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Wo und wie finden Materialentwicklungen statt? ZB bei Segeln/Riggs und Boards ...

  • DI7
  • 14. Juli 2024 um 12:23
  • scharli_g
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    • 10. August 2024 um 08:45
    • #21
    Zitat von DI7

    Genau, scharli_g Überall gibt es laufend kleinere Entwicklungen. Ganz wichtig sind aber eben auch die Abstimmungen der Komponenten aufeinander - und die Finnen und der richtige Trimm. Deswegen ist aber keiner auf allen Kursen und bei allen Verhältnissen auch nur einen Knoten schneller, was dann eventuell "sichtbar" oder "objektiv" wäre. Das wäre wohl der Traum beim Allgemeinplatz "objektiv bessere Fahreigenschaften" - in der Realtität geht es um Detailfragen: Für wen? Wobei? Mit welchen Nachteilen verbunden?

    Dennoch wird um jedes Zehntel-Knoten (auch bloß in Detailbereichen) gerungen, wenn damit nicht zu gravierende Nachteile anderswo verbunden sind.

    Altes Material kann sehr gut sein! Nicht wenige sparen es auf.

    Gewisses Material kann einem schlicht auch besser "liegen" oder besser zu anderen Komponenten passen. Es gibt regelmäßig bessere und schlechtere Jahrgänge oder aber besser gelungene Segelgrößen (im Vergleich zu anderen desselben Modells und Jahrgangs).

    Für den Otto-Normalverbraucher wäre eventuell ein Freeridesegel, das unpassendere Masten und mehr Trimmfehler "verträgt" objetiv besser - aber will man das und ist das die Zukunft? Duotone arbeitet zB mit VTS oder Strichen an der Outhaul eher daran, grobe Trimmfehler vermeidbarer zu machen, als an dodelsicheren Segeln.


    Konterkarierende Fertigungsprobleme: Es gibt aber bei allen Entwicklungen leider auch unterschiedlich ausgeprägte Ungenauigkeiten bis Fehler bei den Produktionen:

    Ich habe dieses Jahr bei den zwei Slalom-X-Events wesentlich mehr Korrekturen von Baufehlern im Unterwasserschiff der Slalomboards von JP (zB MR) und Starboard gesehen als bei Duotone, FMX und Future Fly.


    Riggs: 2021 ging man auch in der (damals noch) Hybrid-Denke mehr Richtung High-Aspect-Ratio.

    Bei Fin Slalom und speziell Speed geht man da aber eher wieder zurück zu geringeren Streckungsverhältnissen.


    Hypercams: Nach meinen Infos hätte gar keine andere Brand die Finanzkraft gehabt, die Hypercams auch derart in Serie zu produzieren. Daneben gibt es auch Schutzrechte an Erfindungen/Entwicklungen wie bei der Power-XT.

    Oder war das auch kein Game-Changer, bloß weil es niemand nachmacht?

    Alles anzeigen

    Ich stimme dir 100% zu! :thumbup:

  • DI7
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    • 10. August 2024 um 08:46
    • #22
    Zitat von bernie

    Die Duotone Falcon´s sind in ihrer Bauweise - und damit in ihren Fahreigenschaften - laut Werbung quasi neu.;)

    Ja, Sie werden anders gefertigt und sind ab 2024 von einem anderen Fertigungsunternehmen als jenem großen, auf das Boris geade verwies.

    Was ich seither nicht mehr sah sind sichtbare Korrekturarbeiten am Heck um die Spezifikationen und den Speed wiederherzustellen, also Produktionsfehler (für die die Mould-Bauweise anfällig zu sein scheint und die die Qualitätskontrolle nicht zu finden scheint) auszugleichen.

    BTW: Alle sagten, dass der Shape unverändert blieb. Dass was an den Fahreigenschaften "neu" sei, hab ich nie gehört.

  • scharli_g
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    • 10. August 2024 um 08:55
    • #23
    Zitat von Boris

    bei den Foilsegeln finde ich, kann man die Weiterentwicklung sehr leicht "erfahren".

    ich bin die letzten Tage mehrfach zwischen dem PD HA 2024 in 8,0 und dem 2022 Foil S2 in 7,2 hin- und hergewechselt. Der Unterschied ist fühlbar- da hat sich viel getan.

    Definitiv auch bei den Slalomsegeln für Finne. Ich fahre mit meinen 68kg heute mit 53 Jahren ein 8,4er (GS-R) bis zum Anschlag locker eine gute Stunde durch. Das ging mit älteren Slalomseglen nicht.

    Die Power wird halt inzwischen besser in Vortrieb umgewandelt. Und da ist noch viel Luft nach oben. Sie Amaricans Cup (Segeln) :)

  • scharli_g
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    • 10. August 2024 um 09:01
    • #24

    Ein Quantensprung in der Segeltechnik wäre, wenn sich das Profil im Verhältnis zur Geschwindigkeit verändert (flacher wird).

    Siehe Luftfahrtechnik (Tragfläche Flugzeug).

    Also ran an die Buschen... Ideen sind gefragt. <3

  • Silversurfer
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    • 10. August 2024 um 09:15
    • #25
    Zitat von bernie

    Seit 20 Jahren (und länger) wird bei jedem neuen Board, Segel usw. versprochen, dass es früher gleitet, besser zu kontrollieren ist und oben raus schneller wird. In der Welle dreht es natürlich auch viel besser.

    Wenn dem so wäre, müßten wir bei 2kn mit 5er Waversegel gleiten und 120 km/h fahren. Nichts davon ist wahr - leider.

    Ich will damit nicht sagen, dass es keine Weiterentwicklung gibt, aber die großen Schritte sind doch ewig her. Und Details - nunja - viele können ja immer noch nicht die Powerhalse oder ein Rigg richtig trimmen.

    naja, die Angleitleistung finde ich, ist nicht viel besser geworden, ABER die Durchschnittsgeschwindigkeit oder die Einfachheit, sehr gute Beschleunigung & jetzt eine (persönliche) hohe Geschwindigkeit zu erreichen, ist wesentlich verbessert worden.


    Wäre das nicht besser in einem gesonderten Tread sinnvoller ? Segelentwicklung der letzten Jahren oder so ? hat ja nicht viel mit Shops zu tun (dann den unteren ABsatz bitte löschen)

  • Surfer63
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    • 10. August 2024 um 10:28
    • #26

    Bei der Segelrntwicklung sind doch die Budgets der Segelregatta Serien wesentlich höher, wenn es also signifikante Verbesserungen bei Material oder Schnitt gegen sollte kommen die von da und werden in den Surfsport dann übernommen.

    Das schließt ja nicht aus, dass die dauerhaften Anpassungen der Surfsegel zu kleinen Verbesserungen führen und vielleicht gilt ja auch mal "blindes Huhn findet auch mal ein Korn" dabei.

    Aber ich erwarte keine erkennbaren Verbesserungen, die originär aus der Surfsegelentwicklung kommen.


    Gleiches gilt für Boards, Shapes sind ausgereizt, deutlich leichteres besseres Material wird wenn woanders entwickelt und im Surfen angewendet.


    Surfen ist viel zu klein und Kapitalarm, um eigenständig große Entwicklungen zu ermöglichen.

  • Michlsurf
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    • 10. August 2024 um 10:49
    • #27
    Zitat von scharli_g

    Also ran an die Buschen... Ideen sind gefragt. <3

    Sensoren in Camber - => Anströmwinkel in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindigkeit und weiteren 2-3 Parametern ....am besten mechanisch über eine Membran im Camber ... und natürlich super .light ....


    (So ...- die Idee ist da - den Rest macht Ihr ..... :saint:)

  • DI7
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    • 10. August 2024 um 10:55
    • #28

    Meinst Du das passive oder aktive Angleiten? Und dann eher Riggs oder Boards oder Finnen?

    Was sehr gut und bei relativ schwachen Winden (passiv) angleitet hat ja meist eine eingeschränkte Kontrolle oben raus, eine kleine Windrange und auch keinen allzu hohen Endspeed.

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    • 10. August 2024 um 12:18
    • #29

    Man kann feststellen, dass aktuell nominell kleinere Segel mehr Windkraft in Vortrieb als früher. Die selben Segel sind zusätzlich im einem höheren Windbereich fahrbar, so meine Erfahrungen.

    Im Endeffekt benötigt man weniger Segel.

  • Surfer63
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    • 10. August 2024 um 12:28
    • #30

    Das liegt daran, daß die Kombi Mast/Segel und das eingesetzte Material länger und exakter die Form halten.

    Ist aber weit von einer konzeptionellen Verbesserung der Segelleistung entfernt.

  • DI7
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    • 10. August 2024 um 12:33
    • #31
    Zitat von scharli_g

    Ein Quantensprung in der Segeltechnik wäre, wenn sich das Profil im Verhältnis zur Geschwindigkeit verändert (flacher wird).

    Siehe Luftfahrtechnik (Tragfläche Flugzeug).

    Also ran an die Buschen... Ideen sind gefragt. <3

    Mit human input nennt sich das adjustable outhaul. Idealerweise ist sie gut bedienbar.

    Daneben dürfte sich das Profil auch mit zunehmendem Rake des Riggs ändern lassen.

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    • 10. August 2024 um 14:21
    • #32
    Zitat von Surfer63

    Das liegt daran, daß die Kombi Mast/Segel und das eingesetzte Material länger und exakter die Form halten.

    Ist aber weit von einer konzeptionellen Verbesserung der Segelleistung entfernt.

    Für mich ist es ein großer Vorteil, wenn ich weniger Material in Urlaub mitnehmen muss. Ich bin bemüht mit möglichst wenig Material ein großes Windfenster abzudecken. In manchen Urlaubsquartieren wird es immer schwieriger viel Material unterzubringen, beziehungsweise wird es nicht gerne vom Vermieter gesehen.

  • c-bra
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    • 10. August 2024 um 15:28
    • #33

    Ich bin gespannt


    Die neuen ac2 segel haben 1qm stufung


    Andrea hat mir zugeredet dass das gut sei


    Schaumama, hoffentlich gibts im september wo wind, ich hab mir erstmal nur kleinund mittel bestellt


    Das könnte ein vorteil sein

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • bernie
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    • 10. August 2024 um 19:19
    • #34

    Die Severne Mach 7 Segler sind auch mehr als zufrieden. ! qm Abstufung reicht locker....

  • Zuglufttier
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    • 11. August 2024 um 00:12
    • #35

    Finde noch einen Aspekt, der hier nicht genannt wurde wichtig.

    Verschleiß.

    Als ich noch Jahre mit 100 Wassertagen hatte, gab es Segel die waren nach einem Jahr durch.

    Die waren so ausgeleiert, dass ich mehr vorliek trimmen musste, trotzdem waren sie schlecht kontrollierbar.

    Ob das immer noch so ist bei der Marke oder auch bei anderen Marken weiß ich nicht, habe leider nicht mehr so viele Tage...

    Einzig die ezzy damals sahen nach der gleichen Zeit aus wie neu und fuhren auch noch so wie am ersten Tag.

    Meine jetzigen Segel haben 7 Saisons, man merkt schon, dass sie an überstehenden Kanten neben der Naht aufribbeln, das war's. Sind natürlich umgerechnet auch erst 1-2 Saisons alt...


    Grüße

  • Kabbel-bei-WNW
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    K4
    • 13. August 2024 um 13:15
    • #36
    Zitat von Zuglufttier

    Finde noch einen Aspekt, der hier nicht genannt wurde wichtig.

    Verschleiß.

    So ist es. Bei mir ist es das 4.2, das am meisten leidet, weil Lieblingssegel.

    Meine großen Segel bleiben dieses Jahr immer öfters liegen, weil ich das Foilen angefangen habe und dazu auch die kleineren Segel nehme....

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