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Fußschlaufen-Verdrehsicherung Bärenkralle - Zackenplatte

  • DI7
  • 26. Juli 2024 um 11:18
  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 11:18
    • #1

    Gerade bei Slalomboards sind einfachverschraubte Heckfußschlaufen ziemlich anfällig sich bei bestimmungsgemäßem, heftigen Gebrauch störend zu verdrehen.

    Wie gut wirken da die Fußschlaufen-Verdrehsicherungen bei nur einer Schraube unter Verwendung einer Bärenkralle - Zackenplatte (singlehole mit gezahnter Unterseite)?

    Die gut angezogene Schraube wird durch die Bauform des Blechs eventuell etwas unter Spannung gehalten. Die Reibung zwischen Schraubenkopf und Quasi-Unterlegscheibe fällt allerdings relativ gering aus und hat als Verdrehsicherung nur einen kleinen Hebel. Ebenso ist das selbstschneidende Gewinde im Insert nicht grad mit einem effektiven Verdrehsicherungshebel gesegnet.

    Ohne irgendwelche aus dem Deck/Footpad hochstehen Kunststoffspitzen (die verschiedene Hersteller gar nicht vorsehen bzw mitliefern, kann sich bereits der Kunstlederteil leicht gegenüber Deck/Footpad drehen. Selbst bei den Kunststoffspitzen können sich die nächsten Ebenen verdrehen, gibt es relativ reibungsarme Verdrehshemmnisse zwischen dem Kunstleder und dem Neopren und dann dem Neopren und dem dicken Gurtbandmaterial.

    Am Wesentlichsten ist mE wohl, dass sich die Schicht mit dem dicken Gurtband nicht relativ zum Deck verdrehen kann. Hiezu wäre idealerweise direkt ein Formschluss herzustellen.

    Was steckt denn da als Konzept hinter der ausschließlichen Verwendung von Bärenkrallen - Zackenplatten außer einer großen, annähernd ovalen, leicht komprimierbaren Unterlegscheiben (Druckverteilung der Haltekraft von der Schraube in die Schlaufe)?


    BTW: Teile der Kunststoff-Anti-Twist-Plugy mag ich in der Fußeschlaufe NICHT am Fuß spüren bzw wetzen lassen. Leider sind sie designt, dass sie über mehr als zwei Schraubenlöcher gehen.

    Minimal schräg gestellt ist ja angenehmer über den Rist, aber es sollte sich halt nicht mehr verdrehen als minimal.

  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 15:26
    • #2

    Mmnhat die bärenkralle nix mit verdrehsicherung zu tun, sonder soll die kraft vo der schraube aufs gurtband verteilen und dieses gut klemmen. Ohne zacken würde der gurt an den aussensite lings und rechts vom schraubloch unter einer glatte scheibe durchrutschen und die kraftübertragung nur in einem schmalen bereich mittig erfolgen.


    Mach doch mal die schrauben leicht locker, fahr ein paar meter dass sich die schlaufen verdrehen aber nich ausreissen, und zieh dann die schrauben in dieser position an. Fahr mal länger und schau obs noch irgendwo drückt, das kannst dann immer noch korrigieren

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 15:52
    • #3

    Drücken am Fuß ist ganz selten das Problem, sondern es ist die erfahrungsgemäß zu vermutende, nicht ausreichende Verdrehsicherung - das heißt ein Verdrehen über den gewünschten Winkel hinaus.

    Ein Problem, das ich gern von Anfang an bestmöglich ausschließen möchte - und zwar wenn ich das erste Gewinde in ein Insertloch zu schneiden ansetze.

  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 16:21
    • #4
    Zitat von c-bra

    Mmnhat die bärenkralle nix mit verdrehsicherung zu tun,

    Gut zu hören das NIX, zumal sie teilweise klar als zweckerfüllend vermarktet wird (zB "vermindert das Verdrehen der Fußschlaufe)".

  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 16:34
    • #5

    Ich kann mir da keine verdrehsichernde funktion vorstellen

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  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 16:39
    • #6

    und das verstärkte Verdrehproblem zwischen den zahlreichen "Schichten" einer Fußschlaufe am Befestigungspunkt siehst Du auch c-bra ?

  • Mias
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    • 26. Juli 2024 um 16:49
    • #7

    Naja. Immerhin verhindert die bärenkralle das verdrehen zwischen Schlaufe und Druckverteilungsplatte. Kunststoffteile haben sich bei mir mit der zeit verbogen und haben sich dann zusätzlich verdreht. Das verändert die Fussschlaufenbreite. Richtig angezogen verrutscht bei mir nix. Hält mindestens 1000 km oder eine Temperaturänderung:rolleyes:

  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 16:52
    • #8
    Zitat von DI7

    und das verstärkte Verdrehproblem zwischen den zahlreichen "Schichten" einer Fußschlaufe am Befestigungspunkt siehst Du auch c-bra ?

    Im bereich der bärenkralle sind ja nicht so viele schichten

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  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 16:52
    • #9
    Zitat von Mias

    Naja. Immerhin verhindert die bärenkralle das verdrehen zwischen Schlaufe und Druckverteilungsplatte. Kunststoffteile haben sich bei mir mit der zeit verbogen und haben sich dann zusätzlich verdreht. Das verändert die Fussschlaufenbreite. Richtig angezogen verrutscht bei mir nix. Hält mindestens 1000 km oder eine Temperaturänderung:rolleyes:

    Welche druckverteilungsplatte?

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  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 16:56
    • #10


    Iqyouth das grad zur reparatur da ist

    Patrik standardschlaufe auf meinem board


    Wenndas angezogen ist verdeht sich bei mir nix

    Bilder

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    • 26. Juli 2024 um 17:08
    • #11
    Zitat von c-bra

    Im bereich der bärenkralle sind ja nicht so viele schichten

    Im Bereich der Bärenkralle nicht, aber insgesamt auf dem Weg hinab zum Deck bzw Footpad.

  • c-bra
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    • 26. Juli 2024 um 17:11
    • #12

    1x gurt

    1x neopren


    Sonst noch?


    Das footpad klebt und durch die verformung sorgt es für verdrehsicherung/formschluss

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Surfer63
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    • 26. Juli 2024 um 17:38
    • #13

    Das Footpad gibt aber nach, daher muss man die Schrauben gelegentlich leicht nachziehen.

    Trotzdem verdrehen sich bei mir die Patrik Schlaufen, auch weil ich die Schrauben nicht mit max. Kraft anziehe, damit das Insert nicht platzt.

  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 17:48
    • #14
    Zitat von c-bra

    1x gurt

    1x neopren


    Sonst noch?


    Das footpad klebt und durch die verformung sorgt es für verdrehsicherung/formschluss

    Alles anzeigen

    Footpad klebt auf dem Deck und verformt sich etwas, was man besser nutzten könnte, als mit kunstlederartiger erster Schicht - zB mit wirklich passendem, guten Kunststoffteil ...

    Rest ist in #1 angeführt: Kunstleder mit meist 6 Löchern, dann Neopren und das dicke Gurtband. Vor allem die unteren zwei sind schon relativ rutschanfällig, nicht zuletzt von der Oberfläche her.

    Surfer63 Auch bei mir verdrehen sich derartige Schlaufen mit nur einer Schraube, trotz regelmäßigem nachziehen, gerade auch anfangs nach Montage, noch vor Verwendung.

  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 18:55
    • #15
    Zitat von Mias

    Kunststoffteile haben sich bei mir mit der zeit verbogen und haben sich dann zusätzlich verdreht. Das verändert die Fussschlaufenbreite. Richtig angezogen verrutscht bei mir nix. Hält mindestens 1000 km oder eine Temperaturänderung:rolleyes:

    Welche Kunststoffteile meinst Du genau und wie haben sie sich in Relation zu was verdreht?

  • Mias
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    • 26. Juli 2024 um 21:08
    • #16

    Surfline munich. Da haben sich die Seiten hochgebogen und dann rutschte es halt auch noch zwischen Schlaufe und "bärenkralle"

  • DI7
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    • 26. Juli 2024 um 21:52
    • #17

    Ah - weil diese klassischen Cobra-Kunststoffteilen (https://easy-surfshop.com/do/item/UF6000…sub-UF600010020) sind doch etwas, was die Schichten weitgehend verdrehsicher zusammenhält.

    Ihr Hauptproblem ist mE die Verbindung zum Footpad.

  • Gerry
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    • 27. Juli 2024 um 11:08
    • #18

    Wenn das Foodpad ziemlich dick ist und zwei Schichten hat, wie bei meinen Patriks, verdrecht sich da gar nichts mehr, da Bärenkralle samt Schlaufe tief im Pad einsinken und sich so verkeilen. Ich weiß, viele SL- Boards haben dünne Pads, die nicht soviel Widerstand bieten.

    Verdrehsicherungen aus Kunststoff, die ich noch von JP und F2 kenne, hielten auch nicht auf Dauer, beziehungsweise irgendetwas am Plastik brach ab.

    Früher packte ich zusätzlich 2-3 mm Gummistreifen unter die Schlaufe.

  • DI7
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    • 28. Juli 2024 um 08:20
    • #19

    Das habe ich auch schon probiert:

    How to prevent Footstraps from twisting? | ‘Your Ride, Our Gear’
    You won’t be the only windsurfer experiencing annoying, twisting straps. So, how can this be prevented to keep them nice and rigid and stay in good shape?
    www.unifiber.net
  • bernie
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    • 28. Juli 2024 um 11:38
    • #20

    Wenn man sich bei der Position sicher ist, kann man das Pad auch "ausdünnen". Dann ein Tropfen Kleber und es verdreht sich nie wieder.

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