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50km/h auf der Uhr bevor ich 50 werde?

  • surfnbulli
  • 31. Oktober 2026 um 12:14
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    • 31. Oktober 2026 um 12:14
    • #1

    Hallo zusammen,

    eigentlich bin ich der Genuss-Surfer mit vielen Baustellen. In diesem Jahr konnte ich meine ToW aber deutlich erhöhen, was dazu führte, das meine Sessions besser und besser werden und ich mich sicherer (kontrollierter) fühle.

    Die letzte Session war dann wieder so eine, bei der hat fast alles funktioniert. Selbst das Board mal kurz auf der Luvseite anheben und gefühlt nur über die Finne zu fahren war öfters drin. Verbunden mit dem aha-Effekt "wow da geht die Post ab". Hatte zur folge, daß ich mal wieder entspannt knapp an die 45km/h rangekommen bin:

    Mein Setup war: JP X Cite Ride Plus Pro, Sailloft Bionic 5.3 und 24er Lessacher Duo Bull Weed bei 23kn Grundwind.

    Wie gesagt, eigentlich ist der Speed für mich nicht das Kriterium ob eine Session gut war oder nicht. Aber jetzt juckt es mich doch und habe mir eine persönliche Challenge bis April 2027 aufgestellt.

    Knacke ich die 50 auf der Uhr bevor ich 50 werde????

    Mit ist schon bewusst, daß der "störende" Faktor auf dem Board steht. Aber ist das überhaupt mit meinem Material möglich? Es soll auch keine Harakiri-Aktion werden.

    Ich denke, mein JP X Cite Ride ist das beste Board dafür. Leicht und agil. Gepaart mit den Sailloft Cross 6.0 oder 7.0.

    Was denkt ihr? Möglich oder nicht?

  • acidman
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    • 31. Oktober 2026 um 12:38
    • #2

    Andere Finne und mal richtig downwind knallen . Viel Wind hilft , glattes Wasser auch

    Meine challenge ist 60 km/h vor 60

    Fünfzig habe Ich sogar mit dem f-Wave und 4,0 geschafft und ohne glattes wasser

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    • 31. Oktober 2026 um 12:46
    • #3
    Zitat von surfnbulli

    Hallo zusammen,

    eigentlich bin ich der Genuss-Surfer mit vielen Baustellen. In diesem Jahr konnte ich meine ToW aber deutlich erhöhen, was dazu führte, das meine Sessions besser und besser werden und ich mich sicherer (kontrollierter) fühle.

    Die letzte Session war dann wieder so eine, bei der hat fast alles funktioniert. Selbst das Board mal kurz auf der Luvseite anheben und gefühlt nur über die Finne zu fahren war öfters drin. Verbunden mit dem aha-Effekt "wow da geht die Post ab". Hatte zur folge, daß ich mal wieder entspannt knapp an die 45km/h rangekommen bin:

    Mein Setup war: JP X Cite Ride Plus Pro, Sailloft Bionic 5.3 und 24er Lessacher Duo Bull Weed bei 23kn Grundwind.

    Wie gesagt, eigentlich ist der Speed für mich nicht das Kriterium ob eine Session gut war oder nicht. Aber jetzt juckt es mich doch und habe mir eine persönliche Challenge bis April 2027 aufgestellt.

    Knacke ich die 50 auf der Uhr bevor ich 50 werde????

    Mit ist schon bewusst, daß der "störende" Faktor auf dem Board steht. Aber ist das überhaupt mit meinem Material möglich? Es soll auch keine Harakiri-Aktion werden.

    Ich denke, mein JP X Cite Ride ist das beste Board dafür. Leicht und agil. Gepaart mit den Sailloft Cross 6.0 oder 7.0.

    Was denkt ihr? Möglich oder nicht?

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    50 kmh ist grundsätzlich mit jedem halbwegs sportlichen Freerider machbar wenn die bedingungen stimmen, leichter wäre es natürlich mit Sportlicherem Board, zb JP Supersport.

    Ich drücke die Daumen✊️

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    • 31. Oktober 2026 um 13:39
    • #4

    wenn du nur etwas mehr Raumschot gehst, der Druck im Segel nimmt dann schlagartig ab, wirst du die 50 locker knacken. Also nicht nur eine "bequeme Segelgröße" nehmen, sondern das etwas Größere.

    Wenn du Amwind oder Raumschot fährst, kannst du immer ein etwas größeres Segel kontrollieren, als wenn du Halbwind fährst ;)

    Eine Finne mit dünnerem Profil wäre auch hilfreich (2-3kn Potential)

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    • 31. Oktober 2026 um 14:11
    • #5

    Konnte an dem Tag nichts anderes als eine Seegrasfinne fahren. Es war kaum Wasser da.

    Gewöhne mich langsam daran die Segel eine Nummer größer zu nehmen als die Komfortzone sagen würde.

  • Alter Schwede
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    • 31. Oktober 2026 um 14:36
    • #6

    Die Formel ist ganz einfach. Wenn du schneller fahren willst brauchst du mehr Vortrieb. Und den bekommst du über das Segel. Wenn man nur 1/2 qm Sprünge hat, ist das einfacher umzusetzen.

    Ich würde mich aber nicht so sehr an die Zahl klammern. Es geht im ersten Moment darum, dass du dich einfach mal länger festhältst (draufhältst). Du musst dich daran gewöhnen um damit deine Komfortzone zu verschieben.

    Wenn du komplett dichtgeholt die 40 km/h schaffst ist das ein Zeichen, das Segel gegen ein größeres zu tauschen.

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    • 31. Oktober 2026 um 14:40
    • #7

    Das kann ich nur bestätigen. Wenn es dir möglich ist nimm das 7.0 Cross im starkwindtrimm und ziehe es an der Gabel nicht zu flach. Mich erklären bei uns am Gemüseteich auch immer alle für verrückt, wenn Freerider 6.5 fahren und ich mein 8.2 Ultimate fertig mache. Ich sehe das dann immer als Ganzkörperworkout, denn schnell fahren bedeute leider auch Körperspannung aufbauen und halten. Manchmal baue ich auch 2 Riggs auf und mache mit dem größeren eine halbe Stunde Speedruns bevor ich dann zum entspannten cruisen die kleinere Größe nehme. Das Cross bin ich auch schon in Leucate gefahren und das geht locker über 50 Sachen. Du hast auf jeden Fall Recht das der limitierende Faktor auf dem Board steht 🙃

  • Silversurfer
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    • 31. Oktober 2026 um 14:57
    • #8
    Zitat von surfnbulli

    Konnte an dem Tag nichts anderes als eine Seegrasfinne fahren. Es war kaum Wasser da.

    es gibt dünnere Seegrasfinnen ;) die dann auch besser zu kontrollieren sind

  • Speedy
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    • 31. Oktober 2026 um 17:46
    • #9

    50 km/h halbwinds und 30 kn raumschot sind meiner Meinung nach so Knackpunkte für den Normal Surfer.

    Mit den 50 hab ich keine Probleme, fahr ich eigentlich bei jeder Session mal, bei den 30 kn. Muß bei mir mittlerweile schon alles passen, bis knapp 29 kn geht es öfter aber die 30 kn hatte ich schon länger nicht auf der Uhr.

    Fahr aber ausschließlich großes Zeug und die Uhr auch nicht immer am Start.

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    • 31. Oktober 2026 um 19:07
    • #10

    Seegrasfinne sind m.E. eigentlich kein Problem für den Topspeed Ü50. Im Gegenteil, ich bekomme das mit Seegrasfinne (Lessacher Chamäleon) öfter hin als mit einer Slalomfinne.

    Liegt aber sicher nicht zuletz daran, dass ich Seegras meist in Flachwasser fahre und Slalom am kabbeligen Homespot. Da habe ich die 50 erst einmal geschafft, an Revieren wie Ummanz, Veluwemeer, Salzhaff und Co. geht das viel leichter.

    M.E. ist v.a. das Revier entscheidend, gerade wenn der limitierende Faktor auf dem Bord steht (das ist bei mir genauso).

    Die richtige Finnen,- Board- und Segelwahl und beherztes Abfallen sind dort natürlich auch wichtig, aber es ist um Flachwasser sehr viel leichter und erfordert weniger Mut als im Chop.

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    • 31. Oktober 2026 um 20:03
    • #11

    Glattes Wasser ist sicher die wichtigste Voraussetzung (neben Windstärke usw) Bei Kabbel wird es unnötig schwerer. Aber auch im wilden Kabbelrevier gibt es immer Stellen - und wenn es nur 200-400 m sind.

    Darf ich fragen was du wiegst? Und den 125er bei 6bft empfinde ich nicht gerade als optimal. Die Gleitfläche ist recht lang und damit Vmax begrenzt,

  • eki
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    • 31. Oktober 2026 um 20:22
    • #12

    Das sollte gehen!

    Für meine ersten 50km/h waren es flaches Wasser, Mut downwind draufzuhalten, gute Finne (S-Max 39, kürzer als die Serienfinne mit 42cm), gutes Segel eine Nummer grösser (Rapid 7.8), und dann das Brett, in der Reihenfolge. In der gleichen Session waren dann auch die 58km/h dran.

    Windwellen/chop sind mein Hauptproblem, da die sich hier schnell aufbauen, und ich da keine gute Antwort drauf habe, also drüber fliegen hört sich toll an, gelingt mir aber nicht. So bin ich dann auf gelegentliche ruhigere Stellen angewiesen.

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    • 31. Oktober 2026 um 21:12
    • #13

    Zarte 90kg. Ansonsten habe ich noch einen 111er Magic Ride mit 239/72er. Aber den X Cite Ride mit 250/69er finde ich spritziger.

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    • 31. Oktober 2026 um 21:40
    • #14

    Speedfahren ist reine übungssache, zuerst hängt man an den 50 fest, wenn man die geschafft hat kommen die 60 kmh, die nach den 50 kmh recht schnell gegangen sind.

    Zum Schluss waren es die 70 kmh.

  • DI7
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    • 1. November 2026 um 07:15
    • #15

    dazwischen gäbe es die 30 kn - beispielsweise als Durchschnitt auf 10 Sekunden

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    • 1. November 2026 um 08:41
    • #16

    Ja, die 30 Knoten sind auch so eine Magische Zahl.

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    • 1. November 2026 um 09:02
    • #17

    my 50 Cents:
    Fußschlaufen möglichst weit außen und hinten. Mastfuß nicht pauschal nach hinten verschieben, aber das Board sollte frei laufen können ohne wegzufliegen. Auf flachem Wasser einen kontrollierten Raumwindkurs fahren (Slingshot heißt das Zauberwort und bringt vom Halbwindkurs locker 10km/h+) - am besten in ein Böenfeld mit schon gutem Grundspeed abfallen.
    … und downwind Tampen länger fahren

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    • 1. November 2026 um 09:48
    • #18

    Ich würde das Geschwindigkeitspotential des genannten Materials (Topfahrer bei Idealbedingungen) bei etwa 40 Knoten schätzen.

    Wenn es dem Threadersteller in erster Linie um die reine Zahl und nicht um die Verbesserung des Fahrkönnens geht, sollte er m.E. bei der Spotauswahl ansetzen.

  • Kabbel-bei-WNW
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    • 1. November 2026 um 10:27
    • #19
    Zitat von bernie

    Glattes Wasser ist sicher die wichtigste Voraussetzung (neben Windstärke usw) Bei Kabbel wird es unnötig schwerer. Aber auch im wilden Kabbelrevier gibt es immer Stellen - und wenn es nur 200-400 m sind.

    Absolut. Kabbel kann krass ausbremsen, vor allem, wenn du gegen den Kabbel rausfahren musst. Such dir auf jeden Fall ein glattes Revier.

    Gruß von einer Kabbelexpertin

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    • 1. November 2026 um 10:57
    • #20

    Grundsätzlich geht es mir um das reine Genussfahren und sicherer und besser zu fahren. Man braucht aber manchmal auch einfach neue (kurzfristige) Ziele um aus seiner Komfortzone rauszukommen.

    Wenn ich es erreiche dann freue ich mich, wenn mein Können dafür nicht reicht, ist mir das auch egal. Es soll keine Harakiri-Aktion werden.

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