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Mastbruch Nr. 3 - innerhalb 2 Jahre

  • dpk
  • 1. September 2024 um 20:52
  • bernie
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    • 2. September 2024 um 10:19
    • #21

    Wie checkst du deine Masten? Ich gucke eigentlich nur ab und an die Steckverbindung an.

  • Manihiki
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    • 2. September 2024 um 10:35
    • #22

    Also ich sehe in dem gelb umrandeten Bereich eine oberflächliche Beschädigung, die nicht durch den Bruch entstanden ist. In der linken oberen Ecke der Beschädigung (da wo die gelbe Umrandung die Lücke hat, und wo das punktförmige Loch ist) könnte der Ursprung des Bruchs sein.

    Ursache könnte sein: Schlag von außen (kleiner Hammer? =O oder kleines Steinchen oder Fremdkörper eckig in der Masttasche?

  • Rumpelstilzchen
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    • 2. September 2024 um 10:39
    • #23

    Von den TPX ist mir ein 490er bis jetzt gebrochen.

    Da kenne ich die Ursache, bei mir ist die Masttasche auf ca 2 Meter Länge aufgerissen, dardurch ist der Mast abgeknickt wie ein Streichholz.

    Die anderen NP fährt meine Frau seit Jahren problemlos.

  • Koester
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    • 2. September 2024 um 10:53
    • #24

    Ich hatte auch schon einmal eine solche Situation. 8.5er AC-K mit 490er Mast der auch schon einige Tage in Benutzung war. An dem Tag war so wenig Wind, dass ich kaum ins gleiten kam.
    Als wir eine kurze Pause machen wollten ließ ich den Gabelbaum los und das Segel legt sich langsam aufs Wasser… und Peng…war der Mast durch. Ich konnte es damals auch nicht glauben. Die (für mich nicht glaubhafte) Begründung war, dass der Mast beim Transport ineinander gesteckt war und dann bei der Fahrt im Fahrzeug das Oberteil im Unterteil hin und her schlagen würde und dass das dann Beschädigungen produzieren würde.

  • Boris
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    • 2. September 2024 um 10:58
    • #25

    schwierig herauszufinden, was die Ursache war.

    -ich denke wir sind uns einig - bei Materialfehler - die Masten brechen sofort oder beim 2-3.Mal

    -und wir sind uns einig, dass die 100% Masten nach mehreren Jahren fertig sind und irgendwann brechen


    Und alles dazwischen?

    -hohe Belastungen bei den SL-Segeln

    -Mikrotraumata kommen vor - die bekommen wir ja gar nicht mit (fand diesen Sommer zufällig, dass ein Steinchen bei mir in der Masttasche war und bei vollem Vorliegszug sich in den Mast bohrte)

    -Makrotraumen: beim Rausziehen des Mastes an die Autotür geschlagen, "sanft" auf den Rasen geworfen (wo ein Steinchen lag) usw. merken wir nicht alles. Meine damalige Freundin ließ mal meine große Masttasche (da war ich stolzer Besitzer der sündhaft teuren neuen C60 NP Masten geworden) aus Hüfthöhe auf den Kiesstrand plumpsen - ich sah es nur zufällig ...

  • dpk
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    • 2. September 2024 um 11:18
    • #26

    Hm, also ich habe auch Racer gesprochen deren Masten auch innerhalb 5 Jahre gebrochen sind, mehrmals. Ich denke es ist zu einfach zu sagen dass man immer selbst Schuld ist bzw nicht sorgsam genug mit dem Material umgeht.

    Ich kann nur für mich sagen, dass ich vernünftige Produkte gekauft habe (NP und Unifiber Masten sehe ich als vernünftig an), gut aufgepasst habe, spätestens nach dem 1. Mastbruch (da war es wie gesagt glasklar ein Anwendungsfehler), habe regelmäßig also so ziemlich bei jedem mal aufriggen kontrolliert. Der Mast war einwandfrei, hatte keine sichtbaren Schäden was Sinn macht denn irgendwo gegen gestoßen bin ich damit nie.

    Die Idee mit Hammer auf Carbon zu schlagen finde ich schon fast witzig ^^ also nee, auf sowas kommt man doch nicht. Steinchen und Fremdkörper in der Tasche... also ernsthaft, wie soll man das kontrollieren ich habe weder sensoren noch kameras in den Masttaschen. Das Segel lag nicht im Sand oder dergleichen wurde die letzten Sessions nur auf Rasen geriggt. Da die Bruchstelle unten ist kann ich auch mit Sicherheit sagen, dass vorher kein Schaden vorhanden war, das ist genau der Part den man beim Aufriggen immer im Sichtfeld hand und sogar in die Hand nimmt um den Mast durch die Masttasche zu fädeln.


    Zitat von Boris

    -Mikrotraumata kommen vor - die bekommen wir ja gar nicht mit (fand diesen Sommer zufällig, dass ein Steinchen bei mir in der Masttasche war und bei vollem Vorliegszug sich in den Mast bohrte)

    -Makrotraumen: beim Rausziehen des Mastes an die Autotür geschlagen, "sanft" auf den Rasen geworfen (wo ein Steinchen lag) usw. merken wir nicht alles. Meine damalige Freundin ließ mal meine große Masttasche (da war ich stolzer Besitzer der sündhaft teuren neuen C60 NP Masten geworden) aus Hüfthöhe auf den Kiesstrand plumpsen - ich sah es nur zufällig ...

    Ja es bleibt rätselraten, möglich wäre es aber kann ich im Nachhinein schlecht überprüfen.. nur das Wissen allein dass man Masten NIE hinschmeißen darf sollte helfen. die genannten Punkte würden dann unter sorgsamkeit und einfach "glück" oder "pech" fallen ob so ein Mast bricht. Auffällig finde ich es dennoch dass gerade mir das passiert in so kurzem Zeitraum, und dass es jedes mal ein 100C 490er Mast ist. Vielleicht wirds doch Zeit für den Umstieg aufs Wingfoil :| ..oder nur noch kleines Zeug fahren unter bzw um max 7m2 fahren, das hält bei mir zumindest ohne Probleme...

  • c-bra
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    • 2. September 2024 um 11:20
    • #27
    Zitat von bernie

    Wie checkst du deine Masten? Ich gucke eigentlich nur ab und an die Steckverbindung an.

    Oberflächencheck, wie ist schrumpfschlauch bzw beschichtung.

    Anlagebereich der camber wie tief die scheuerstellen sind


    Verbindungsstelle

    Unteres ende ausfransungen...


    Manchmal auch vorgespannt wenn ic einen verdacht habe... 2 schragen, 30kg in der mitte, lampe und ggf lupe

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  • Michlsurf
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    • 2. September 2024 um 11:26
    • #28

    Erst mal schönen Dank für die ausführliche Schilderung des TE – ich halte das Thema grundsätzlich für ein sehr wichtiges Thema in einem Winzer Forum (??? Spaßige Spracherkennung 🤪) – Scheint doch ein hochprozentiger Carbonmast immer noch (die letzte?) Achillessehne in unserem Sport zu sein.

    Ich bin ein wenig alarmiert. Ich habe einen 100-prozentigen SIDM Mast in 490 cm in Gebrauch. Severne Apex pro – circa fünf Jahre alt, aber eben nur um die geschätzten 30 Einsätze. Auch wenn ich selber noch exakt überhaupt keinen Mastbruch (Fehl—Einschätzungen in der Welle außen vor - eh nur 2) erlitten habe – würde ich mir aktuell keinen 100-prozentigen SDM Race Mast mehr kaufen.

    Ich habe noch 100-prozentige RDM Masten ( 400er und 430 von Simmer/Gun/Severne)– bei denen mache ich mir an sich überhaupt keine Sorgen. Gleichwohl würde ich auch hier zukünftig einen 80-90% — wenn im Angebot- bevorzugen.

    Für meine Slalom Segel – jetzt und zukünftig – schaue ich eher nach hochwertigen, 90-prozentigen Masten – ich vermute mal, das begrenzte, dann das Risiko doch deutlich. Auch ein Philipp Köster hat sich ganz klar in diese Richtung geäußert.

    c-bra Ich möchte auch nicht 10-15 was Brüche erleben… – Schließlich geht das dann eben auch (so gut sind die Kulanzen / Garantien dann meist doch nicht) in die tausenden von zerstörten Euros.

    dpk Ich kann nur vermuten: die ersten beiden Pyde Masten – Serien, Produktionsfehler und der jetzige Fall möglicherweise ein unerkannte Einzelfehler in der Produktion . Bleibt nur zu hoffen, dass ich hier Unifiber brauchbar kulant verhält.

  • Michlsurf
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    • 2. September 2024 um 11:32
    • #29
    Zitat von Koester

    Begründung war, dass der Mast beim Transport ineinander gesteckt war und dann bei der Fahrt im Fahrzeug das Oberteil im Unterteil hin und her schlagen würde und dass das dann Beschädigungen produzieren würde.

    Bei Severne und - zumindest auch früher Gaastra - sind Mast-Transporttaschen genau so konzipiert .

  • Boris
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    • 2. September 2024 um 11:34
    • #30

    eine gehbare Lösung - wenn man denn keine 100% SDM Masten mehr vertrauen will - auf MDM zu wechseln - aktuell nur von Slake zu bekommen. Die neuen NS Segel sind auf diesen masten.

    Bisher niemals nicht einen Mastbruch bei mir mit den MDM.

  • c-bra
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    • 2. September 2024 um 11:40
    • #31

    Mit slake / cst bist du sowieso beim besten was man kaufen kann, auch sdm.

    Ist halt preislich woanders als unifiber

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    • 2. September 2024 um 13:17
    • #32

    Mir brachen, im 8,7er Race, ein North Platinum und ein CAAS Power Race C100.
    Beide zwischen Camber 3 und 4, fast auf den cm genau an der gleichen Stelle. Der North nach ein paar Jahren, der CAAS gerade noch innerhalb der Garantie. Dann stieg ich auf den TPX um, der im Segel noch sicher 30-40 Einsätze hatte, und jetzt im neueren 8,7er seinen Dienst tut. Ich hoffe noch lange… Tribal (vormals Ka) hat nun Masten von Slake - werde mir da sicher bald mal einen zulegen. Aber Fertigungstoleranzen, die den einen, oder anderen Mast mal früher brechen lassen, wird es wohl bei jedem Hersteller geben. Dazu noch Hitzeinwirkung, wir hier ja auch schon geschrieben wurde… Langfristig könnte MDM wirklich eine gute Alternative sein.

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    • 2. September 2024 um 17:11
    • #33

    SDM sind bei mir ganz raus! Ich fahre nur noch RDM, auch auf den großen Segeln. Zwei UNIFIBER Masten - 400 und 340 mit 80% C sind ebenfalls im Gebrauch - völlig unauffällig. Bis auf einen S2 Maui Mast (100%) liegen alle meine Masten zwischen 90 und 99%.

    Bisher null Schäden.

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