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Wassersport am Meer: Wie weit fahrt ihr mit welchem Sportgerät raus ? Wie weit - Ist es noch sinnvoll und verantwortlich ?

  • Michlsurf
  • 1. Dezember 2025 um 11:32
  • Alter Schwede
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    • 2. Dezember 2025 um 13:23
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    • #21

    Das mit Rumpelstilzchen und den 20km kenne ich. Meine weiteste Strecke waren 16km (aber auf dem Fjord). Sagt man da auch "Free Solo"?

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    • 2. Dezember 2025 um 13:36
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    • #22
    Zitat von Alter Schwede

    Auf der Kurzbahn?

    50m Außenbahn und innen 25m meistens.

    Sie ist aber immer die 800 und 1200 (letzteres bin ich mir nicht sicher obs 1200 oder 1800 sind) geschwommen. Ich habe die gehasst, alles über 400m war mir zu blöd zum Zählen ^^

  • DI7
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    • 2. Dezember 2025 um 13:47
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    • #23

    War auch mal Wettkampfschwimmer. Die längeren Distanzen sind doch 400 m (zB Lagen), oder 800 m oder 1500 m.

    Olympische Triathlondistanz ist auch 1500 m.

    Was den Sicherheitsfaktor am Meer betrifft, gibt es sehr viele Faktoren - Windrichtung, Ufergestaltung, conditions und Kondition sowie Temperaturen sind ua wichtig. Verlässliche Material habe ich schon genannt.

    Bei Manövern gibt es tw Sicherheitsvarianten ...

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    • 2. Dezember 2025 um 13:55
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    • #24
    Zitat von DI7

    War auch mal Wettkampfschwimmer. Die längeren Distanzen sind doch 400 m (zB Lagen), oder 800 m oder 1500 m.

    Olympische Triathlondistanz ist auch 1500 m.

    Was den Sicherheitsfaktor am Meer betrifft, gibt es sehr viele Faktoren - Windrichtung, Ufergestaltung, conditions und Kondition sowie Temperaturen sind ua wichtig. Verlässliche Material habe ich schon genannt.

    Bei Manövern gibt es tw Sicherheitsvarianten ...

    Der Punkt ist ja, dass ein Großteil der Leute (verallgemeinert, ich meine keinen hier aus dem Forum) sich beim Schwimmen stark überschätzen. 1000m ist schon in einem Schwimmbecken nicht gerade wenig.

    Wie du sagst, eine zu verantwortende Distanz hängt stark von Windrichtung, Wetter, Strömung, Material, Wassersportbetrieb und auch der persönlichen Schwimmleistung ab.

    (Schwimmstrecken bin ich gerade überfragt, das was ich von dem ganzen Bahnenschwimmen noch behalten habe ist maximal eine gute Technik, nach sportlichen 200m bin ich kurz vorm Absaufen ;)^^)

  • Michlsurf
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    • 2. Dezember 2025 um 13:56
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    • #25

    Es ging mir ja auch um den worst Case

    Material -Verlust. Vollständig.Am Meer.

    (und auch am Binnengewässer können drei, – 4 km schwimmen… Im Spät Herbst im dicken Anzug schon eine grenzwertige Aufgabe darstellen)

    Ich schwimme regelmäßig – seit Jahren – im Planschbecken. Wohl temperiert. Quasi 0,0 Strömung. Und rümpfe schon die Nase, wenn wir zu viele Leute entgegenkommen…unruhiger Rhythmus …

    Ein Hubschrauber braucht oftmals gut und gerne 45 Minuten, bis er überhaupt am Einsatzort ist… Dann fängt die Sucherei nach einem dunklen Neoprenanzug an…

    Seitdem ich regelmäßig schwimme – hab ich das gut im Kopf. Und zurück: zu den zwei Wingern - bei 2 m Dünung und gut 30 Knoten Wind… 4 km schwimmen… Eher nicht…

    (manchmal denke ich einfach –
    Einigen ist dieses Risiko - am Meer im Besonderen –das dieser Umstand gar nicht so richtig bewusst ist…)

    Bei diesen Bedingungen würde ich mir selber max. 2-3 km schwimmen zutrauen… Und das wird dann schon zum Überlebenskampf. (Im Windsrufanzug - => kommt noch erschwerend dazu ...)

    Gleichwohl gehe ich auch immer mal wieder zum Solitaire windsurfen.

    Ganz bewusst – ohne jegliche Rettungs-Einrichtungen,- Geräte, welche auf die Hilfe von extern abzielen.

    Wenn ich in eine schwierige Situation gerate, einen Fehler mache… – Muss ich selber schauen, wie ich es löse.

    Ich werde da niemanden anderen in Gefahr bringen.

    Einmal editiert, zuletzt von Michlsurf (2. Dezember 2025 um 19:37)

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    • 2. Dezember 2025 um 14:09
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    • #26
    Zitat von Michlsurf

    Ich schwimme regelmäßig – seit Jahren – im Planschbecken. Wohl temperiert. Quasi 0,0 Strömung. Und rümpfe schon die Nase, wenn wir zu viele Leute entgegenkommen…unruhiger Rhythmus …

    Weil ich das oft im Frühling und Herbst beim Aussentraining gemacht habe:

    Schwimmst du mit Neopren? Das glaubt man nicht, aber das ist bestimmt doppelt so anstrengend sobald man die Arme bewegt. Falls du normal ohne schwimmst, probier das mal!

  • Michlsurf
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    • 2. Dezember 2025 um 14:17
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    • #27
    Zitat von jaxblckk

    Schwimmst du mit Neopren? Das glaubt man nicht, aber das ist bestimmt doppelt so anstrengend sobald man die Arme bewegt. Falls du normal ohne schwimmst, probier das mal!


    Ich hatte mir vor Jahren zum Herbst-Training im Freiwasser extra einen super elastischen Schwimmanzug - nur mit Stoffhandschuhen anziehen (2mm:/) um die Schulter nur 1mm gekauft ….

    Hatte aber dann dennoch schnell die Lust verloren… – Zu anstrengend… Trotz dem Hightech Anzug ist der Widerstand deutlich größer.

    Mit Surfanzug… – Eben nochmal ganz anders…..(!)

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    • 2. Dezember 2025 um 14:42
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    • #28
    Zitat von Alter Schwede

    Am Ringkobing Fjörd ist in Ufernähe aufgrund des Stehbereiches immer recht viel los und wenn dann noch Kiter da sind, dann gleicht das Wasser ja einem frisch gepflügten Acker.

    Geschuldet dieser Situation gehe ich sehr gerne weiter raus, dann wird das Wasser auch ruhiger. 3km auf jeden Fall, je nach Windrichtung auch 5, 6 oder mehr. Manchmal schaue ich mir auch die Seglerapp an, wo denn der Wind sein soll und surfe gezielt in diese Ecke. (zum Beispiel von Skaven nach Stauning oder rüber nach Tipperne oder Bjerregard. Kann halt passieren, dass einem bei der Rückkehr dann der Wind ausgeht. Demzufolge sollte die Brettwahl dann so sein, dass man auch noch Schippern kann.

    Da es aber ein See ist, gibt es aus meiner Sicht im Vergleich zum Meer, immer ein rettendes Ufer.

    Das Meer ist eine andere Hausnummer. Da muss man etwas vorsichtiger herangehen.

    SeglerAPP? Welche ist das ?

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    • 2. Dezember 2025 um 14:51
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    • #29

    Grundsätzlich ist es natürlich anstrebenswert nicht in probleme u kommen bzw diese alleine zu lösen.

    darauf alleine würde ich mich aber keinesfalls verlassen - geht halt nicht immer, selbst als guter schwimmer. wenn du auch nur eine moderate verletzung hast kannst du dir auch 500m schwimmen abschminken.

    in dem sinn finde ich eine gewisse sicherheitsausrüstung absolut wichtig, besonders wenn man "weit raus" fährt
    bei mir ist das
    -immer halbwegs passender neo - um auch mal 30 bis 60 min im wasser liegen zu können

    - immer weste

    - immer signalpfeife

    - immer notleine

    - je nach revier PLB

    - je nach bedingungen helm, trinkrucksack, riegel oder energygel

    hat nicht nur mit der eigenen sicherheit zu tun, sondern auch mit der möglichkeit jemandem anderen zu helfen

    ich leg auch den sicherheitsgurt im auto immer an, und habe im winter am berg lawinenausrüstung mit und ganzjährig verbandszeug und lampe

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

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    • 2. Dezember 2025 um 15:24
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    • #30

    jetzt hört aber bitte mal auf.....

    Ich bekomm ja nach 30ig Jahren richtig Angst darüber, was ich damals gemacht - und hier erzählt hab.

    Damals kein GPS, nix Handy, ohne Trillerpfeife (ich war wohl die einzige Pfeife). Nur Mutti wusste, dass ich da draussen irgendwo bin und wenn nicht bis 17.00h zurück, dann war ein Notruf fällig.... DAMALS war ich unkaputtbar, war nochmal ein paar Jahre davor 4 Jahre lang Schweizermeister im Teamwettkampf der Rettungsschwimmer SLRG

    Das das ganze Material verloren gehen kann bei ca. 5 Bf, das ist für mich aber noch heute unvorstellbar. Erst wenn du das Masttop hälst und das Brett fliegt - erst dann besteht die Gefahr, ALLES zu verlieren......

    Hier am See macht's auch mir noch immer am allermeisten Spass, wenn "die Kokosnüsse wagerecht fliegen" oder in Ufernhähe auch mal ein Dachziegel daherkommt. OK - hier hab ich ja jedes Ufer (BRD und Schweiz) jederzeit recht nahe und auch schon viele Schwimmvarianten ausprobiert. Der längste Schwumm war 4Std. - damals mit Sinker bis vor Reichenauer Spitz hochgekreuzt, dann kam die Flaute und ich bin geschwommen. Brett und Segel im Schlepp und immer mal wieder ne kleine Pause AUF dem Brett.

    Hilfe eines Motorbootes hab ich abgelehnt - Monate zuvor wurde ein Freund von mir schwer verletzt durch die Motorbootschraube, weil der Bootfahrer zwar helfen wollte, aber keine Ahnung über die notwendigen Massnahmen hatte.

    Hätte auch auf der Reichenau anlanden können - irgend jemand hätte mich sicher rundherum heimgefahren(man kannte sich damals noch), aber man hat ja seinen Stolz....

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    • 2. Dezember 2025 um 15:47
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    • #31

    Man scheißt sich nichts wenn man jung ist, und es ist einem noch nie etwas passiert, wird wohl den meisten so gegangen sein.

    Aber wenn man einmal in einer kritischen Situation war,,versucht man danach die Risiken so gut es geht zu minimieren.

    Mich hat es mal 20m vom Ufer entfernt so zerlegt, daß ich dachte ich wäre gelähmt, ich konnte ein paar Minuten lang meinen Unterkörper nicht mehr bewegen.

    Ohne Prallschutzweste wo genug Auftrieb hatte weiß ich nicht wie es ausgegangen wäre.

  • Alter Schwede
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    • 2. Dezember 2025 um 15:59
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    • #32
    Zitat von Onefinger

    SeglerAPP? Welche ist das ?

    Sejladsudsigt - ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben

  • Onefinger
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    • 2. Dezember 2025 um 16:21
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    • #33
    Zitat von Alter Schwede

    Sejladsudsigt - ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben

    Ah…der Däne -im allgemeinen Sprachgebrauch- ,-)

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    • 2. Dezember 2025 um 16:28
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    • #34
    Zitat von Onefinger

    Ah…der Däne -im allgemeinen Sprachgebrauch- ,-)

    Der hat mal kurz den Kopf über die Tastatur gerollt :D

  • Eddy
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    • 2. Dezember 2025 um 17:45
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    • #35

    Tarifa valdevaqueros bei Levante max. 1,5-2,0km

  • Eddy
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    • 2. Dezember 2025 um 18:15
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    • #36

    El medano ähnlich weit

    Innerhalb monta rocha

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    • 2. Dezember 2025 um 18:49
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    • #37

    Ich fahre nur noch mit einem geeigneten Segelschiff und guten Mitseglern weit raus.

    Mit dem Surfboard bin ich früher schon leichtsinnig weit auf die Ostsee raus gefahren, aber das ist lange vorbei, da meine Surf- und Schwimmkondition das nicht mehr hergegeben, Schwimmen ist für mich eh ein Graus.

    Ich habe mich immer sicher gefühlt, nur war es manchmal schwierig den Ausgangspunkt wieder zu finden, hat aber immer geklappt, manchmal erst nach mehreren Versuchen. Meist waren da mehrere dabei und oft auch ein Rucksack mit dem nötigsten, z.B. Flüssigkeit.

    Da Draussen ist es schon schön, und auch komplett anders als am RK Fjord weiter rauszufahren.

    Aber seit einigen Jahren bin ich schon mit Binnen- und auch Stehrevier zufrieden, man muss seine Grenzen akzeptieren.

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