Hallo liebe Forums-Community!
Ich hätte mal wieder ein paar Fragen an Euch.
Schon vor einiger Zeit habe ich mal günstig ein gebrauchtes JP FSW Board mit 107 Litern gekauft, und bin damit vorgestern zum ersten Mal aufs Wasser.
Seit den geliehen Anfänger- und Aufsteigerboards bin ich viel ein schon älteres 133 Liter Freeride Board gefahren und seit einiger Zeit ein RDD Freerace/ Slalom mit 122 Litern (77 cm breit). Das mit dem 107 Liter-Board und dem ganz anderen Shape ist also schon ein ganz schöner Sprung.
Ich kann bisher: rumheizen, Beachstart, Wende, Dümpelhalse und angeglittene Halse auf größeren Boards (noch recht weit vom Durchgleiten enfernt, denke ich), Wasserstart bin ich gerade recht intensiv am trainieren.
Meine Erfahrungen mit dem JP FSW (mit 5.3er Segel und ordentlich böigen ca. 15 - 30 Knoten im Flachwasser, größtenteils Stehrevier): Es hat sofort Spaß gemacht, fühlt sich ganz anders an als ein Slalom-Dampfer, wird im Gleiten schön frei, lässt sich mit meinen knapp 90 kg Trockengewicht gut dümpeln (zumindest solange noch etwas Wind im Segel ist). Den Wasserstart (den ich grundsätzlich bisher immer furchtbar anstrengend finde) fand ich einfacher als bei dem größeren Freerace-Board, weil sich das kleinere Brett mit dem hinteren Fuss besser unter den Körper ziehen lässt. Shotstart ging - bei glattem Wasser - noch so einigermaßen.
Was überhaupt nicht geklappt hat, sind Wenden, Dümpel- oder angeglittene Halsen. Zum Richtungswechsel war also immer Absteigen und Beachstart bzw. Wasser- oder Shotstart angesagt.
Wenn ich im Gleiten in die Schlaufen bin, hat sich das erst mal recht merkwürdig angefühlt von den Positionen, eher so, als wären die Schlaufen zu weit hinten (das Board hat hier nicht viele unterschiedliche Optionen). In den Schlaufen musste ich dann schon ziemlich aufpassen wegen Spinout, Finne war eine 35er, ich glaube die Serienfinne zu dem Board.
Nun meine Fragen:
Es ist schon so, dass die Körperhaltung auf einem FSW eine recht andere ist als auf einem Freeride/ Freerace/ Slalomboard, oder? Wahrscheinlich einfach üben, bis sich das gut anfühlt?
Was wäre bei dem Board/ meinen Kenntnissen das Mittel der Wahl zum Richtungswechsel? Hier Energie reinzustecken, um doch die Wende noch einigermaßen sicher hinzukriegen, ist wahrscheinlich Quatsch, oder? Also direkt versuchen, hier möglichst viel zu Halsen, und - wenn am Anfang bei jedem Versuch reingefallen wird - dann halt Schot-, Beach- oder Wasserstart? Wie habt ihr das gemacht als ihr angefangen habt, kleinere Boards bzw. FSW-Boards zu fahren?
Ich bin jetzt ca. 5 Monate auf Reisen und war so schlau (?), zwei bislang durch mich noch nie gefahrene Boards mitzunehmen: das 107er FSW für 5.3 und 6.4 und ein heute zum ersten Mal gefahrenes Tabou Manta 138 für 7.8 und 9.3. Das FSW wird also noch öfter zum Einsatz kommen, z.B. morgen (20 bis 40 Knoten prognostiziert Windfinder
).
Danke Euch für Tips, Erfahrungen, Hinweise!