finnensetup trifin wave

  • wie andernorts geschrieben hab ich nach eeewigen zeiten wieder mal wavezeug genutzt.


    War spassig und lief viel besser als erwartet.


    Früher bin ich immer schlnke singlefins gefhren, das ist aus der mode, also hatte ich mir was modernes geholt, weniger als 3 finnen gibts ja nicht mehr.


    Grooosse umstellung wenn man vom slalom kommt, die finnen vetragen kaum druck.

    Daran hab ich mich halbwegs gewöhnt, aber wenn ich einen turn runter ins wellental mache isoft die strömung agerissen und ich bin quergestanden.


    habe jetzt mal von hinten 2 auf eine schlaufe umgebaut, denke aber auch an grössere finnen


    Original sind mfc 22/12 drin, ich hatte als mittelfinne eine 24er köster verwendet


    Bringen grössere finnen was?


    Grössere mittelfinne?

    Grössere sidefins?

    Alle grösser?


    Novenove 95l jg 2021

    Naish force 5,0 (hab auch 4,2 und 5, 7)


    Danke


    I99 Style Pro Wave 2021 Windsurfbrett | Surfshop 24 online - Windsurf, Foil, Wing

  • Moin, ist das ein Waveboard oder ein Freewave/Freestylewave?

    Weil Wave mit Doppelschlaufe ist eher "ungewöhnlich".

    BTW. im Verhältnis zum SL ist der Fahrstil halt anders. Viel aufrechter stehen, Segel wesentlich kleiner....

    Druck auf die Finnen nur von oben. Die MFC´s sollten passen.

    Gruß

    P.s. wenn ich viel SL gefahren bin und dann wieder auf Wave steige, merkt man erst, wie man sich mit SL-fahren die eigene Fahrtechnik kaputt macht

    P.s.s wenn du die Finnen wegdrückst - ich habe gute Erfahrungen mit den X-Weeds gemacht; je gleiche Länge wie die originalen

  • Moin, ist das ein Waveboard oder ein Freewave/Freestylewave?

    aus dem oben verlinken te

  • noch was hätte ich zum Anfügen zum aufrechteren Fahrstil, was ich verändert habe. Ich hatte davor 28er Tampen und fahre jetzt je nach Wasseroberfläche zw. 30 und 32er

    In meinem Board (nur 3er Schlaufensetup verbaut) 2x 10er und 1x24er oder 22er

    c-bra meine "Gestallt" kennst du eh ^^ 1,83 und zw. 83 und 85kg (je nach Fress-Sucht) dazu 5,0er Force5 in Podo bei NW an einem Tag mit Single (28er K4) und später dann mit Thruster ( mit 24er Mittelfinne) versucht. (Selbes Segel, Tampen auf 30, Gabel ca. Schulter)

    Mit Single: normaler Freeride-Stil, Angleiten, schneller werden, Genießen.

    Mit Thruster: Board wollte etwas angepumpt werden, keinen bzw. sehr wenig Druck am hinteren Bein, eher wenn möglich nicht so breiten Stand beim Angleiten, schön über das vordere Bein, wenn das Board läuft (das ging dann sehr gut und flüssig) und du in beiden Schlaufen stehst, dazu längere Tampen (? keine Ahnung ob du die hast und ob du das Feeling magst) kannst du das Segel etwas aufrechter stellen aber dein Gewicht bzw. Schwerpunkt runter und raus setzen (ein wenig) dazu die Tampenbreite enger stellen das du besser mit dem Rigg ausgleichen kannst wenn du drin hängst. Warum sag ich das: mit Thruster wird das Board für Belastungen sensibler, es reagiert genial auf die Fußsteuerung (bei meinem so und für mein Empfinden)

    Wenn du schön im Gleiten bist und du Höhe fahren möchtest, mit Belastung über Luvkante (nicht brutal, dezent und versuchen dabei nicht zu viel Druck aufs hintere Bein zu bekommen)

    Zu Welle kann ich wenig beitragen...

    Ich muß mir überlegen wie ich dir meine Haltung beim Höhe knüppeln erklären kann, so das es verständlich ist....und du nicht viel an Geschwindigkeit verlierst....vormachen wäre leichter ^^ wenn du Welle fährst, ist die Höhe die du machst beim raus Fahren wichtig.

  • Tampen etwas hinter den Sweetspot nützt auch, dann zieht es dich generell etwas mehr nach vorne und du hast mehr Druck auf dem vorderen Fuss.


    Ich habe gerade ein Thruster Setup bei Bouke bestellt mit 11.5 Side und 12.5 Center. Bin gespannt, ob das funktioniert - es fühlt sich nach viel zu wenig Finne an.


    Wenn du auf der Welle im Bottom Turn einen Spinout kriegst, dann ist aber schon etwas im Argen. Eigentlich sollte das nicht passieren, ausser bei grossem Chop auf der Welle.

  • Ich bin am Tabou 3 s 106 und jetzt an Flikka 107 jeweils 10 bis 12 er sidefins und 22 bis 25 mitelfinne gefahren. Also 25/10/10 oder 23/12/12. größere finnen solltest du nicht brauchen.

    Bei meinem 93 l Exocet fahre ich 23/10/10 oder bei mehr Wind 20/10/10 mit 95 kg. Normal keine Spinout Tendenzen, musst aber hinten sensibler belasten als mit Slalomzeug. Fahre als Sidefins K4shark2( 10 oder12 cm, sind relativ hart) oder die Ezzys mit 2 Grad in 11 cm.

  • Noch wichtig: mastfuß weiter hinten als mit Singlefin, sonst klebt das Board zu stark und dreht etwas unwillig. Fahre meist 1 cm hinter der Mitte. Kontrolle beim Thruster trotzdem sehr gut.

  • P.s. wenn ich viel SL gefahren bin und dann wieder auf Wave steige, merkt man erst, wie man sich mit SL-fahren die eigene Fahrtechnik kaputt macht

    Wie meinst du das? Es ist doch nur das weniger Druckgeben auf die Finne, aber die Fahrtechnik sehe ich eher im Slalom als komplex und schwierig an, Waveboard fahren ist für mich eher Erholung und Sommerspass.

  • Die Haltung ist halt unterschiedlich, kann verstehen, dass die Umstellung ein wenig Zeit braucht.

    Klar ist freewavezeug deutlich körperlich weniger fordernd, einfach easy going. Da kannst du im Trapez hängen wie ein nasser Sack und das Zeug fährt trotzdem noch vergleichsweise gut.

  • Meinen 95er Thruster bestücke ich für 4.2 und 4.7 mit K4 Sidefins vom Typ Ezzy asymmetrisch 2° 12 cm oder 1° 10 cm. Als Mittelfinne 23er fast Wave von Select. Oder auch K4 3SW in 20 oder 22.


    Die Select fast Wave ist sehr druckstabil und schmiert nicht, sehr gut kontrollierbar bei rauen Bedingungen.

  • Moin,


    also als ich letztens in den FSW eine Singlefin reingeschraubt habe, um das mal wieder auszuprobieren, konnte ich zuerst gar nicht fahren.


    Mastfuss musste weiter vor, eigentlich hätte ich hinten eine Doppelschlaufe gebraucht.


    Bei deinem Gewicht c-bra , ist das Board ja riesig, oder hast du nicht 75kg?


    Den 95L fahre ich mit 20/11 habe auch 22/11 probiert oder 19/11 geht alles, ist aber je länger die Mittelfinne ist, umso weniger drehfreudig dafür eher Freeride konform.


    Doppelschlaufe hinten ist bei Thruster sinnlos, oder du machst die Mittelfinne größer um den Gegendruck abzufangen.


    Bei Doppelschlaufe ist aber dann die Schlaufe vorne zu weit innen, sind dafür dann Löcher außen, kannst du gleich ne Singlefin nutzen, da bleibt nix mehr von drehfreudig, das ist dann ein Freerider.


    Genau das Problem hatte ich bei den bisher von mir ausprobierten großen Thruster FSW Boards um 115L.

    Die Schlaufen innen waren zu platt auf dem Deck, die außen für Thruster und 'Wave' Einsatz unbrauchbar, das Brett also eigentlich nur als Freerider für mich nutzbar.


    Also, was soll mein Gelaber sagen?

    Probiere es aus und fahre die Kombi die dir am meisten Spaß macht, je weiter innen die Schlaufen, je aufrechter du fährst, desto kleiner kannst du die Finnen fahren, je weiter außen die Schlaufen, desto größer muss die Finne werden.


    Je weniger die Finnenkästen angestellt sind, desto weniger groß können die Sidefins werden, bei deinem Board dürfte kaum 1° sein, da würde ich nicht über 11 gehen.


    Die witchcraft Finnen haben übrigens verhältnismäßig viel Fläche, aber die pretwist mal zu nutzen, wäre schon interessant... für mal probieren, aber eine Menge Geld 💸


    Grüße

  • Gabel weiter rauf und fast nur über den vorderen Fuß fahren/carven fällt mir noch ein.


    Strömungsabrisse kann es auch durch zu große und auch allein dadurch fehlbelastete Finnen geben. - kenn ich aber eher von Singlefins mit dem kleinsten Segel (4.0).

  • hier etwa fahre ich das Thruster-Setup, das serienmäßig von Patrik mit dem F-Wave geliefert wurde. Läuft easy und fast spin-out-frei, ohne dass man jetzt übermäßig auf Belastungen achten müsste.

  • Sehe ich anders ...


    Entsprechend schwierige Wellenbedingungen brauchen immer mehr Gefühl.


    Auf Geschwindigkeit getrimmte High-End-Anströmkanten, Profile und Outlines brauchen mehr Gefühl - gerade wenn der Speed grad nicht passt.


    Slalomzeug gibt es auch in ziemlich klein - bei Warp 5.5 fahre ich nur im Vergleich zu sehr leichten Personen 1 qm mehr.


    Wieviel Gefühl man braucht, hängt stets von der gerade verfügbaren Power und dem Anspruch auf bestmögliche Wasserlage ab.


    Auch mit Slalomzeug kann der Wind runtergehen ...

    Halsen fährt man auch mit Slalomzeug.


    Beim (tw) Umstieg von Wave- auf Slalomzeug hatte ich NIE das Gefühl, dass ich mich nur festhalten müsste oder es weniger sensibel zu fahren wäre.


    Richtig ist, dass man tendeziell weniger oft unterpowert und oftmals überpowert ist. Richtig ist, dass sich die Fahrtechniken und Stances etwas unterscheiden (sollten).

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