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Wie schützt ihr eure Barfüße vor Slalomfinnen?

  • DI7
  • 31. März 2024 um 07:01
  • DI7
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    • 1. April 2024 um 10:13
    • #21
    Zitat von Surfer63

    Stehrevier befördert auch den Kontakt zur Finne, weil Körper und Board manchmal durch den Grundkontakt ungünstig beeinflusst werden.

    Ganz genau.

    Es kann wenig(er) Platz sein und das Abputzen der Fußsohlen am jeweils anderen Unterschenkel verlängert die Prozedur, bis der Schlamm/Schlick weitgehend weg ist.

  • acidman
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    • 1. April 2024 um 19:14
    • #22

    Das klingt sowas nach dem Neusiedler See

    Ich hab den gatsch immer gehasst

  • okidoki
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    • 2. April 2024 um 09:11
    • #23

    Klingt irgendwie nach mir ^^ Ist mir auch passiert, mit einer Verletzung an meiner Finne. Ich habe mich so ungeschickt angestellt und mir beim Ausrichten vom Board mit meinem rechten Bein (Wasserstart Backbord-Seite) mich an der Fußsole recht tief aufgeschnitten. Habe ich aber nicht sofort bemerkt, bin einen Schlag raus und nach der Halse ist mir aufgefallen das alles voller Blut war am Board. Ich habe mich gefragt wo das her kommt weil mir nix weh tut. Das Wasser war kalt, Torbole vor ein paar Jahren im Herbst. Ich war mit 8,2 unterwegs, leicht überpowert und schon recht KO. Es hat mich so richtig zerlegt und wollte den "Minuspunkt" wieder gut machen und nochmal eine Runde. Fehler war, ich war schon ziemlich fertig, überpowert, meine Position zum Board nicht perfekt, hätte sollen mit Segelsteuerung mich etwas in eine andere Position bringen UND nicht so hektisch mit den Beinen unter Wasser herum fuchteln. Hirn einschalten und mein rechtes Bein etwas mehr beachten. Mit kleinem Material schaff ich das super, also Segel ab 6,4 abwärts. Danach den Fuß schön desinfiziert, gleich zwei drei mal, sicher ist sicher. Salbe und schön verbunden. Nächster Tag war dann eh schon die Heimfahrt, der Urlaub war um. Ist also am letzten Tag am Nachmittag passiert. Ich wollte das eine Stunde ewig dauert und nur raus, raus, raus....

    In der Firma ging dann nix mit Arbeitsschuh, war eine Urlaubsverlängerung im Büro.....hat auch seinen Reiz ^^

  • Zuglufttier
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    • 2. April 2024 um 17:53
    • #24

    Moin,


    bin da bei Rüdi und verstehe die Frage nicht. Wie sollte es gehen ohne aufpassen und das Tragen von Schutz, z.b. Schuhen?

    Seit ich Multifin fahre, habe ich damit wieder mehr zu tun.

    Fahre zwar immer mit Schuhen und verstehe auch nicht, wie man barfuß fahren kann, ich würde mich allerdings immer an den Schlaufen und/ oder beim rein und rausgehen verletzen, bzw habe das oft ggf etan, daher nur mit Schuhen.


    Warum habe ich aber mehr Probleme seit ich Multifin fahre?

    Das eine Mal im Jahr wo ich die riesige 30cm Singlefin fahre, treffe ich sie auch bestimmt zielsicher 😜


    Nee, aber bei Multifin mit max20cm keine Probleme mehr.


    Grüße

  • DI7
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    • 2. April 2024 um 20:10
    • #25

    "Da musst Du besser aufpassen!" oder nur "Aufpassen" sind halt leider völlig unkonkrete und nichtssagende Handlungsanleitungen/Verhaltensempfehlungen, die jemanden genausowenig weiterbringen wie "Da kann man nichts machen" "Shit hapens" etc ...

    Wie gesagt geht es hier nicht um Schuhe. Auch nicht um das OB beim "aufpassen", sondern das WIE, also konkrete Handlungsanleitungen/Verhaltensempfehlungen.


    Beispiel: Einem Halsenschüler sagt man auch nicht simplifizierend, er soll einfach "aufpassen, dass er jedes Mal die Halse durchgleitet" ;)

  • DI7
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    • 2. April 2024 um 20:39
    • #26
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Das ist ja kein Schutz.

    Dann könnte man deine Frage mit einem Wort beantworten, Aufpassen

    Man kann einen Körperteil auch durch besseres/zielführenderes/geeigneteres Verhalten "schützen" nicht nur durch vermeintlich oder tatsächlich hilfreiche Ausrüstung.

  • Silversurfer
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    • 2. April 2024 um 21:41
    • #27

    Ich habe heute mal explizit drauf geachtet… also wenn ich da keine unkoordinierten & hektischen Bewegungen mache & auch den hinteren Fuß zu erst auf das Board lege, kann da, WAHRSCHEINLICH, nix passieren

    Rest ist dann halt Pech oder 👟 anziehen

  • Rumpelstilzchen
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    • 2. April 2024 um 23:52
    • #28

    Wenn ich im Wasser liege und einen Wasserstart

    mache, dann fange ich doch nicht an zu überlegen

    was ich tun muss um nicht an die Finne zu kommen, das ist ein Automatismus .

    Wenn ich über alles nachdenken muss bleibe ich an Land, ist das sicherste.

  • David1234
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    • 3. April 2024 um 00:59
    • #29

    Ich habe letztes Jahr mal versucht mein Zeug etwas hektisch schwimmend aus ner Fahrrinne zu ziehen und dabei übelst in die Finne getreten und die komplette Haut vom Knöchel weggeschnitten. Aua. Seitdem bin ich vorsichtig. Deswegen finde ich das Thema auch nicht so blöd hier um sich immer mal wieder sich in Erinnerung zu rufen dass wir da einen (oder mehrere) scharfe Stacheln am Board haben.

    Ich glaube aber nicht dass es hier spezielle Techniken gibt um Verletzungen zu vermeiden sondern einfach sich der Finne(n) immer bewusst sein und nicht wie ich hektisch blöden Quatsch machen.

  • Capricorn
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    • 3. April 2024 um 06:12
    • #30

    Ich will nicht "klugscheissern" hier, aber ich hab mich in dieses Thema ziemlich vertieft, weil ich mir selber nicht wirklich erklären kann/konnte, dass mir das in all den Jahren nie passiert ist, dass ich mich verletzt habe an der Finne.

    Ich lese hier (für mich) raus bei euren Beiträgen, dass es oft mit Haspelei, rumstrampeln, heftigen Schwimmbewegungen und hektischen Abläufen oder Unachtsamkeit zusammenhängt. Da wäre für mich eine Antwort - es gibt fast nicht's mehr, was mich zu all diesen erwähnten Dingen verführt, ich komme für mich zum Schluss, dass ich immer die Ruhe behalte und auch ruhige Schwimmzüge mache bis alles richtig liegt zum Wasserstart. Es gibt wohl kaum Situationen die ich nicht irgendwann in meinen 50 Jahren mal hatte und ich hab sie alle irgendwie überstanden, das gibt mir Ruhe und Sicherheit. Kann auch sein, dass ich als ehemaliger Wettkampf-Rettungsschwimmer im Wasser einfach "zu Hause" bin, dazu kommt - ich bin im Sternzeichen Fisch... 8o Ich hab einige Verletzungen davongetragen, die alle zu erzählen würden ein eigenes Thema füllen - aber die Finne war nie beteiligt....

    Für mich persönlich komme ich zum Schluss, dass unser Sport einfach per se ein gewisses Risiko beinhaltet und einige Dinge (wie auch das Wegtreiben vom Material in einem anderen Thema) lassen sich einfach nicht ausschliessen.

    Für die jüngeren hier unter uns - ganz zu Beginn (also in den 70iger Jahren) wurde Windsurfen als Hochrisikosport eingestuft, ich wurde von meiner Versicherung damals darauf hingewiesen - nach einer Verletzung (Abriss der Strecksehnen an der linken Hand - es war kalt damals am Genfersee bei "Bise noire" und ich habe die Gabel halt nicht losgelassen beim Schleudersturz)

  • DI7
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    • 3. April 2024 um 07:33
    • #31

    Sicher geht vieles mehr oder weniger automatisiert.

    Das schließt aber nicht bewusste, kleinere Änderungen im Bewegungsablauf, die dann im Idealfall einen neuen, bessern Automatismus ergeben, aus.

    Ich Halse schließlich auch nicht so wie noch vor fünf Jahren - jedenfalls nicht mit Segeln ab 6.2 aufwärts.

    Man kann - schwer aber doch - sogar eine komplette Technik umstellen.

    Hinzu kommt, dass man im Wasser etwas mehr Zeit hat als in der Halse. Brandungsbereiche eventuell ausgenommen.

    Je nach Wassertiefe und Dreck oder kein Dreck an den Füßen und je nach Powersituation gibt es bei mir zig Abwandlungen des Wasserstarts hin zum Beachstart.

    Capricorn Bin auch im Wasser "zu Hause", als ehemaliger Wettkampfschwimmer und keineswegs irgendwie hektisch rumstrampelnd - eher gedanklich abgelenkt, wenn sowas passiert.

    Stark überpowert und mit 4-cam gelange ich aber regelmäßig mit dem gesamten Körper nach achtern vom Heck. Die Wassertiefe verhindert es regelmäßig die Beine ganz runterhängen oder nach Luv kommen zu lassen.

  • acdipa
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    • 3. April 2024 um 07:36
    • #32
    Zitat von Capricorn

    Für mich persönlich komme ich zum Schluss, dass unser Sport einfach per se ein gewisses Risiko beinhaltet und einige Dinge (wie auch das Wegtreiben vom Material in einem anderen Thema) lassen sich einfach nicht ausschliessen.

    Genau. :thumbup:

    Surfen und surfen lassen

  • DI7
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    • 3. April 2024 um 07:46
    • #33

    Das Gute ist, dass man sich Technikänderungen an Land überlegen kann.

    Man ist nicht gezwungen, erst in der Situation anzufangen.

    Man kann kleine Schritte und sogar Vorübungen machen.

    Ich glaube nicht, dass eine Technikänderung/Verhaltensänderung nicht wirken kann. Vielmehr setze ich auf die Wirkung und weder auf Schuhe noch "Pech" und andere Ausreden.

  • Capricorn
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    • 3. April 2024 um 08:05
    • #34

    Es ist ja fast nicht zu glauben, wie sehr sich die Technik im Windsurfen verändert hat in all den Jahren - gefühlt macht man alles gleich wie immer und oft erst beim genaueren Nachdenken stellt man fest, dass Bretter (Länge, Einsatzbereich uvm), Segel (Trimm, Einsatzbereich) und Finnen (grösse & Anzahl) einen zwingen, sich an diese Dinge anzupassen.

    Persönlich war für mich der Anfang mit Foilen ja eine grösser als erwartete Herausforderung - (fast) alle bisherigen Automatismen mussten geändert werden (v.a. in der Halse), haben mich letztendlich aber wieder weitergebracht, nachdem ich jahrelang das Gefühl hatte auf einem gewissen Level zu stagnieren.

    Weniger sichtbar die ganzen Veränderungen für mich wie z.B beim Skifahren in der gleichen Zeit und trotzdem - in den Feinheiten teilweise enorm.

    Leider läuft mir inzwischen die Zeit davon - die schöne grosse Welle (>3m), Windstärke 9 und mehr und verdrehte Sprünge sind nicht mehr mein Ding - ich geniesse einfach noch den Fun den mir die verbleibenden Möglichkeiten bieten und hoffe dabei verletzungsfrei zu bleiben weil die Heilung auch einfach immer etwas länger dauert und wieder Spasszeit kostet.

  • okidoki
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    • 3. April 2024 um 09:17
    • #35

    Seit meinem Finnen-Kontakt hab ich mir eine andere Vorgehensweise angewöhnt. Die Zeit als ich den Schnitt am Fuß hatte, hab ich mir gemerkt, die Heilung hat gedauert. Ich fahre wenn es möglich ist, Barfuß. Trotz Verletzung tue ich das immer noch. Ab einer gewissen Temperatur dann mit Schuhen.

    (Ich glaube das Thema hier ist auch gut brauchbar bei Foilern, da ist die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung auch gegeben. )

  • Online
    c-bra
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    • 4. April 2024 um 17:25
    • #36

    Ich fahre barfuss - praktisch immer


    wenns zu kalt ist oder gschissene muschelplagen sind - fahr ich nicht

    ich hab mir mit der finne - in meiner erinnerung - zweimal wehgetan


    1. engadinwind - nach den wettfahrten richtung ufer, wenig wind, bisserl hektik weil auch surfschüler am wasser sind - ich treibe entspannt im halb-wasserstat richtung ufer und überlege "cafe oder bier"... bin also unkonzentriert. mein hinterer fuss rutscht tiefentspannt vom board und wie es mir schiesst VORSICHT wars schon zu spät, der ist langsam an der finne nach unten - ohne kraft oder druck.
    viel blut, der nette alex humpelt trägt mir mein zeug aus dem wasser, andere tapen mal grob zu und die locals beschreiben den weg zum arzr. waren dann 8 stiche. paar wochen surfpause

    mmn alleine mein fehler - unkonzentriert, nicht bei der sache

    abhilfe - den focus behalten

    schuh - ausser einem kevlarmonster schuh wäre jeder schuh genauso durch gewesen - vielleicht nur 6 stiche - also kein thema


    2. lac ganguise - fieser chop, extrem böig, überpowert, 85er slalomboard halse im backwash ausser kontrolle geraten - ich seh im augenwinkel das board von links kommen, kurzes aua an der hüfte
    alles rot, unter der weste kann ich ins warme, weiche rote greifen.... also schnell raus aus dem wasser...
    3mm neo durch, weste ein stückerl durch, ca 15.20cm langer kratzer/schnitt am hüftspeck, glücklicherweise nicht sehr tief. war mit ca 10 strips zu flicken.


    fehler - schlechte motorik, kontrollverlust - eigenfehler, vielleicht auch abgelenkt


    ich sehe schuhe nicht als schutz vor der finne - da muss man einfach bei der sache sein, motorisch halbwegs fit und den focus behalten

    das zweite beispiel zeigt ja dass es bei scharfen finnen nicht nur um die füsse geht sondern eigentlich um den gesamten körper

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Mias
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    • 5. April 2024 um 20:25
    • #37

    Es gibt eine relativ einfache Lösung: immer zum Board schwimmen und es vor sich her schieben. Nicht ziehen. Dann sind ca 2 m zwischen finne und Füßen.

    Mit Finne immer eher stehend ( füße tief)

    Mit foil sehr flach schwimmen. Dann kommt man wenigstenicht an die Flügel

  • DI7
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    • 5. April 2024 um 20:38
    • #38
    Zitat von Mias

    Es gibt eine relativ einfache Lösung: immer zum Board schwimmen und es vor sich her schieben. Nicht ziehen. Dann sind ca 2 m zwischen finne und Füßen.

    Mit Finne immer eher stehend ( füße tief)

    Das geht nur wenn das Wasser tief genug ist.

  • Mias
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    • 5. April 2024 um 21:12
    • #39

    Hmm? Ich kann schwimmen bis ich mit den Knien am Grund anstoße;) ca 50% meiner Finnen haben da Grundberührung.

    Aber wenn du noch stehst funktioniert das genauso. Nie rückwärts sondern nur vorwärts laufen.

  • DI7
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    • 5. April 2024 um 21:21
    • #40

    Schwimmen kann man schon bis Knie oder Hände am Grund anstoßen ...

    Ad "füße tief" in #38: Aber nicht die Füße tiefer haben als der Grund.

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