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Grundwind - was ist das richtig und genau definiert? Was ist gemeint?

  • DI7
  • 15. November 2023 um 18:12
  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 17:46
    • #61

    Einen Graph samt Umfrage gabe es bereits in Posting #1. Wer will sich daran versuchen?


    Ohne den Spot und den Ort der Messung oder bei Vorhersagen den Vorhersageort - sowie jeweils die Windrichtung und die Temperaturen zu wissen/kennen ist es mE schwierig, genaue Angaben zu machen, was am Wasser war oder künftig sein wird.

  • okidoki
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    • 4. Februar 2025 um 17:48
    • #62

    Zur ersten Tabelle , ich schätze 20/22 Knoten, würde 5,7er aufbauen. (Temperatur, Sonne, Bewölkung deiner Vorhersage) der Tag war noch nicht. Ich würde mich so entscheiden und es so annehmen.

    Zweite Tabelle, zw. 09 und 20 Uhr 15 Knoten.

  • Michlsurf
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    • 4. Februar 2025 um 17:54
    • #63

    In böigen Revieren - rechne ich mit ...

    => Grundsätzlich kleineren Gleitanteil

    => der deutlich höheren Wahrscheinlichkeit - dass - auch mal Böen dabei sind - die nicht zu fahren sind ... nur zum "abwettern" ... (ich habe den Hang zum eher mal "größer" aufbauen ... meine Knie sind darüber nicht sooo happy ...;) ...)

    => ich ohnehin nochmal ein 2. Set aufbauen muss.

    (habe ich gerade akute und massive "Windsurf-Entzugs-Erscheinungen" ....- baue ich an einen solchen Tag / Spot sogleich => 2.Sets auf .... 10 min. blöd rumstehen und Wind-Schätzen ..macht weniger Sinn als 10 min 2. Material aufbauen ... )

    Ich komme aber auch regelmäßig in den Genuss von Session´s bei welchen ich 1 Segel aufbaue - und mit diesem 87% durchaus satt gleiten ...und 0% "abwettern muss - ......und eben 10% ordentlich "hinhalten" ....

    .....=> meist ist es dann ein 5,0er oder 4,5er ...

  • Seewasser
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    • 4. Februar 2025 um 17:56
    • #64
    Zitat von DI7

    Irgendein Prognose-Wert von irgendeinem numerischen Wettermodell für irgendeinen Zeitraum??

    oder

    Wind der echt über dem besurfbaren Wasser ist oder nach der Session eben zu der Zeit wo man auf dem Wasser ist war. Relevant ist doch eher Letzteres.

    Kommt drauf an wofür. Wenn ich überlege, ob ich an den Spot fahre oder was ich an unbekannten oder abgedeckten Spots aufbaue oder am Homespot die Entwicklung der nächsten Stunde(n) mit einbeziehen will, ist für mich ersteres relevant.

    Wenn ich nachträglich die Session auswerten möchte, um zu sehen wann/warum das Material passte bzw. auch nicht dann Letzteres.

    Hier würde ich die Hobbysurferdefinition, dann so interpretieren, dass der Grundwind durch die untere Kurve der Messwerte wie z.B im Screenshot von Jaxblckk abgebildet wird, die Böen durch die obere (sofern das Messgerät an der halbwegs passenden Stelle steht, nicht abgedeckt ist und so weiter, aber das ist ein anderes Thema, dass hier oder im anderen Forum bereits ausführlich diskutiert wurde).

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 17:56
    • #65
    Zitat von okidoki

    Zur ersten Tabelle , ich schätze 20/22 Knoten, würde 5,7er aufbauen. (Temperatur, Sonne, Bewölkung deiner Vorhersage) der Tag war noch nicht. Ich würde mich so entscheiden und es so annehmen.

    Zweite Tabelle, zw. 09 und 20 Uhr 15 Knoten.

    Windfinderforecast für Arte Vida - Wave 4.8 oder Slalom 7.0 wäre meine Einschätzung

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 18:02
    • #66
    Zitat von Seewasser

    ... interpretieren, dass der Grundwind durch die untere Kurve der Messwerte

    womit wir wieder bei der Frage wären, wie die untere Kurve (bei einem konkreten System) überhaupt ermittelt wird, wie sehr gemittelt, geglättet ... offenbar ist es idR nicht eine Reihe von Minima

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 18:08
    • #67

    Außer bei Regatten bau ich nie anfänglich zwei Riggs/Setups auf. Da bin ich schon am Wasser und fahr das Gewählte bis die erste Pause "verdient" ist.

    Ausnahme wäre, dass es "chancenlos" ist.

    ZB man ist zu spät und des flaut immer weiter ab. Dann macht auch herumdümpeln und hoffen kaum Sinn - vielmehr ganz schnell wechseln.

  • Michlsurf
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    • 4. Februar 2025 um 18:24
    • #68
    Zitat von DI7

    Da bin ich schon am Wasser und fahr das Gewählte bis die erste Pause "verdient" ist.

    Es gibt so Tage - da sehe ich schon kommen - während ich das erste Set-Up aufbaue - dass es wohl zu groß wird. Set up 1 - zu ende aufbauen ...zum Auto marschieren ...(immer noch: ruhig brauner....) ...Zeug 2-Set Up holen und aufbauen .... auf Wasser gucken (kurz) hmmm :/ ......doch Set 1 schnappen ....20 min noch am Limit => dann wirds zu viel - => Voll Gas an den Strand ... Set 1 ablegen ... durchatmen .... Set 2 - schnappen und aufs Wasser ...... bis es damit einen Ticken zu mau wurde ...und ...genau => wechseln .... das Spiel ... ging an dem Tag sicher 4, 5 mal über den ganzen Tag ....und ich war sehr zufrieden ... (Genug Zeit, und Sonnenschein beim abbauen .... alles gut ... :)) ....

    => Man muss dazusagen: Strecke Wasserkante - Material => 20m

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 18:34
    • #69

    Warum dann nicht gleich mit Setup 1 raus?

    Du beschreibst auffrischenden Wind. Warum dann nicht früher und so lange es dann geht mit dem größeren Setup 1 raus und entspannt in der ersten Pause umbauen - da hast Du schon geile > 30 min im Kasten - eventuell brauchst Du Set 2 dann auch gar nicht.

    Oder kannst dann (schon mehr zum Wetter wissend) Setup 1 schon aus der Sonne, zerteilt zum KfZ tragen, während Du am Rückweg Set 2 Richtung Wasserkante trägst.

  • Michlsurf
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    • 4. Februar 2025 um 18:52
    • #70
    Zitat von DI7

    Warum dann nicht gleich mit Setup 1 raus?

    Einfach: Weil ohnehin schon am Limit und steigend bis "drüber" ... und in der "Aufbauzeit" von Set 1 wärs nur "abwettern" gewesen .... => deswegen ja die Entscheidung gleich mal Set 2 aufzubauen ... ...was soll ich denn meine Kraft in Bedingungen vergeuden die faktisch to much fürs Set 1 sind .... (es war klar ... der Tag wird lang ....) ...


    Zitat von DI7

    Setup 1 schon aus der Sonne, zerteilt zum KfZ tragen,


    ....ähhh - nein - eben nicht .... wär eine satte Fehlentscheidung gewesen: Was soll ich denn Zeit damit vergeuden - Material was ich gerade aufgebaut hatte wieder abzubauen - obwohl die Wahrscheinlichkeit - dass ich es noch brauchen könnte - eher hoch ist / war ....

    Sonne ? - ja und ?? - da muss es durch => ist immer noch Gebrauchsgegenstand welcher gefälligst zum Gebrauch zu stehen hat - ad hoc => zu Verfügung zu stehen ..... (bin doch nicht der Sklave von meinem Material )

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 19:09
    • #71

    Du änderst Deine ursprüngliche Geschichte ab: "während" (also noch nicht fertig) Du aufbaust, wurdest du unsicher, ..., und gingst bei auffrischendem Wind dann doch noch mit dem größeren Zeug (1) raus, ...

    Also warum nicht gleich mit dem zuerst aufgebaute Set 1 erstmal raus auf's Wasser?

    Warum vergeudet es Kraft, wenn Du 10 min früher, bei noch weniger Wind mit demselben Set 1 rausgehst als Du dann eh sowieso rausgehst?

    Auch an einem erwartbar-langen Tag ist es pausentechnisch besser früh für die erste ausgiebige Session auf dem Wasser zu sein.

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 19:17
    • #72

    Vielleicht hast Du ein anders Bild vor Augen. Laut Beschreibung gehe ich von einer kontinuierlichen Windzunahme aus bis das Set 2 für "seine" erste Session überwiegend genutzt wurde, eben so lange bis es wieder wie beschrieben abflaut.

  • cad184
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    • 4. Februar 2025 um 19:22
    • #73

    Diese Diskussion ist mittlerweile recht akademisch, ich lese aber teils amüsiert mit, womit wir uns in der Winterpause beschäftigen, wenn wir zu wenig zum Surfen kommen ...

    Ich mach mir anscheinend zu wenig Gedanken und gehe einfach aufs Wasser, verlasse mich auf Forecast, eigene und fremde Messwerte und meine Erfahrung und nehme es dann wie es kommt. Umso mehr genieße ich es wenn die Segelwahl super gepasst hat und ich auf einen tollen Surftag zurückblicke (gelingt in mir bekannten Revieren meistens). Manchmal gibt es auch einfach Tage wo der Wind oft schwankt und man auch bei Segelwechsel immer am falschen Setup unterwegs ist. Geht bei einem Outdoorsport wie unserem halt nicht anders.

  • DI7
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    • 4. Februar 2025 um 19:22
    • #74
    Zitat von Michlsurf

    ....ähhh - nein - eben nicht .... wär eine satte Fehlentscheidung gewesen: Was soll ich denn Zeit damit vergeuden - Material was ich gerade aufgebaut hatte wieder abzubauen

    Ich schrieb von einem Wechsel in der ersten Pause. Da hat man nicht gerade erst aufgebaut. Da bin ich idR zwischen 1,5 - 2,5 Stunden gefahren und kann idR abschätzen ob ich das Rigg an diesem Tag nochmal brauchen werde oder nicht. Falls nein, nehm ich die ersten Teile gleich auf dem Weg zum KfZ (trinken, essen) mit. Esse weiter, während ich den Rest hole.

  • cad184
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    • 4. Februar 2025 um 19:30
    • #75

    Das sagt überigens CoPilot (Die Microsoft KI) zu der Eingangsfrage "Was ist der Grundwind beim Windsurfen"?

    Antwort:

    Der Grundwind beim Windsurfen ist der durchschnittliche Wind, der über einen bestimmten Zeitraum gemessen wird, meistens über 10 Minuten. Dieser Wert wird als Grundwind bezeichnet und ist wichtig für Windsurfer, da er die Bedingungen bestimmt, unter denen sie fahren können1. Der Grundwind wird oft durchschnittlich dargestellt und kann von Böen abweichen, die kurzzeitig höhere Geschwindigkeiten erreichen.


    Alles klar?;)

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    • 4. Februar 2025 um 19:34
    • #76

    Gute Erklärung 👍

  • okidoki
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    • 4. Februar 2025 um 19:56
    • #77

    ....eine KI die Windsurft....wie geil! ^^ ....sympathisch ^^

  • c-bra
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    • 4. Februar 2025 um 19:56
    • #78

    KISS

    das kann die KI ;)

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 5. Februar 2025 um 07:27
    • #79

    Michlsurf Sprichst Du in #68 von kleinerem Wavematerial?

  • DI7
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    • #80

    Wikipedia:

    A wind gust or just gust is a brief, sudden increase in the wind speed. It usually lasts for less than 20 seconds, briefer than a squall, which lasts minutes. A gust is followed by a lull ...

    DWD ad Böe: Abweichung vom Mittelwind nach oben, die mindestens drei, höchstens aber 20 Sekunden anhalten muss. Definitionsgemäß spricht man von einer Bö, wenn der gemessene 10-Minuten-Mittelwert der Windgeschwindigkeit innerhalb weniger Sekunden (höchstens 20, mindestens 3 Sekunden anhaltend) um mindestens 5,0 ms-1 (10 kn) überschritten wird.

    Wikipedia:

    The average value of wind speed is generally measured over a period of 2 minutes before the meteorological observation according to the World Meteorological Organization.

    In marine meteorology, the top speed of a burst is expressed in meters per second (m/s) or in knots, while the Beaufort scale is used for reporting the mean speed.

    DWD: Mittelwind

    Wegen der Windunruhe und der Böigkeit ist es für die meisten Anwendungen nicht sinnvoll, eine momentane Windrichtung, Windstärke oder Windgeschwindigkeit anzugeben. Es werden stattdessen Mittelwerte gebildet. Da der Wind ein Vektor ist, also beide Angaben Richtung und Geschwindigkeit notwendig sind, bildet man hier ein vektorielles Mittel. Die WMO (World Meteorological Organization) legt für die Mittelbildung einen Zeitraum von 10 Minuten zugrunde.

    Die mittlere Windrichtung und die mittlere Windgeschwindigkeit der letzten 10 Minuten werden als Mittelwind bezeichnet. Der Bodenwind bezieht sich dabei grundsätzlich auf 10 m über Grund. Die Angabe der mittleren Windrichtung erfolgt in der Regel in Grad (mit einer Auflösung von 10°), und gibt die Richtung an, aus der der Wind kommt (rechtweisend, d.h. auf geografisch Nord bezogen). Wenn keine eindeutige Windrichtung festgestellt werden kann, wird die Windrichtung als variabel (VRB) angegeben.

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