Ich habe den Verdacht, dass Hitze im Auto Windsurfequipment zusetzt – konkret Neoprenanzüge und Segel. Das muss natürlich nicht stimmen.
Bei meinen Neos zeigen sich an bestimmten Stellen klebrige Oberflächen; beim Monofilm der Segel beobachte ich zunehmende Sprödigkeit – und das, obwohl die Segel zusammengerollt im Segelbag lagen und gar nicht benutzt wurden.
Dass Hitze und UV-Strahlung Kunststoffe angreifen, konnte man heute in einem einem NZZ-Artikel über klebende Velogriffe lesen:
„Diese Griffe werden durch Wärme noch weicher, und dadurch können Weichmacher und andere Materialien an die Oberfläche wandern", sagt Markus Grob, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Und er hat einen weiteren Tipp: Erst aufs Velo steigen, nachdem man die Reste der Sonnencrème von den Handinnenflächen entfernt hat. „Denn die Öle aus der Crème wandern in den Kunststoff, lösen Stoffe daraus und sorgen somit dafür, dass sie noch schneller an die Oberfläche gelangen."
(NZZ, Sommerhitze: Tipps bei klebenden Velogriffen, platzendem SUP und Handy-Koma)
Neopren und Monofilm sind zwar andere Materialien als Gummigriffe, aber der Mechanismus dürfte ähnlich sein. Wie denkt ihr darüber?