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Lieber kleines Segel und großes Board oder großes Segel und kleines Board?

  • Kabbel-bei-WNW
  • 8. August 2026 um 10:46
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    • 8. August 2026 um 10:46
    • #1

    Moin,

    Der Titel sagt eigentlich schon alles:

    • Lieber kleines Board und größeres Segel oder
    • Lieber größeres Board und kleineres Segel?

    :/

    Ich nehme lieber ein Board mit mehr Volumen und ein kleineres, agileres Segel und stehe dann unter Umständen in Windlöchern mal kurz (was mit mehr Volumen unten drunter ja nicht allzu schlimm ist), als dass ich in Sturmbrecherböen ein zu großes Segel nicht richtig dichtziehen kann.

    Aber zumindest bei uns am Spot gehöre ich damit zur Minderheit. Die meisten wählen schnell eine kleinere Boardgröße.

    Tanze ich da wirklich aus der Reihe oder machen das auch andere so?

    Nur zur Info: Mein großes Board hat 96l und mein kleines 78l...

    Die Frage soll aber unabhängig von meiner Person diskutiert werden. Ist ja vielleicht eher eine philosophische Grundsatzfrage:D

    Æloha!

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    • 8. August 2026 um 12:15
    • #2

    Da spielen viele Faktoren rein. Zunächst erstmal der Spot. Stehrevier oder sicher auflandig passt großes Segel/ kleineres Brett. Bei unsicheren Windverhältnissen (z.B. Gardasee) nehme ich eigentlich immer die andere Option.

    Dann kommt noch die Frage der körperlichen Fitness und auch des persönlichen Ehrgeizes. Darf man dich überholen? ;)

    Mach das, was dir mehr Spaß macht. Es ist eine Funsportart.

    Schönes Wochenende

  • KaSailor
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    • 8. August 2026 um 14:17
    • #3

    Nicht zu vergessen die Boards und Segel: manche Boards vertragen beispielsweise keine (in Relation) großen Segel. Und umgekehrt.

    Selbst habe ich eigentlich gerne größere Segel auf kleineren Boards, bei eher weniger Wind bin ich jetzt aber auch dabei, umzudenken. Zumindest ein wenig. Wirklich große Boards mag ich nicht.

  • eki
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    • 8. August 2026 um 14:34
    • #4

    "Rig for the gusts and board for the lulls," passt bei mir ganz gut, also eher größeres Brett und kleineres Segel. Hauptsächlich wegen oft unbeständigem Wind, mit großem Segel auf kleinem Brett ist stop and go doch eher anstrengend. Je beständiger der Wind desto mehr gleichen sich dann Brett und Segel an.

  • acidman
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    • 8. August 2026 um 15:34
    • #5

    Ich sage auch kommt darauf an

    In el médano, wo Mann immer erst durch die Wind Abdeckung durch muss, eher 10l mehr als normal

    Binnensee mit vielen Löchern größeres Board

    Stehrevier immer kleines Board wenn es geht

    Klein heißt bei mir 85l und groß 115l

  • okidoki
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    • 8. August 2026 um 16:09
    • #6

    Bin bei eki

    Hatte heuer schon Bedingungen wo ich mit großen Board und 6,4er raus bin. Die Böhen gingen gerade noch so mit 6,4. Waren die weg, war gar kein Wind. Selbiges hatte ich mit kleinen Board und 6,4er....das war unlustig, die Wellen waren nicht gerade klein, Wasserstart klappte nicht, die Windpausen waren mir zu lange, Segel aufziehen war an der Tagesordnung. Große Board 135ltr. Kleines 107ltr.

  • Surfer63
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    • 8. August 2026 um 16:25
    • #7

    Wenn ich in einem bekannten für mich sicherem Revier unterwegs bin, dann nehme ich gerne das kleinere Board und eher größeres Segel, weil ich die Agilität des kleineren Boards mag und mich darauf wohl fühle.

    Da kann ich auch mal ein Windloch oder Böe gut überstehen.

    Wenn die Bedingungen für mich eher heikel und unübersichtlich sind, dann umgekehrt, größeres Board und eher kleineres Segel. Der Wohlfühlfaktor ist dann aber eher klein.

    Es hängt von der persönlichen Einschätzung ab und was man gerne macht, der Speed orientierte Surfer wird wohl immer möglichst grosses Segel und eher kleineres Board nehmen.

    Also bei gut 72kg heisst das entweder 75 oder 95l, oder 95 oder 113l, FSW bzw. Freemove.

    2 Mal editiert, zuletzt von Surfer63 (9. August 2026 um 09:25)

  • DI7
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    • 8. August 2026 um 21:06
    • #8

    Kann man so generell nicht sagen. Wasseroberflächengestalt würde ich jedenfalls mitberücksichtigen.

    Eventuell sind beide Deine Boards eher groß für Dich.

    Wahrscheinliche Umbauszenarien spielen auch eine Rolle.

  • Andreas
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    • 9. August 2026 um 07:16
    • #9
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Moin,

    Der Titel sagt eigentlich schon alles:

    • Lieber kleines Board und größeres Segel oder
    • Lieber größeres Board und kleineres Segel?

    :/

    Ich nehme lieber ein Board mit mehr Volumen und ein kleineres, agileres Segel und stehe dann unter Umständen in Windlöchern mal kurz (was mit mehr Volumen unten drunter ja nicht allzu schlimm ist), als dass ich in Sturmbrecherböen ein zu großes Segel nicht richtig dichtziehen kann.

    Aber zumindest bei uns am Spot gehöre ich damit zur Minderheit. Die meisten wählen schnell eine kleinere Boardgröße.

    Tanze ich da wirklich aus der Reihe oder machen das auch andere so?

    Nur zur Info: Mein großes Board hat 96l und mein kleines 78l...

    Die Frage soll aber unabhängig von meiner Person diskutiert werden. Ist ja vielleicht eher eine philosophische Grundsatzfrage:D

    Æloha!

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    Mach das, wonach Dir in dem Moment ist. Bei mir ist es eigentlich immer die Variante

    Großes Board und Großes Segel;(

  • Zuglufttier
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    • 9. August 2026 um 08:03
    • #10

    Ich fahre eigentlich schon immer lieber ein größeres Board und kleineres Segel im Vergleich.

    Mit den heutigen Thruster Boards ist auch die Kontrolle kein Problem mehr.

    Selbst viele Worldcupper fahren offenbar kaum mehr Boards unter Körpergewicht.

    Mir ist das egal ob andere das anders machen.

    Grüße

  • Surfer63
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    • 9. August 2026 um 09:30
    • #11

    Man muss halt die Gelegenheit haben, beide Alternativen bei gleichen Bedingungen auszuprobieren und nicht immer die "Standardvariante" gleich aufzubauen.

    Das kann natürlich bedeuten, dass man ein paar nicht so tolle Sessions hat, oder vielleicht plötzlich viel bessere.

  • Kabbel-bei-WNW
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    • 9. August 2026 um 10:10
    • #12

    Zu den Bedingungen:

    Bei einigermaßen glattem Wasser nehme ich auch eher das kleinere Board. Also bei schwächerem Wind. Weil das kleine Board dann nicht so sehr von den Kabbelwellen ausgebremst wird (z.B. am Ringkøbing Fjord).

    Bei uns zu Hause ist eigentlich Dauerkabbel, da brauche ich ordentlich Druck, damit das Kleene da gut durchkommt. Sonst kentert es ständig auf und das nervt.

    Deswegen fahre ich zu Hause bei Super-Chop auch gerne lange das größere Board. Andernorts kann ich mit dem kleinen schon eher loslegen.

  • KaSailor
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    • 9. August 2026 um 11:19
    • #13
    Zitat von Surfer63

    Man muss halt die Gelegenheit haben, beide Alternativen bei gleichen Bedingungen auszuprobieren und nicht immer die "Standardvariante" gleich aufzubauen.

    Das kann natürlich bedeuten, dass man ein paar nicht so tolle Sessions hat, oder vielleicht plötzlich viel bessere.

    Da sprichst Du was an... Wenn man als Freizeitsurfer nicht so viel Zeit auf dem Wasser verbringt, und dann mal Wind ist, baut man gerne auf, von dem man weiß, dass es funktioniert. Das Probvlem kennen viele (ich auch).

  • KaSailor
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    • 9. August 2026 um 11:34
    • #14
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Zu den Bedingungen:

    Bei einigermaßen glattem Wasser nehme ich auch eher das kleinere Board. Also bei schwächerem Wind. Weil das kleine Board dann nicht so sehr von den Kabbelwellen ausgebremst wird (z.B. am Ringkøbing Fjord).

    Bei uns zu Hause ist eigentlich Dauerkabbel, da brauche ich ordentlich Druck, damit das Kleene da gut durchkommt. Sonst kentert es ständig auf und das nervt.

    Deswegen fahre ich zu Hause bei Super-Chop auch gerne lange das größere Board. Andernorts kann ich mit dem kleinen schon eher loslegen.

    In dem Zusammenhang wundert mich das, denn eigentlich sollte das kleinere Board gerade auf "Super-Chop" einfacher zu fahren sein (und so, beispielsweise, auch weniger Kraft erfordern, um die Kontrolle zu behalten). Zwar gehe ich von fahrleistungsorientierten Boards aus, weil ich schon sehr lange nichts anderes fahre, aber grundsätzlich sollte das für alle Board-Kategorien gelten!? Kann mir nur vorstellen, dass das Segel nicht zum (kleinen) Board passt, dieses dann nicht so frei läuft, und mehr vom Chop durchgerüttelt wird.

  • Gerry
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    • 9. August 2026 um 12:35
    • #15

    Stehrevier, kleines Board, großes Segel.

    Am Lago, morgens vor Malcesine, eher größeres Board (95) und kleineres Segel.

  • DI7
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    • 9. August 2026 um 12:35
    • #16
    Zitat von KaSailor

    In dem Zusammenhang wundert mich das, denn eigentlich sollte das kleinere Board gerade auf "Super-Chop" einfacher zu fahren sein (und so, beispielsweise, auch weniger Kraft erfordern, um die Kontrolle zu behalten).

    Mich auch.

    Gerade weil ich nicht davon ausgehe, dass sie wie - im Idealfall ein Slalomboard - über den Chop/Windwellen drüberfliegt.

    Eventuell große Shapeunterschiede zwischen Deinen Boards??, oder andere Gründe für das Empfinden?

  • DI7
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    • 9. August 2026 um 12:43
    • #17

    Viel bei dieser Fragestellung ist oftmals scheinbar von den Ängsten getrieben, keinen Schotstart mehr volumensbedingt hinzukriegen oder nicht sonst nicht mehr heimzukommen.

    Noch schwieriger die Situation, wenn man gar keinen Wasserstart kann, und nicht nur mangels Technik relativ viel Wind dafür braucht.

    Die Sweetsspots von Board-/Segelkombinationen liegen oft woanders, als man aus Angst hintendiert.

    Ein Weg könnte auch sein, sich zu fragen, was einem schneller zu groß/schwer kontrollierbar wird und was man auf dem Wasser machen will: Board oder Segel/Rigg?

  • Gerry
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    • 9. August 2026 um 14:43
    • #18

    Die Fragestellung und damit auch die Antworten beziehen sich sicher Nichtauslieferung SL-Equipment, dahermuss man bei der Betrachtung differenzieren.

  • Kabbel-bei-WNW
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    • 9. August 2026 um 21:40
    • #19

    Naja, bei unserem Chop-Revier kann ich das kleine Board safe bei 25 Knoten fahren, da ist genug Druck da, um über und durch die Kabbelwellen zu schießen. Bei weniger Wind oder Windlöchern bremsen die Wellen eher oder führen zum Aufkanten.

    In glatten Bedingungen kann ich das kleine Board vielleicht schon bei weniger Wind fahren und vielleicht auch das eine oder andere Windloch durchdümpeln/stehen, ohne das es mich gleich herunterschubst.

  • daddy_o
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    • 10. August 2026 um 09:29
    • #20

    Moderne Waveboards können mit etwas mehr Volumen gefahren werden als früher. Wenn man dann noch Segel mit einer guten Windrange nutzt deckt man mit ein Board drei Segel schon sehr viel ab.

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