So sind die Tampen zu lang...
Andrea Cucchi (@andreacucchi1) • Instagram-Fotos und -Videos
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Was möchtest du mit dem aufgezeigten Fahrstil erreichen, verstehe ich nicht?
Diese eher verkrampfte Fahrweise kann doch kein Vergnügen bereiten und aus keinem anderen Grund surfe ich. Kommt man schneller oder besser von A nach B?
Sorry, aber ich bin bestimmt nicht der einzige, der hier nach dem Sinn sucht, beziehungsweise auf der Leitung steht. ![]()
meinst Du mich mit deiner Frage oder DI7 ?
Nein, kein Quiz und keine Fahrstilumstellung.
Ziel ist am unteren Ende des Überpowerbereichs - aber noch ohne Gefahr, dass das Board abfliegt - bei bereits tieferer Gabel und längeren Tampen noch bestmöglich über die Leerail fahrend dadurch besser durch heftigen Chop oder Wellen zu kommen - zB mit Medium Slalomboard auf Halbwind oder etwas höher auf dem Weg nach Luv.
Man kommt dadurch schneller und besser und auch etwas sanfter in die Wellen einsetzend von A nach B.
So sind die Tampen zu lang...
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nö
, nur die Arme zu kurz ![]()
Ich bin weit davon entfernt DI7 Fahrtechniktipps zu geben. Er surft sicher weit besser als ich.
Das Video überzeichnet die Haltung, die zwangsläufig bei zu langen Trapeztampen entsteht und bildet einiges ab, das DI7 beschrieben hat (horizontales hinteres Bein, Po fast im Wasser oder mit Wasserberührungen, kein Druck auf die Leekante möglich).
Vielleicht sind die Tampen also in der von DI7 beschriebenen Situation zu lang oder das Segel doch zu groß, dass die Haltung nicht mehr passt.
Ich kenne einige Videos/Fotos von PWA Fahrern bei denen auch am hinteren Bein die Ferse belastet wird und die Zehen hochgezogen sind, bei dennoch neutraler Wasserlage (wird aber tendentiell aum Raumwindkurs und nicht auf der Kreuz sein, wie von DI7 beschrieben). Wahrscheinlich sollte die Finne grundsätzlich genug Gegenmoment liefern, das man dann mit entsprechendem Fußdruck ausbalanciert, ohne zu stark aktiv die Ballen belasten zu müssen. Einige neuere Boards haben auch hinten keilförmige Footpads, die in der Mitte dicker sind, das erleichtert auch das Board leicht auf die Leekante zu stellen, ohne den Fuß zu stark überstrecken zu müssen..
Einige neuere Boards haben auch hinten keilförmige Footpads, die in der Mitte dicker sind, das erleichtert auch das Board leicht auf die Leekante zu stellen, ohne den Fuß zu stark überstrecken zu müssen
Das würde auch mir dazu einfallen. So wie auf meinem Severne Fox 140.
Ja, keilförmige hintere Footpads sollen das unterstützen und sind gut.
Auf hohem Kurs baut Rigg mehr Querkräfte auf, ist man langsamer, wird Finne dadurch weniger schnell angeströmt und mit eher noch kleinerem Anstellwinkel angeströmt. Gerade in so einer Situation kann railing unterstützend wirken.
Tampen sind schon lang, aber keineswegs saulang und auch nicht sausaulang wie im Video von AC.
BTW: Wenn AC in dem Video CTG fahren würde, käme seine Hüfte noch deutlich weiter runter.
Ja, keilförmige hintere Footpads sollen das unterstützen und sind gut.
Auf hohem Kurs baut Rigg mehr Querkräfte auf, ist man langsamer, wird Finne dadurch weniger schnell angeströmt und mit eher noch kleinerem Anstellwinkel angeströmt. Gerade in so einer Situation kann railing unterstützend wirken.
Tampen sind schon lang, aber keineswegs saulang und auch nicht sausaulang wie im Video von AC.
BTW: Wenn AC in dem Video CTG fahren würde, käme seine Hüfte noch deutlich weiter runter.
Na dann,... Frage gestellt und selber beantwortet.
Bin schon gespannt was das nächstes Thema wird. ![]()
Wo siehst Du die Antwort? Ich seh noch keine Antwort, aber werde:
Waden mehr trainieren + Beweglichkeit im Sprunggelenk.
Noch feinfühliger fahren und mehr auf Speedmitnahme und -beibehaltung achten.
Minimal weniger hoch fahren und wenn nötig tiefer fahrend beschleunigen.
BTW: Die keilförmigen EVA-Pads haben meine Boards und sehe ich als Grundvoraussetzung. Nicht als Verbesserung.
Einige neuere Boards haben auch hinten keilförmige Footpads, die in der Mitte dicker sind, das erleichtert auch das Board leicht auf die Leekante zu stellen, ohne den Fuß zu stark überstrecken zu müssen..
Hatten die ersten Manta FR schon 2006 oder 2007
Ich kann die Frage schon gut nachvollziehen. Lesekante belasten und luvkante entlasten ist eine aktive Möglichkeit die Fläche des Boards im Wasser zu reduzieren. Das ist Voraussetzung um schneller zu surfen.
Eine gute Antwort darauf habe ich aber nicht. Würde mich aber brennend interessieren.
Ich glaube das , wenn es im Flachwasser auf etwas weniger tiefen Kursen funktioniert, es am ehesten am Feingefühl liegt. Mir geht bei zu tiefen Kursen irgendwann der Druck im Segel flöten und es funktioniert nicht mehr richtig. Beim beschleunigen mit Druck im Segel funktioniert es noch prima.
Genauso im chop. Da bin ich dann irgendwann zu instabil. Mehr Körperspannung und besseres brettgefühl sind da wahrscheinlich der Schlüssel
Ich kann die Frage schon gut nachvollziehen. Lesekante belasten und luvkante entlasten ist eine aktive Möglichkeit die Fläche des Boards im Wasser zu reduzieren ...
... und auch mit einem Board ohne ausgeprägtes V weniger in den Chop zu klatschen.
Auf tiefem Downwind, wo der Druck überall nachlässt, lässt es sich leicht höher hängen per verkürzten Trapeztampen.
Wenn es dir um viel Wind und am Wind geht brauchst du nur seitlich mit den Ballen das Board Richtung Luv belasten. Durch die resultierende Biegung der finne zusammen mit dem abdrift entsteht dadurch lift von der finne. Dadurch stützt sich das Board auf der leeseite ab und liftet die luvseite. Je länger die tampen/ tiefer die Gabel umso tiefer und weiter raus kommt der Arsch und umso besser kann ich gegen die finne drücken. Der Verlust vom Liften des Segels durch tiefe Gabel macht es mir aber schwerer alles zu kontrollieren.
Das man dann nicht mit dem Arsch das Wasser berührt ist wahrscheinlich brettgefühl indem man ohne Wackler über den chop bügelt.
Das hatte ich in #13 schon besagt, hat DI7 aber nicht gefallen, Zehen hochziehen und druck auf die Luvkante🤷♂️
Wenn in der Situation die Finne eh schon nicht ordentlich hält, wird noch mehr seitlicher Druck (ohne unmittelbar das Railen zu begünstigen) nichts helfen.
Man muss dann erst ins railen auf der Leerail kommen für besseren Grip, darum geht es.
"mit den Ballen das Board Richtung Luv belasten" das versteh ich nicht, Mias. Meinst Du Richtung Lee und unten drücken?
Ich meine mit dem Balken gegen die Seite vom Board in Richtung der gegenüberliegenden Schlaufe drücken. Als eher plan zur Wasseroberfläche nach lee nicht nach unten. Dadurch biegt sich die Finne was zu Lift führt. Das hebt die Luv Kante. Wenn die Finne keinen seitlichen Druck verträgt geht das aber nicht. Da wir aber von eher zuviel Wind und amwind reden sollte das mit der richtigen finne kein Problem sein da der Speed ja ausreichend ist.
Alternativ das Segel (zu)groß genug wählen, nach Luv überziehen und etwas offener fahren. Führt zu Kontrolle und Lift
Sicher könnte man die Finne genau dafür optimieren ...
Wenn die Finne keinen seitlichen Druck verträgt geht das aber nicht.
Ganz genau - sie vertrug ohne Railing nicht mehr seitlichen Druck.
Die Frage ist aber, was man mit dem Setup 7.0 ziemlich am oberen Limit, 71,5 Boardbreite, sehr dünne Finne draußen fahrtechnisch oder mit den draußen am Wasser vorhandenen Trimmmöglichkeiten machen kann. Mehr auf die Leerail gelangen war und ist mein Ansatz - und zwar per im wesentlichen vertikaler Fußballen- und Zehenbelastung in den Schlaufen und dadurch einem Kippmoment um die Längsachse.
Was kann man also fahrtechnisch machen bei tiefer Hüfte (durch Gabel etwas unten, Tampen lang und CTG)?
Wenn du keinen Lift über die Finne bekommen kannst bleibt auf dem Wasser ja nur das Segel übrig. Gabel hoch oder tampen kurz auch nicht, also nur Segel überziehen.
Dann hast du weniger Zug nach vorne und zur Seite, mehr nach oben.
Im Prinzip wie bei den Dingern wenn sie den wing über dem Kopf fahren.
An Land Fußtschlaufen weiter in die Mitte und mehr plane Gleifläche, also weg vom Slalombrett hin zum freerace
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