Dass eine Deep Tuttlebox in der Theorie stabiler sein sollte, ist unbestritten. Bei einer 38 er Finne würde ich mir aber auch bei einer normalen Tuttlebox keine Sorgen machen.
Kräfteübertragung in Tuttleboxen bzw Deeptuttleboxen
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Sorgen sind es ja nicht, mache ich mir nicht.
Sondern es geht um die Suche nach dem Optimum - eher auch für die seitliche Dauerbelastung als für den Impact im Kollisionsfall mit irgendwas. Etwas schwerer ist eine DT ja definitiv.
Es werde mMn höhere Anforderungen an die Dauerbelastbarkeit der Box und dabei ua der großflächigen Seitwände gestellt, wenn ein Tuttlefinne in einer DT-Box steckt. Je mehr Bewegung da hinkommt, desto schneller verstärkt sich der negative Effekt.
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Eine Foil Box ist wahrscheinlich noch stabiler eingebaut und kann mehr Kräfte von Kollisionen vertragen?
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Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen das eine Tuttlebox nicht hält, ist ja tausendfach in Gebrauch, und das seit Jahrzehnten.
Das wichtigste ist eine sauber eingepasst Finne um die auftretenden Kräfte gleichmäßig zu verteilen.
Wenn ich einen Crash hatte, haben immer die Schrauben oder der Finnenkopf nachgegeben, noch nie eine Box.
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Und mehr Reibung an den großflächigeren Seitenwänden gibt es bei gleicher seitlicher Enge ja auch, oder?
Theoretisch schon. Aber solange die Finne nicht schon allein über die Dicke sehr fest in der Box sitzt, wird das bei einer Kollision keinen großen Einfluss haben. Eine so dicke Finnenbasis in die Box zu würgen schadet ja auch eher, bzw. ist gar nicht möglich ((ohne Hammer, zumindest…)
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Es gibt schon sehr gute Windsurfer, die da Probleme hatten und auch sehen.
Jene, die Finnen-Box-Konstellationen seitlich wirklich voll belasten - wechseln ihre Boards schon aus anderen Gründen regelmäßig. Sie bemerken nichts, und auch die meisten späteren Besitzer merken nichts.
Das wichtigste ist eine sauber eingepasst Finne um die auftretenden Kräfte gleichmäßig zu verteilen.
Richtig.
KaSailor Per Schrauben reinziehen kann man kräftig (so ganz ohne Hammer), raus sollte die Finne halt auch wieder. Also mit Maß und Ziel, aber nicht auf der losen Seite ...
Viele meiner Finnen sitzen ziemlich stramm, so dass ich schon von etwas Reibung des Kopfes in der Box ausgehe, die einem Kippen (im Kollisonsfall) dämpfend entgegenwirkt.
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Es gibt schon sehr gute Windsurfer, die da Probleme hatten und auch sehen.
Jene, die Finnen-Box-Konstellationen seitlich wirklich voll belasten - wechseln ihre Boards schon aus anderen Gründen regelmäßig. Sie bemerken nichts, und auch die meisten späteren Besitzer merken nichts.
Richtig.
KaSailor Per Schrauben reinziehen kann mal kräftig (so ganz ohne Hammer), raus sollte die Finne halt auch wieder. Also mit Maß und Ziel, aber nicht auf der losen Seite ...
Viele meiner Finnen sitzen ziemlich stramm, so dass ich schon von etwas Reibung des Kopfes in der Box ausgehe, die einem Kippen (im Kollisonsfall) dämpfend entgegenwirkt.
Absolut. Die Box selbst ist gar nicht so formstabil, vor allem nicht in seitlicher Richtung. Da ist ihr „Fundament“ entscheidend. Schwere Fahrer, lange Finnen, das Ganze in Kombination - da kann der umgebende Schaum schon mal weich(er) werden. Ist durchaus bekannt.
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Muss das vielleicht etwas präzisieren: mit „Box“ meine ich das Laminat, bzw. das Gehäuse, welches die Finnenbasis umschließt. Dieses ist erstaunlich dünnwandig, sitzt aber in einem Block aus hartem PU-Schaum. Dieser Schaum, vor allem, macht die Box in seitlicher Richtung stabil. Bin nicht auf dem neuesten Stand, wie die Boxen in Serienboards heute aussehen, bzw. woraus sie gefertigt werden. Aber auch die stecken sicher in einem solchen Hartschaum-Block. Wäre ein Thema für Kaktus
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Wie schaut denn eine Foil Box im Gegensatz zur DTT Box als Rohling aus?
Ein Foil Mast wird erheblich auf die Seitenwände einwirken. Besonders nach Sprüngen.
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Wenn das, was die Box aufnimmt (also Finnenkopf oder Foilmastkopf) selbst schon für sich ausreichend steif und massiv ist, wird es doch eher an den Kanten (also auf Höhe des Eintritts und im Bereich der Oberkante des eintretenden Objekts) Kraftspitzen geben.
Dort wo in einer vermeintlich ach so tollen "Foilbox" (DT) die normale Tuttle endet, werden wenige einen Verstärkungsring samt Sandwich geplant und gebaut haben.
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Das ist aber rein spekulativ.
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warum gehts hier eigentlich??
empfehlungen für TU in DTU an grossen boards?
wie konstruiert und baut man eine box?
mittlerweile haben wir auch Foilboxen im thema? -
Gerry Ja, ist eine Vermutung. Habe keine Lust meine Boards aufzuschneiden.
Kennt jemand eine DT-Box, bei der so ein Feature beworben wird?
Schon laut Threadtitle geht es um das Zusammenspiel von mehreren Bauteilen - die unterschiedlich ausgestaltet sein können - allen voran am gegenüberliegenden Ende der Tips bei den Finnen.
Im Idealfall nimmt diese auch Rücksicht auf die in den Boards verbauten Boxen.
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Du meinst eine normale DTU, oben schräg und nicht gerade, als Foil ready?
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Ich meine, was auch immer sie in den letzten fünf Jahren zB in größeren Isonics oder Falcons_Fin oder .JP-Slalomboards ... an Boxen verbaut haben - tw standardisiert DT-Foilboxen damit Werk nicht etwa falsche einbauen kann und falls im alten Hybrid-Denken mal noch ein fiktiver Kunde doch einen Foilmast reinschrauben können will (oder noch unsicher ist, ob er das mal will).
Was für Boxen genau verbaut sind ist aber nur ein Nebenthema hier.
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Muss das vielleicht etwas präzisieren: mit „Box“ meine ich das Laminat, bzw. das Gehäuse, welches die Finnenbasis umschließt. Dieses ist erstaunlich dünnwandig, sitzt aber in einem Block aus hartem PU-Schaum. Dieser Schaum, vor allem, macht die Box in seitlicher Richtung stabil. Bin nicht auf dem neuesten Stand, wie die Boxen in Serienboards heute aussehen, bzw. woraus sie gefertigt werden. Aber auch die stecken sicher in einem solchen Hartschaum-Block. Wäre ein Thema für Kaktus
Erst mal ist das kein PU Schaum, sondern das gleiche Zeug aus dem das Sandwich ist, also PVC Hartschaum. Ist ansich schon fester als PU Schaum. Früher gab es noch Boxen, die in Spritzguss hergestellt waren, bei Powerbox noch der Standart. Tuttel und Deeptuttelboxen habe ich in letzter Zeit fast immer als Llaminiert gesehen. Wenn das ordentlich im UWS und Deck überlsminiert ist, hält das auch.
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In einem anderen Forum habe ich von einem Finnenbauer das gefunden:
"In den letzten zwei Jahren mußten am Lago einige DTB-Bretter nach dem Gebrauch von längeren (??) TB-Slalomfinnen ziemlich aufwändig repariert werden. Die Seitenwangen mancher DTB-Boxen sind nicht über die ganze Höhe gleich dick, nur ganz oben und unten sind sie stabil ausgeführt. Ein TB-Finne "kann" also den mittleren Bereich immer weiter aufweiten."
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Das glaube ich nicht, sicher Einzelfälle. Renommierte Firmen, wie MB oder Patrik bauen hauptsächlich TB Finnen. MB über die gesamte Range der Längen. Patrik bietet ab 44 cm seine G10 Race Finnen in DTT an.
Ich vermute immer noch, dass eine moderne Foil Box oder genannt „Foil Ready“ mit den Kräften im Zusammenhang mit Finnen gut klarkommen. Bei Otmar von Hurricane stiess mein Wunsch nach einer DTT bei einer 38er Finne schon auf Verwunderung.
BTW, ich bin auch sehr lange Zeit PB Finnen bis 42 cm problemlos gefahren. Vor Jahren gab es fast nur PB, ausgenommen manche SL Boards. -
Welche halbwegs aktuellen Boards haben denn, wenn sie eine DTU haben, keine Foilbox?
Grüße
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Ich vermute, dass @D17 ein älteres Board hat, an dem er eine neue Finne benötigt. Sonst hätte er das Thema wohl nicht angerissen.

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