. starkem Wind (oder bzgl. einem für die Verhältnisse grossem Segel) eine gesunde Gleichgültigkeit entwickelt.

  • Roki
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    • 4. August 2023 um 14:24
    • #4

    Für mich gibt es Stehsegler und Gleitsurfer. Und Stehsegler nicht abfällig gemeint, Ich merk im Familienurlaub häufiger das das durchaus seinen Reiz hat.

    Zum Gleiten gehören die Basistechniken:

    1. Kontrolle des Boards im Gleiten in den Schlaufen, Fussteuerung ! Kontrolliertes Ausweichen und ggfs. Abstoppen. Das alles geht übrigens ohne Trapez.

    2. Trapezfahren, auch hier kontrolliert d.h. das Board fährt dahin wo Ich möchte und nicht andersrum. Dazu gehört auch die Fähigkeit die Trapeztampen richtig einzustellen.

    3. Sicherer Richtungswechsel. Egal ob Wende oder Halse. Muss keine Powerhalse sein aber wenn Ich in die andere Richtung will muss das zu 100% klappen !.

    4. Wasserstart. Erfolgsquote 100%.


    Das ist für mich ein Surfer der sein Material beherrscht und sicher Surfen kann ohne sich und andere zu Gefärden. dann ist man reif für mehr bzw. "Starkwind".

    Alles andere ist on Top und Geschmackssache. Durchgeglittene Halse? Schön aber zum sicheren Surfen nicht nötig. Stylische Duckjibe? Für mich immer noch ein Wow Moment, steht in meiner persönlichen Liste z.B. deutlich über Downwindheizen. RaceJibe? 360er? Spock?, Stalled Forward? Jeder wie er es mag. :)

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    • 4. August 2023 um 15:15
    • #5
    Zitat von dominik

    Jemand der auch dann noch mit einer Erfolgsquote von über 75 % halst,

    nicht übermäßig an Land steht,

    auch dann noch Downwind fährt,

    in aller, aller Regel keinen Seenoteinsatz auslöst,

    deren/dessen Material an Land sich nicht unplanmäßig bewegt,

    passendes Material gut trimmt,

    die Bedingungen richtig einschätzen kann, ...

    Wie siehst Du das Thema? Welche konkreten Tipps gibt es? Was ist bei Starkwind wichtig? Was ist für Dich Starkwind?

    Für mich ist Starkwind von 25-50 kn Grundwind, Böen natürlich entsprechend darüber.

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    Alles anzeigen

    So sehe ich das auch.

    Gewisse Surf Skills sind Voraussetzung.

    Dazu kommen richtige Materialwahl und -Aufbau, sowie die Einschätzung der Situation auf dem Wasser und an Land plus angenehmes Verhalten am Stand und Parkplatz.

    Wenn notwendig, auch die richtige Einschätzung des Wetters und dessen Entwicklung, sprich Fronten, Böen, Änderungen der Windrichtung und auch das Abflauen des Windes.

    Starkwind ist für mich 6 Bft und mehr, wie die Dänen sagen - kuling, hard kuling

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 15:20
    • #6

    Mit "auch noch Downwind fährt" habe ich ganz generell von einem vielseitig, weiten Spektrum der kontrolliert fahrbaren Kurse gesprochen. Ist zB regelmäßig beim Einleiten einer Halse nötig oder um nach einem Verweilen in Luv wieder zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

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    • 4. August 2023 um 15:24
    • #7

    Auf Flachwasser sollten Halse und Wasserstart sitzen, in der Welle das Wellen/Brandung queren und etwas Springen. Damit kann man sich sicher in fast allen Revieren bewegen, die echten Waver sagen, man macht Freemove in der Welle, aber jeder was er kann und mag.

    Wenn ich kein passendes Segel / Board habe bleibe ich an Land, gilt für zu zuwenig oder zuviel Wind, also ab 4 Bft und bis 8 Bft bei Flachwasser/Stehrevier, solange wie ich das 3.7er und das Board sicher kontrollieren kann.

    Früher hatte ich noch ein 2.9er für die Welle, aber das ist mir mittlerweile mangels TOW zu heftig geworden.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 15:29
    • #8

    Ja, 99,x % Wasserstart habe ich vergessen, ebenso den Shorebreak oder an Wavespots die Brandung queren und die manchmal unvermeidbaren Sprünge meistern.

  • Mias
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    • 4. August 2023 um 17:28
    • #9
    Zitat von dominik

    Mit "auch noch Downwind fährt" habe ich ganz generell von einem vielseitig, weiten Spektrum der kontrolliert fahrbaren Kurse gesprochen. Ist zB regelmäßig beim Einleiten einer Halse nötig oder um nach einem Verweilen in Luv wieder zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

    Ich erachte das schon als sehr wichtige Starkwindeigenschaft. Ich kann mich an defi ich glaube 2015 erinnern. Über 350 mussten gerettet werden. Viele konnten nicht mal mehr Halbwind fahren, nur noch höhe ging. Die standen da am Strand, aber was wäre bei auflandigem Wind? Ist aber auch sehr Starkwind gewesen. Ich bin da teilweise nicht bzw ca 200m über die Startlinie gefahren und dann umgedreht. Hatte zum Glück ;) nur Racesegel mit 5,x dabei.

  • c-bra
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    • 4. August 2023 um 18:30
    • #10

    jemand der spass hat, niemanden gefährdet und aus eigener kraft die session da beendet wo gestartet wurde

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 18:40
    • #11

    Stimmt c-bra , "aus eigener Kraft die Session da beendet wo gestartet wurde" gehört in aller Regel auch noch dazu.

    Konkrete Starkwindtipps - siehe #1 - haben wir hier noch wenige.

    Mias Voll überpowert kann es jeden mal erwischen, vieles aber nicht alles kann man da mit Technik wettmachen. In die Richtung von dem was dabei geht, kann/soll man sich natürlich schon verbessern.

    Bis auf solche Ausnahmefälle sollte Downwind aber zum Repertoire gehören.

  • c-bra
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    • 4. August 2023 um 18:45
    • #12
    Zitat von dominik

    Stimmt c-bra , "aus eigener Kraft die Session da beendet wo gestartet wurde" gehört in aller Regel auch noch dazu.

    Konkrete Starkwindtipps - siehe #1 - haben wir hier noch wenige.

    -

    starkwind ist - je nach spot von 25 bis 35 kn aufwärts

    tipps - da halte ich mich nicht für kompetent genug im bereich starkwindsurfen

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    • 4. August 2023 um 18:52
    • #13
    Zitat von c-bra

    jemand der spass hat, niemanden gefährdet und aus eigener kraft die session da beendet wo gestartet wurde

    und jemand der auch mal am strand bleibt weils zuviel ist

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Doubleheelslide
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    • 4. August 2023 um 18:57
    • #14
    Zitat von dominik

    ..

    Konkrete Starkwindtipps - siehe #1 - haben wir hier noch wenige.

    ..

    Ich hatte das mal vor ein paar Jahren für jemand zusammengestellt - ist mehr aus Jux eine so lange Liste geworden:

    1. Kleineres Segel
    2. Segel flacher trimmen (aber nicht zu flach, weil sonst nervös)
    3. Mehr loose Leech im Segel (Segel macht oben mehr auf, Druckpunkt wandert weniger nach hinten, je nachdem kann das Board aber vorne mehr ungewollt steigen, weil das Rigg weniger das Board nach unten drückt. In 90% der Fälle sind in den Surfstationen die Segel nicht richtig aufgebaut)
    4. Kleinere Finne (Ich habe für mein 93L-FSW-Board 5 Finnen, die kleinste ist 24cm).
    5. Kleineres Board.
    6. Eher nur bei Slalomboard (dann wenn das Board abzuheben droht -> bringt mehr Druck vorne aufs Brett: a) Gabelbaum 2-3cm runter, b) Mastfuss 1cm nach vorne.
    7. Trapeztampen länger machen (mehr Bewegungsfreiheit, man kann das Körperzentrum besser nach unten/vorne/aussen bringen, man hat mehr Raum zum Reagieren.
    8. Körper in Kauerstellung möglichst übers Board und etwas nach vorne bringen (bei Kontrollproblemen mit dem Board)
    9. Nicht Segel öffnen (Board hebt eher ab, wenn Segel minimal öffnen, dann in Verbindung mit 7.)
    10. Mit den Beinen den Chop gut abfedern.
    11. Nicht wegen Panik mit Körper zu sehr nach hinten in Richtung Heck
    12. Wasserstart satt Beach-Start (auch wenn Beachstart möglich)
    13. Vorsichtig anfahren und Fahrt aufnehmen, früh in die Fussschlaufen.
    14. Bei der Halse vorher leicht anluven und Speed rausnehmen (vs. vorgängiger Rodeoritt Raumshot …
    15. … dann aber bei der Halse trotzdem stark dichtholen und so Druck rausnehmen …
    16. In Verbindung mit 13. engere Halse (um längeren Rodeoritt zu vermeiden)
    17. Beine strecken / konstanter Druck: Körperspannung ist schon wichtig, also nix Schlabbi und so, aber im Chop muss man schon im richtigen Moment abfedern
    18. dickere Finne, da wirst du weniger schnell.
    19. Von Single Fin auf Thruster wechseln
    20. Board mit mehr V (setzt weicher ein)
    21. Board mit hinten flacherer Rockerlinie wählen (Brett in der Längsachse ruhiger - bis hin zu einbetonierter Gleitlage).
    22. Fussschlaufen 1 Loch weiter vorne (laufruhiger)
    23. Ohrstöpsel: Akustik ist dann reduziert und alles fühlt sich weniger dramatisch an (Psychologie)
    24. Wenn Downwind („Höhe vernichten“) schwierig: es gibt immer mal Momente, wo es nicht so stark bläst - dann Höhe vernichten.


    Einmal editiert, zuletzt von Doubleheelslide (4. August 2023 um 20:25)

  • Roki
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    • 4. August 2023 um 20:16
    • #15
    Zitat von dominik

    Mit "auch noch Downwind fährt" habe ich ganz generell von einem vielseitig, weiten Spektrum der kontrolliert fahrbaren Kurse gesprochen. Ist zB regelmäßig beim Einleiten einer Halse nötig oder um nach einem Verweilen in Luv wieder zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

    Alle Kurse fahren zu können ist Basisskill, kein besonderes Feature.

    Wenn man das bei einem bestimmten Wind nicht mehr kann ist man für die Windstärke noch nicht reif.

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    • 5. August 2023 um 10:37
    • #16

    meine Erfahrung mit Loose Leach bei Slalomsegeln ist, dass im oberen Grenzbereich das Loose etwas (1 -2 cm) reduziert werden muss. Dann hat man ein weniger nervöses Segel. Gilt zumindest für mein 6,2er AC1.

  • Smog1703
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    • 5. August 2023 um 12:39
    • #17
    Zitat von Nordwest

    meine Erfahrung mit Loose Leach bei Slalomsegeln ist, dass im oberen Grenzbereich das Loose etwas (1 -2 cm) reduziert werden muss. Dann hat man ein weniger nervöses Segel. Gilt zumindest für mein 6,2er AC1.

    Ich hab in der letzten Zeit nur eine downhaul Stellung, ob mehr oder weniger Wind ist egal. Meistens ist es bei mir Maximum downhaul, wenn das segel zu nervös wird mache ich einfach mit der outhaul mehr Bauch rein. Wenn der Wind zu schwach ist tampen kurzen und/oder gabel hoch.

    Klappt bei mir bei loft, Point, rrd und severne slalom segeln.

    Sonst ist es für mich wichtig das man sich nicht unterschätzt wenn es richtig windig wird. Wenn man weiß das es stark wird würde ich immer eine Impact Weste nehmen, Helm und einen passenden Neopren, lieber, zu warm als zu kalt. Weil wenn was bricht muss man schon einige Zeit im Wasser bleiben, da können auch 20 Grad ziemlich schnell kalt werden ohne Bewegung. Sonst würde ich sagen auf die eigene Fitness achten und das passende Material haben. Wenn es einen erwischt wenn man schon draußen ist, einfach an Land fahren, entweder abwarten oder das passende Material nehmen.

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    • 5. August 2023 um 12:48
    • #18
    Zitat von Nordwest

    meine Erfahrung mit Loose Leach bei Slalomsegeln ist, dass im oberen Grenzbereich das Loose etwas (1 -2 cm) reduziert werden muss. Dann hat man ein weniger nervöses Segel. Gilt zumindest für mein 6,2er AC1.

    Ich reduziere nie mei Loose wenn ich im Grenzbereich bin mache ich lieber den Mastfuß 1-2 cm weiter vor.

    Wenn ich loose reduziere bewirke ich meiner Meinung nach das Gegenteil, ich habe noch mehr Druck im Segel, das Segel macht oben schlechter auf und ich habe zu viel Druck im Top.

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    • 5. August 2023 um 13:24
    • #19

    Stimmt, ist natürlich die allgemeine Meinung. Hab ich aber schon wo gelesen, ich glaube zb Vincent Langer hat das mal in der Surf gesagt.

    Ich kann mein 6,2er AC1 so besser kontollieren. Bei 7,1 AC1 und größer habe ich auch immer max. Loose Leach.

  • Smog1703
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    • 5. August 2023 um 13:28
    • #20

    Es ist auch immer eine persönliche Sache, jeder hat andere Vorlieben. Wichtig ist halt die anderen Sachen auch auszuprobieren.

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