Gerade bei Slalomboards sind einfachverschraubte Heckfußschlaufen ziemlich anfällig sich bei bestimmungsgemäßem, heftigen Gebrauch störend zu verdrehen.
Wie gut wirken da die Fußschlaufen-Verdrehsicherungen bei nur einer Schraube unter Verwendung einer Bärenkralle - Zackenplatte (singlehole mit gezahnter Unterseite)?
Die gut angezogene Schraube wird durch die Bauform des Blechs eventuell etwas unter Spannung gehalten. Die Reibung zwischen Schraubenkopf und Quasi-Unterlegscheibe fällt allerdings relativ gering aus und hat als Verdrehsicherung nur einen kleinen Hebel. Ebenso ist das selbstschneidende Gewinde im Insert nicht grad mit einem effektiven Verdrehsicherungshebel gesegnet.
Ohne irgendwelche aus dem Deck/Footpad hochstehen Kunststoffspitzen (die verschiedene Hersteller gar nicht vorsehen bzw mitliefern, kann sich bereits der Kunstlederteil leicht gegenüber Deck/Footpad drehen. Selbst bei den Kunststoffspitzen können sich die nächsten Ebenen verdrehen, gibt es relativ reibungsarme Verdrehshemmnisse zwischen dem Kunstleder und dem Neopren und dann dem Neopren und dem dicken Gurtbandmaterial.
Am Wesentlichsten ist mE wohl, dass sich die Schicht mit dem dicken Gurtband nicht relativ zum Deck verdrehen kann. Hiezu wäre idealerweise direkt ein Formschluss herzustellen.
Was steckt denn da als Konzept hinter der ausschließlichen Verwendung von Bärenkrallen - Zackenplatten außer einer großen, annähernd ovalen, leicht komprimierbaren Unterlegscheiben (Druckverteilung der Haltekraft von der Schraube in die Schlaufe)?
BTW: Teile der Kunststoff-Anti-Twist-Plugy mag ich in der Fußeschlaufe NICHT am Fuß spüren bzw wetzen lassen. Leider sind sie designt, dass sie über mehr als zwei Schraubenlöcher gehen.
Minimal schräg gestellt ist ja angenehmer über den Rist, aber es sollte sich halt nicht mehr verdrehen als minimal.