Ich fasse mal zusammen:
Während die angeführten Böen meist die Maxima sein dürften, ist der "Grundwind" irgendwas in einem gewissen Zeitraum Gemitteltes.
Der Betrachtungszeitraum ist unbekannt/undefiniert.
Natürlich kann man in eigenen Angaben auch die Böen mitteln und zB sagen, die Böen erreichten/überschritten in den zwei Stunden regelmäßig xy kn und/oder z Bft.
Ich hatte mich zu dem Thema mal mit Rainer Motloch ( Addicted Sport ) unterhalten,
wenn ich das noch richtig zusammen bringe:
Der Grundwind wird innerhalb des Messintervall gemittelt.
Bei den Böen reicht eine kräftige Böe innerhalb des Messintervall dass ein hoher Wert abgebildet wird.
Das Messintervall verschiebt sich, glaube ich, bei wenig Wind 10min zu 5min bei mehr Wind,
Mit anderen Worten, bei wenig Wind und einem Messintervall von 10 min reicht es wenn alle 10 min eine kräftige Böe vorbei kommt um über einen längeren Zeitraum „mehr“ Wind ab zu bilden als in den Böen wirklich verwertbar ist.