Michlsurf Bin mir nicht ganz sicher, ob Du nicht 3x die Masthand statt der Segelhand meinst - zB Druck ausübt.
Oh Mann - ich Depp ... wird sofort korrigiert ..
Michlsurf Bin mir nicht ganz sicher, ob Du nicht 3x die Masthand statt der Segelhand meinst - zB Druck ausübt.
Oh Mann - ich Depp ... wird sofort korrigiert ..
ich analysiere das alles garnicht so im detail
es ist auch ziemlich unterschiedlich welchen fuss ich als erstes aufs board stelle (das hab ich mal ein zeiterl beobachtet wegen einem wasserstart thread)
ich kann mich nicht erinnert dass ich zum masttop schwimme - ich glaub das hab ich in den 1970ern noch gemacht
ich fahre immer mit auftriebsweste
und mmn ist ein sehr wichtiger faktor dass auch das schothorn frei ist - wenn das im wasser ist feiglts auch heutzutage. das ist manchmal zach wenns um grosse segel und zuviel oder zuwenig wind geht
Die Surf 11/12 2024 hat übrigens ein ausführliches Wasserstart-Tutorial mit vielen Bildern. Ich habe es noch nicht näher gelesen, das Heft hab ich mir als Winterzeitvertreib wieder mal bestellt und es ist soeben gekommen.
Segel schiften übers Wasser ... uff ... ich kann das Segel nicht mal lange oben halten
Wenn ich das Segel nicht oben halten kann, ist das meistens für mich ein Zeichen, dass der Wind zum Wasserstart nicht reicht.
Es gibt übrigens auch den gegenteiligen Effekt. Das Segel will einen schon nach oben ziehen bevor man überhaupt alles zurecht getüddelt hat - Zeichen für überpowert ![]()
Ein kritischer Punkt ist auch, wenn man dann oben ist. Bei Starkwind nie ganz aufrichten, sonst zieht es dich direkt vorne rüber.
Sich vom Segel hochziehen lassen bis zur niedrigen, eingehängten Fahrposition
Das ist auch später das Schöne am Wasserstart - dann fährste nämlich schon während des Lifts aus dem Wasser los
Aber dafür muss man schon gut Druck haben, macht euch keinen Stress, wenn es nicht bei jedem Wind so ist ![]()
Jetzt werde ich gerade in Anbetracht der Winterpause etwas sentimental... ![]()
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Was bei mir viel gebracht hat, war die Tatsache, den Hintern unten halten. Das Board wie oben schon geschrieben unter den Allerwertesten zu ziehen und dann mit langen Armen so lange in der "Hocke" bleiben bis die Gefahr des nach Lee rübergezogen werden minimiert ist.
Versuche ich meinem Junior beim Beachstart auch beizubringen. Aber manchmal weiß es die Jugend besser und liegt wieder im Wasser.
Sollte ungefähr so aussehen...
Man muss aber auch sagen, dass alles an Faktoren die rein spielen, das sind einige viele, sich aber später, zB. Bei den Übungen am/im stehtiefen Wasser plötzlich reduzieren. Warum? Man fängt an die Zusammenhänge besser zu verstehen und fügt Diese im Kopf zusamme .
Was bei mir viel gebracht hat, war die Tatsache, den Hintern unten halten. Das Board wie oben schon geschrieben unter den Allerwertesten zu ziehen und dann mit langen Armen so lange in der "Hocke" bleiben bis die Gefahr des nach Lee rübergezogen werden minimiert ist.
Versuche ich meinem Junior beim Beachstart auch beizubringen. Aber manchmal weiß es die Jugend besser und liegt wieder im Wasser.
Sollte ungefähr so aussehen...
Das hintern unten halten hat auch noch einen Vorteil, merkt man beim no wind wasserstarten.
Schwerpunkt ist ziemlich nah am Brett und nicht so weit aussen.
Wenn richtig Wind ist klappt der Wasserstart fast automatisch. Nur nicht nachdenken und das Rigg mit Kraft in vermeintliche Position drücken. Arme lang machen einen Fuß aufs Deck und ab geht es. Bei Überpowwr kontrolliere ich das Board ganz zart mit dem Fuß am Rail. Nicht lange im Wasser rumturnen, sondern bis drei zählen und der Lift geht nach oben. Je mehr Wind, umso weniger anfallen. Bei 40 Kn und mehr fast gegen den Wind starten, sonst wirft es dich übers Board, besser als jeder Schleudersturz und das Board mit Rigg fliegt auch unerreichbar davon - sehr riskant!!!
Üben sollte man in tiefem Wasser damit genügend psychischer Druck aufgebaut wird.
Bei 40 Kn und mehr fast gegen den Wind starten, sonst wirft es dich übers Board, besser als jeder Schleudersturz und das Board mit Rigg fliegt auch unerreichbar davon - sehr riskant!!!
Diese Bedingungen sind ohnehin alles andere als geeignet um den Wasserstart zu üben.
Geübt wird bei angepassten - erfolgversprechenden Bedingungen mit am besten angenehmen Temps. und/oder mollig warmen Anzug.
Zuerst muss der WS bei gerade genannten Bedingungen gut klappen - bevor man diesen in härtere Bedingungen transferiert.
Schnell, schnell - also Hektik oder gar Panik bleiben => am Strand / Ufer ! - sonst wird das nichts.
Weil die Thematik hier schon mehrfach angesprochen wurde
Für "Panik" oder psych. Druck gibt es bei den richtigen Bedingung auch gaaaaar keinen Grund:
=> Wir betreiben nun mal einen Wassersport (einen eher komplexen) - der meist eben über tiefes Wasser führt. Wissen wir. In der Folge darf es nicht überraschen wenn wir nach dem Sturz auch in tiefen Wasser landen. Ist vorhersehbar. Wichtig ist nur rasch und entschlossen sein Material einzusammeln. Hat man es schwimmend sicher im Griff - kann man schon mal erstmal in Ruhe ausatmen und sich sammeln - auf den bevorstehenden Wasserstart einstellen / konzentrieren - wenn man nicht gerade in der Brandungszone liegt - was bei Windsurfern welche gerade am WS feilen ohnehin nicht vorkommen sollte.
Bei mir ist es von Fall zu Fall so, dass ich sogar noch im Wasser liegend bisweilen erstmal darüber nachdenke - warum ich überhaupt im Wasser liege und gleich Wasserstarten muss -also kleine Fehler-Analyse ... (Wenn nicht gerade ein Rev. mit pot. Felsen, Riffen großen Meeresgetier ,starken Strömungen oder anderen möglichen Gefahren.
Kleiner Exkurs: Gedankengang Fehleranalyse im Wasser liegend - nach dem Sturz: ![]()
1 .."bestimmt ein Wal - an dem ich hängen geblieben bin ... kann ich gar nix für ...."..
2. ..."die Finne taugt doch nichts ...."
3. ..."ich muss mal mit dem Shaper reden..." ...
4. ..."gibt doch hier am Spot um diese Zeit immer diese tückischen Unterströmungen" ... kaum fahrbar .... - ja - genau - daran liegts ....
....
....
- Bodydraggen üben. Kann man auch im Flachen. Damit man ein Gefühl bekommt, wie es ist, schwimmend das Rigg zu steuern. Oder "halbes Bodydraggen" - schon am Rigg in der Luft hängen, Arsch noch im Wasser, Füße aufm Board. Hier kann man gut Riggsteuerung und Boardsteuerung vom Wasser aus üben. Hab ich teilweise in so flachem Wasser geübt, dass mein Popo fast über den Grund geschubbert ist. Hat mir trotzdem sehr geholfen.
Ich habe vor ein paar Wochen einen ganzen Surftag mit gutem Wind nur damit verbracht, das zu üben. Ich bin an diesem Tag so gut wie gar nicht gefahren, sondern lag stundenlang im Wasser mit dem Segel über dem Kopf. Ich glaube ich habe bis dahin bei keiner Session so viel Wasser geschluckt. Hierfür eignet sich stehtiefes Wasser auch sehr gut, da kann mensch das Zeug dann zu Fuss wieder etwas nach Luv ziehen, und dann gehts weiter: Rigg frei in der Luft, hinteren Fuss aufs Board, der Körper im Wasser, und dann in dieser Position immer schön anluven, abfallen, rumprobieren...
Ich habe das Gefühl das hat mir echt viel gebracht, kann ich also sehr empfehlen!
Sorry mich missverständlich ausgedrückt
ich habs verstanden ![]()
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Panik habe ich nicht ... kenne nur tiefes Wasser und eine Weste habe ich auch an ... manchmal auch zwei ![]()
Am besten ich lasse mich filmen bei meinen nächsten Versuchen ... und ich brauche mehr Geduld, habe nie länger als eine halbe Stunde (eher kürzer) am Stück geübt, dann hatte ich genug und wollte einfach nur fahren.
Kabbel-bei-WNW was nimmst du für ein Segel bei 5 bis untere 6 bft? Ich hatte ein 4.2 da hat es mich oft rübergezogen ... meinst das war zu gross? Ich bin mir bei dem Wind noch unsicher was ich nehmen soll.
Machst du konsequent die “Tür auf, Tür zu” Technik wenn es dich hochgezogen hat.
Also oben sein, dann konsequent kurz Segel aufmachen und dann wieder dicht holen zum losfahren
Gleiche Technik wie beim Beachstart. Man kann das überpowert super beim beachstart üben. Einfach mal ein etwas zu großes Segel nehmen und im über hüfthohen Wasser üben
Kabbel-bei-WNW was nimmst du für ein Segel bei 5 bis untere 6 bft? Ich hatte ein 4.2 da hat es mich oft rübergezogen ... meinst das war zu gross? Ich bin mir bei dem Wind noch unsicher was ich nehmen soll.
Ich musste gerade erstmal die Bft-Skala googlen
Also 5 Bft sind wohl 16 bis 22 Knoten und 6 Bft werden mit 22 bis 28 Knoten angegeben. Das ist schon eine sehr breite Range, die man - oder ich zumindest - wohl nicht nur mit einem Segel abdecken kann.
Also bis 16, 17, 18 Knoten nehme ich ab der nächsten Saison wohl mein frisch erworbenes 5.2er Severne Foil Freek (soll auch mit Finne gehen, hat man mir hier im Forum VERSPROCHEN
....Spaß
).
Ab 18 bis 22, 23 Knoten nehme 4.7. Ab 23 bis 26, 27 Knoten kann ich mit 4.2 viel Spaß haben. Ab 27 Knoten kommt schon mein 3.7er in greifbare Nähe ![]()
Und wenn ihr euch fragt, wie das gehen soll - hier spricht ein 55kg Kampfgewicht ![]()
Bei 16 Knoten Grundwind sollte ein Wasserstart gerade schon gehen. Wenn du zwischendurch Windlöcher hast mit 12 Knoten oder weniger, musst du unter Umständen auf eine Böen warten, um hochzukommen. Das ist dann aber auch normal und hat (noch) nicht viel mit Können zu tun. Klar, nachher kann man auch den No-Wind Wasserstart üben, da braucht es aber Übung, Feingefühl, ein gutes Gehör und vielleicht doch eine kleine Böe.
Man schiebt beim Wasserstart immer vieles auf das eigene Können oder Noch-Nicht-Können. Es spielen aber auch viele andere Faktoren mit rein - vor allem, wie viel Wind gerade wirklich ist. Man kann vielleicht eine Halse durch ein plötzliches Windloch gleiten, aber wenn du beim Wasserstart zu viel oder zu wenig Winddruck hast, oder auch sehr unruhes Wasser, kann das schon sehr über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Deswegen bleibe ich bei meinem Plädoyer - time on water is the key ![]()
Wenn es dich oft übers Board zieht, dann achte sonst mal darauf, wie du den Körperschwerpunkt verlagerst. Gerade dann, wenn viel Druck ist, kannst du vom Wasserstart gut direkt in Fahrposition starten und musst dich gar nicht erst über die Boardmitte begeben. Man kann dann versuchen, schon loszufahren, wenn man mit dem Popo gerade so ausm Wasser raus ist.
Ein echt aktuelles Thema von Happy war, im Wasser die Windrichtung erkennen zu können. Geographisch nehm ich als Beispiel Almanarre - wo es ja wieder hingehen soll.
Wenn der Wind vor dem Abgang zB vom Marinestützpunkt in Toulon her wehte, wir er nach dem Abgang auch noch von dort her blasen ...
Wenn die Wind 15° mehr von rechts als der Wellenrichtung kam, wir er nach dem Abgang auch noch 15° weiter von rechts kommen ...
Viel genauer brauchst Du es nicht um das Rigg freizubekommen, danach dann doch etwas genauer und da kannst Du aber dann Dein Rigg beobachten unf fühlen.
Dieses Gefühl kannst Du zu einem guten Teil auch bei dem schon gut funktionierenden Beachstart verbessern - zB mal kurz die Augen zumachen und anluven und abfallen - Du stehst dabei ja mit beiden Füßen im Sand.
DI7 ist logisch … und doch dreht er in der Bucht, je nachdem wo man ist … oder ich bilde mir das nur ein?
habe meine Schwierigkeiten, wenn der Wind schräg reinfällt, als SWS oder WSW, ONO etc wie er oft kommt … ich starte dann ungefähr beim Spinout etwas weiter runter, wo der Strand anfängt und fahre dann die Bucht runter, die macht ja einen Bogen und bei den Kitern oder noch weiter runter, kommt er anders. Zumindest kommt es mir so vor. Ich hab es nicht so mit der Orientierung… woher er kommt, weiss ich schon ungefähr, beim fahren spüre ich ihm im Segel und fahre nach Gefühl … wenn ich im Wasser liege, muss ich schauen … da ist Toulon, da die Insel Giens, die Almanarre Plage … anderere Windsurfer … danach orientiere ich mich, richte den Mast und habe ihn immerhin schon hochbekommen, nur für nicht allzu langer Zeit. Wie ihr alle schreibt, ich muss länger, vor allem hartnäckiger üben.
Wenn Du ohne weiter runterreichende Kopfbedeckung schwimmst und in/an beiden Ohren den gleich starken Wind fühlst, schaust Du ziemlich sicher genau in den Wind.
Danke dir fürs nachschauen und aufschreiben! dann lieg ich gar nicht so falsch mit meiner Segelwahl. Leider hat es oft so Wind vor allem in Hyères, beginnt mit 12-16 steigt dann auf 16-25, 20-30 geht dann immer wieder rauf und runter. Ist dann schwierig gewesen. Ich hatte 2 Segel aufgebaut 5.2 und 4.2 … meist blieb ich dann bei 4.2, war aber oft damit überpowert, wenn stärkere Böen reinkamen. Ich hatte leider keine zwei 370 er Masten dabei, aus Versehen hatte ich 2 400er dabei … nächstes Mal nehme ich beide 370 mit. Ich bin 10 kg leichter, dann etwa halber qm weniger als du .. sollte gut hinhauen.
Habe in Hyeres Journal geführt und die Windwerte von der Windy App aufgeschrieben und welches Material ich gefahren bin und wie es lief … da steht dann zum Beispiel
Ui, ja dann kannst du auf jeden Fall noch kleinere Segel fahren und dann verstehe ich auch, warum dich 26 Knoten schon mal umhauen! Dann kannst du ja relativ früh kleine Segel um 3.7, 4.0 und 4.2 fahren.
Im Wasser liegend die Windrichtung lesen ist auch wirklich schwierig... also an meinem Homespot weiß ich es eigentlich direkt, aber an fremden Revieren verliere ich auch schnell mal die Übersicht. Kiter fahren übrigens die gleichen Kurse wie wir, falls im Wellengang mal kein kleiner Windsurfer auszumachen ist.
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