ja, du:
"dass Winger sich nennenswert früher aus dem Wasser heben als ich (meist mit medium Slalombrett und 7.7/7.8) erlebe ich auch am untersten Windlimit (für mich) nicht. "
ja, du:
"dass Winger sich nennenswert früher aus dem Wasser heben als ich (meist mit medium Slalombrett und 7.7/7.8) erlebe ich auch am untersten Windlimit (für mich) nicht. "
Unterstes windlimit und 7,8..... ich bin verwirrt DI7 du hast ja grösseres zeug
ja, du:
"dass Winger sich nennenswert früher aus dem Wasser heben als ich (meist mit medium Slalombrett und 7.7/7.8) erlebe ich auch am untersten Windlimit (für mich) nicht. "
Kann, bzw muss man so verstehen. Wobei, wer weiß schon wo sein persönliches Windlimit liegt? 15kn? 18kn?
Winger fahren auch bei sehr sehr wenig Wind, wenn du das DI7 noch nicht beobachtet hast, hast du bei solchen marginalen Bedingungen noch nicht aufs Wasser geguckt..
Ich zumindest habe auch nie von wingprofis gesprochen
Natürlich gibt's bei wingern untereinander auch sehr große Unterschiede, das hat neben dem Fahrkönnen natürlich auch mit der Materialwahl zu tun...
Grüße
Auch eine 7.7/medium-Kombi hat ein darauf bezogen unterstes Windlimit - eben für diese Kombi mit der ich unterwegs war (wenn man noch ausreichend oft gleiten will).
Es kam gelegentlich vor, dass ich mit 7.7 draußen war, der Wind dann irgendwann abgenommen hat, ich mich dem Einstieg nähere und dort dann noch zwischen Wingern etwas fahre, wenn es gerade noch reicht. Eben am untersten Windlimit für meine 7.7/medium-Kombi, aber eben ohne Lust auf wechseln weil eh schon genug TOW.
Und dann dort noch etwas als Ausklang rumfahrend hätte ich erwartet, dass die Winger, die dort nahe am Einstieg eben standardmäßig sind, mir in dieser Situation extrem überlegen sein müssten bzw Kreise um mich fahren, zB wenn ich uferbedingt in einem Windloch halsen musste.
War aber eben - warum auch immer - nicht so überzeugend.
Wäre wohl nicht überzeugender geworden, wäre ich statt zu kleinem auf größerem Material gewesen.
Manche Winger waren zwischenzeitlich an Land oder erst seit kurzem am Wasser. Also vermutlich eher auf die leichtwindigeren Bedingungen eingestellt.
Kam eine Böe fuhr ich zumeist auch ähnlich rasch (und dann meist schneller) und in den Löchern eigentlich niemand an. Für mein Durchgleiten reichte es regelmäßig. Also kam ich zum Schluss, dass selbst bei jenen Verhältnissen, wo ich auf 8.4 und big wechseln müsste, mir ein Wing (zumindest im ersten Jahr) nicht wirklich entscheidend was bringen würde.
Diese konkteten Erlebnisse an meinen regelmäßigen Spots wollte ich mitteilen und keine generelle Aussage machen.
Dass ich (oder sonst ein Finnenfahrer) früher/bei weniger Wind gleitet als sehr gute Winger mit passendem Leichtwindmaterial oder gar 8.0 foilen habe ich nie behauptet und würde ich auch nie behaupten.
ja, du:
"dass Winger sich nennenswert früher aus dem Wasser heben als ich (meist mit medium Slalombrett und 7.7/7.8) erlebe ich auch am untersten Windlimit (für mich) nicht. "
"bei 5-7 Knoten" ??
Nein.
Also ich warte immer bis ein Winger foilt und dann probier ich es mit meinem "großen" Segel auf kleinem Foil ![]()
Mit Wing kann man sicher früh losfahren, aber erst wenn ich einen Winger bei 12 Knoten mit einem 490er Frontwing starten sehe fahren die für mich früher los. Mit 300cm^2 mehr fahr ich auch früh los. ![]()
Natürlich gibt's bei wingern untereinander auch sehr große Unterschiede, das hat neben dem Fahrkönnen natürlich auch mit der Materialwahl zu tun...
Vermutlich wird es daran gelegen haben.
Vermutlich wird es daran gelegen haben.
Ich kann immer nur an die Worte meiner Freundin denken: Wingen sieht irgendwie bescheuert aus!
Das allein rechtfertigt doch schon das Windsurfen / Windsurf-Foilen ![]()
Also ich warte immer bis ein Winger foilt und dann probier ich es mit meinem "großen" Segel auf kleinem Foil
Mit Wing kann man sicher früh losfahren, aber erst wenn ich einen Winger bei 12 Knoten mit einem 490er Frontwing starten sehe fahren die für mich früher los. Mit 300cm^2 mehr fahr ich auch früh los.
Du bist auch ein überdurchschnittlich guter Foilsurfer. Nimmst du einen überdurchschnittlich guten Winger dazu, behaupte ich fährt der immer deutlich früher los auch mit kleinem Foil.
Ich kann immer nur an die Worte meiner Freundin denken: Wingen sieht irgendwie bescheuert aus!
Das allein rechtfertigt doch schon das Windsurfen / Windsurf-Foilen
Hätte ich vor 3 Jahren so unterschrieben, mittlerweile hat sich das geändert, ich wüsste nicht wozu ich ein größeres Board und ein Segel bräuchte, aber ich bin halt auch kein Racer...
Grüße
"bei 5-7 Knoten" ??
Nein.
Dürfte in etwa das unterste Windlimit für winger sein...
Wobei ich mich mit Knotenangaben sehr zurück halte...
Alles anzeigenAuch eine 7.7/medium-Kombi hat ein darauf bezogen unterstes Windlimit - eben für diese Kombi mit der ich unterwegs war (wenn man noch ausreichend oft gleiten will).
Es kam gelegentlich vor, dass ich mit 7.7 draußen war, der Wind dann irgendwann abgenommen hat, ich mich dem Einstieg nähere und dort dann noch zwischen Wingern etwas fahre, wenn es gerade noch reicht. Eben am untersten Windlimit für meine 7.7/medium-Kombi, aber eben ohne Lust auf wechseln weil eh schon genug TOW.
Und dann dort noch etwas als Ausklang rumfahrend hätte ich erwartet, dass die Winger, die dort nahe am Einstieg eben standardmäßig sind, mir in dieser Situation extrem überlegen sein müssten bzw Kreise um mich fahren, zB wenn ich uferbedingt in einem Windloch halsen musste.
War aber eben - warum auch immer - nicht so überzeugend.
Wäre wohl nicht überzeugender geworden, wäre ich statt zu kleinem auf größerem Material gewesen.
Manche Winger waren zwischenzeitlich an Land oder erst seit kurzem am Wasser. Also vermutlich eher auf die leichtwindigeren Bedingungen eingestellt.
Kam eine Böe fuhr ich zumeist auch ähnlich rasch (und dann meist schneller) und in den Löchern eigentlich niemand an. Für mein Durchgleiten reichte es regelmäßig. Also kam ich zum Schluss, dass selbst bei jenen Verhältnissen, wo ich auf 8.4 und big wechseln müsste, mir ein Wing (zumindest im ersten Jahr) nicht wirklich entscheidend was bringen würde.
Diese konkteten Erlebnisse an meinen regelmäßigen Spots wollte ich mitteilen und keine generelle Aussage machen.
Dass ich (oder sonst ein Finnenfahrer) früher/bei weniger Wind gleitet als sehr gute Winger mit passendem Leichtwindmaterial oder gar 8.0 foilen habe ich nie behauptet und würde ich auch nie behaupten.
Ich glaube du unterschätzt wie stark sich das Wingen, vor allem auch das Material, weiterentwickelt hat.
Selten fahren Leute wirklich boch 8er (oder gar 9er) Wings, meist erstaunlich kleine Wings und auch Foils.
Gerade die neuen längeren schmaleren Boards fahren nochmal so viel früher los, wer das mal erlebt hat, das ist irre.
Daher vermute ich auch das große gebraucht Angebot, gerade bei Boards und Foils hat sich ziemlich was getan im Wingfoilbereich.
Dazu natürlich auch im Fahrkönnen.
Zumindest auf um Fehmarn ist es auch so, die winger fahren in anderen Revieren, bzw an anderen Stellen.
Ich denke du bist locker noch schneller, Racewinger habe ich tatsächlich noch nirgendwo gesehen...
Geht hier auch überhaupt nicht um besser oder schlechter, nur um die reinen Eigenschaften der einzelnen Disziplinen.
Grüße
Kommt auch darauf an in welchem Wingerumfeld man fährt und vergleicht. Fährst auf dem Baggersee um die Ecke, die meisten mit ähnlichem Niveau und Wasserzeit, ist manchmal der Winger und manchmal der Windfoiler früher am fahren.
Fährt man zum Beispiel in der Bucht vor dem Hotel Paradiso zwischen den Italienern, dann fängt man an vieles zu überdenken was man sich einige Zeit zurecht gelegt hat.
Sei es die Theorie, wingen sieht scheisse aus oder wingen ist langsam.
Dazu kommt eine krasse Entwicklung im Material. Die Boards werden länger, schmäler. Dafür die Wings und Foils kleiner. In Verbindung mit einem Top Fahrer, sind es immer die Winger die zuerst fahren. Ausser am Baggersee.
Meine Beobachtungen
die performance bei den wingern hat gewaltig zugenommen. da kommt man mmn nur in besonderen situationen mit sl-fin mit. egal ob am gardasee oder beim defi. wenn man sich an die races beim defiwing 2024 erinnert - hammer wie das zeug abgeht.
windfoil - ähnlich, aber halt ein bisserl teurer
SL fin - wird eher für die älteren nostalgiker, ähnlich wie raceboard werden. schöne nische, aber da tut sich nix mehr. mir egal, ich fühl mich da wohl
insgesamt finde ich das relativ egal - es geht im wesentlichen drum spass zu haben und das geht durchaus gemeinsam.
was natürlich stark reinspielt ist das revier - neusiedlersee als spot auf den sich DI7 mmn bezieht ist natürlich für foiler insgesamt extrem ingeschränkt wegen der geringen wassertiefe. race oder performante sachen funktionieren da halt wesentlich seltener als an tieferen revieren das kann schon einen anderen eindruck vermitteln
Zuglufttier Ich unterschätze andere Disziplinen nicht (und dazu auch keine generellen Aussagen getroffen - und auch nicht Disziplinen oder Eigenschaften an sich beurteilt).
Ich habe konkrete, nicht allzu repräsentative Gruppen (zB von Wingern an mir gut bekannten Spots) im Vorbeifahren/Miteinanderfahren beobachtet und versucht zu begreifen was da ist bzw abgeht und das Wahrgenommene zu verstehen.
Auf meine aktuellen Vorlieben und TOW-Bedürfnisse und meine hauptsächlichen Spots bezogen habe ich dabei mittelfristig keinen dringlichen Änderungsbedarf, insbesondere per Disziplinenerweiterung gesehen.
Ich brauche einfach das "Geflatter" eines Windsurfboards auf dem Chop, alles was "echtes" Windsurfen eben ausmacht. Darum habe ich mich auch noch nie für Foils, Kites etc. interessiert. Das Winger wingen, wenn ich noch Frisbee spiele, kratzt mich dabei überhaupt nicht. Aber ihr habt hier so engagiert über mehr oder weniger ausgeprägte Leichtwindtauglichkeiten etc. diskutiert, daß ich das Video jetzt doch auch noch angeschaut habe. Und:
Ich finde es gut. Hut ab, wirklich. Gerade, weil wir ihn ja eher nicht als "Weltklasse-Surfer", sondern vornehmlich als Youtuber (für meine Generation fast schon ein Schimpfwort) sehen, überraschen mich die unverblümten Aussagen, die Aufrufe an die Hersteller im Video. Der Typ wird mir noch sympathisch. Und fairerweise muß ich, anhand der Videos, auch sagen, daß er mittlerweile besser besser surft, als man ihm nachsagt.
SL fin - wird eher für die älteren nostalgiker, ähnlich wie raceboard werden. schöne nische, aber da tut sich nix mehr. mir egal, ich fühl mich da wohl
insgesamt finde ich das relativ egal - es geht im wesentlichen drum spass zu haben und das geht durchaus gemeinsam.
Gerade, weil es eben doch sehr viel Spaß macht, hoffe, denke ich, daß das SL-Finnensurfen nicht ganz so eine Randerscheinung werden wird, wie dieRaceboard-Class. Könnte mir auch vorstellen, daß so mancher Aufsteiger (generisches Maskulinum - kein Sternchen nötig) in den nächsten Jahren noch von Freeride-Equipment auf Freerace oder Race umsteigen wird. Wir werden sehen.
Was ich an der ganzen Diskussion 'lustig' finde, ist der Umstand dass viele Windsurfer meinen Wingen wird schnell langweilig, weil man eh nur 8ten fährt. Ok, was machen den 99% der Windsurfer? Das höchste der Gefühle ist doch die Duckjibe. Jeder spricht von der Powerhalse rund zwei-drittel gleiten die Halse nicht durch. Von gesprungenen Manövern wie Arialjibe, WillySkipper oder Flakka fang ich gar nicht an. Dann hätten wir noch Frontloop,Backloop oder Spinloop. Ich denke das Nonplus-Ultra bleibt auch für mich Finsurfen, aber nur wenn ich mit 75l Waveboard und 4.5er Segel fahren kann. Alles darunter bleibe ich beim Wingen. Und Nein mir wird garantiert nicht langweilig. Und nochmals Nein, Foilen macht den Sport nicht kaputt. Fin-Windsurfen ist eine sehr komplexe mit flacher Lernkurve zu erlernende Sportart. In der heutigen Zeit ist Geduld und sich durchbeissen vielleicht nicht mehr so angesagt, will sagen, das entgegen der Theorie von Mario, nicht die Surfindustrie sondern die Gesellschaft das Problem ist. Dies ist aber nur meine bescheidene, persönliche Meinung. Hang loose
Und nochmals Nein, Foilen macht den Sport nicht kaputt. Fin-Windsurfen ist eine sehr komplexe mit flacher Lernkurve zu erlernende Sportart. In der heutigen Zeit ist Geduld und sich durchbeissen vielleicht nicht mehr so angesagt, will sagen, das entgegen der Theorie von Mario, nicht die Surfindustrie sondern die Gesellschaft das Problem ist. Dies ist aber nur meine bescheidene, persönliche Meinung. Hang loose
Hatte ich mir auch überlegt: es kommt ein wenig so rüber, als ob die Industrie für den Niedergang des Windsurfensverantwortlich wäre. Indirekt ist sie das auch, aber das war sicher nicht ihre Absicht. Sie verkauft, was sich verkaufen lässt, und wem Foil attraktiver als Finne erscheint, zieht natürlich ersteres vor. Kann man ja niemandem vorwerfen. Glaube aber auch nicht, daß Mario das so meinte (im Sinne von absichtlicher "Zerstörung").
Das was ich einen Großteil der Windsurf Industrie vorwerfe, ist das sie Wissend schlechte Qualität zu überteuerten preisen Verkauft.
Anstatt ein Fotoshooting in Brasilien (Neilpryde, JP) zu machen, sollten sie lieber das Geld in Qualität investieren.
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