wie oft sind wir vergangene saison morgens mit falschem zeug da gesessen weil die forecasts vom vorabend doch nicht gepasst haben
und absagen treffen mmn finne und foil gemeinsam/gleich
wie oft sind wir vergangene saison morgens mit falschem zeug da gesessen weil die forecasts vom vorabend doch nicht gepasst haben
und absagen treffen mmn finne und foil gemeinsam/gleich
Oft? Ein einziges Mal zeitig in der Früh im Oktober in Torbole mag die Aussicht auf eine ordentliche Nordwindzunahme tw mit ein Grund für unser zu kleines Material am Start gewesen sein.
Ansonsten spielen Vorabendprognosen so gut wie nie eine Rolle bei der Materialauswahl.
Das eigentliche Problem war aber der zu uferbeeinflusste Ort der ersten Halsentonne. Da war nur ab und zu Wind um mit Medium Stuff gut rumzukommen. Für mich nur einmal - das ergab dann den 5.
ITA 106 meinte völlig richtig, dass es gereicht hätte, diese Halsentonne 50 m mehr in Richtung Seemitte zu legen.
Einmal sind alle länger gestanden. Auch mit 8.6 und big board. Flagge N wäre zu erwarten gewesen.
In der Startannäherung war für mich immer genug Wind um mit medium easy passiv anzugleiten ...
Bei anspruchsvollen, choppigen, böigen Bedingungen sind es mE weit weniger als 80 % die häufig/regelmäßig/überwiegend ihre Halsen durchgleiten und noch weniger, wenn beispielsweise eine Halsentonne oÄ den exakten Ort vorgibt ...
Kaum wer wechselt aus dem Bewusstsein fahrtechnisch nicht weiterzukommen (und habe ich auch nicht behauptet - schon gar nicht bei Dir Rumpelstilzchen). Da fehlt jenen allein schon ein derartiges Bewusstsein. Den meisten reicht eine trockene Halse bei abgesoffenem Heck. Sie üben dieselben Fehler schon über 20 Jahre ein ... und es käme ihnen nicht in den Sinn daran was zu ändern ...
Vorteil: Wer an der durchgeglittenen Halse arbeitet, dem wird sehr, sehr lange nicht fad ...
Ich habe mich auch nich angesprochen gefühlt.
Meine durchgeglitten Halsen liegen höchstens bei 50% und das auch nur bei guten Bedingungen.
Ich brauche zu viel Druck im Segel um Durchzugleiten.
Foil hat für mich das Potenzial irgendwann
Mein Slalom Material zu verkaufen 🙈
Da bin ich schon durch - habe erst kürzlich mein letztes Slalomboard verkauft
Lag die letzten 2 Jahre ungenutzt in der Garage....
Ich bin diesen Weg ja auch gegangen und habe mein Slalommaterial verkauft, wäre für mich vor 2 Jahren undenkbar gewesen. Es hat sich aber gezeigt, dass mir für beides parallel die Zeit fehlt und um beim Foilen weiter zu kommen, hab ich mich halt darauf konzentriert. Auch weil mir das Feeling am Foil extrem taugt. War aber keine leichte Entscheidung…
Foil ist halt eine disruptive technologische Entwicklung - wie Automobil, Mobilteil usw.
Natürlich gab es noch Kutschen 100 Jahre später und natürlich finden auch Kutschenrennen weiterhin und immer noch statt.
Aber die Masse der jungen Sportler, die in den Nichtkiel-Wassersport kommen (fiel mir kein besseres Wort für ein), werden über Bic und iQ aufgebaut werden - also Foil.
Und damit fällt mittelfristig der SL-Finnenunterbau weg.
Hat alles nichts mit dem Privaten Finnenuser zu tun - gibt ja auch im Berufsleben überall ältere Herren, die Ihr Siemens S8/S10 immer noch nutzen (wie mein Vater
funktioniert tadellos.
Die Zukunft gehört dem Foil - ob es mit Segel oder mit Wing oder mit assisting E-Foil sein wird - das werden wir sehen.
P.s. In unserem Verein meinte eine der Vorstände (hat bei meinem 4. Foil-WS dieses Jahr das Foilen gelernt): "in 1-2 Sasion ist bei uns die Finne tot".
Ich denke jeder soll das machen was ihm am meisten Spaß macht. Egal ob das Finne (Slalom, Freerace, Freeride, Freestyle, Wave), Windfoil, Wingen oder Kiten ist. Leider wird (gerade in Internetforen) oft versucht, andere zu missionieren und davon zu überzeugen, das die eine (eigene) Sportart besser als die andere ist. Da werden oft unnötigerweise Glaubenskriege geführt...
Diskussionen darüber und die unterschiedlichen Aspekte finde ich aber allemal wünschenswert und interessant, solange die Toleranz gegenüber anders denkenden nicht leidet.
Also nicht "Fin vs. Foil" sondern "Fin&Foil" und gemeinsamer Spaß am Wasser.
Kutschen
Kiel
tot
Wow. Da muss mein foilender Vorposter schon die Toleranz bemühen.
Muss man andere für tot erklären um zu leben, sich gut zu fühlen?
Die große Masse fährt immer noch Jollen - Optimist, ....
Die weltbesten Nationen fahren es gerade auf Kielbooten aus (SSL Gold Cup).
Schon bisher stammten die Slalomfahrer (Fin) überwiegendst nicht aus dem olympischen Windsurfen und seinen Nachwuchsprogrammen.
was ich gelernt habe ist, was eine disruptive Entwicklung ist und das habe ich erklärt.
Es ist mir sogar egal, ob die PWA nächstes Jahr foilt, oder surft, oder was die IFCA macht.
Denn ich bin Amateur und kann jede Woche das nutzen, was mir am meisten Spaß macht.
Ich habe erklärt, warum es ein Problem im nachwuchssort für die Finnen geben wird.
Denn es geht um Fin vs. Foil - im Regattabereich.
und der Rest deines Post
ist mir völlig egal. Ich bin ein relativ toleranter Mensch, aber alles muss man sich von dir auch nicht sagen lassen.
Alles anzeigenFoil ist halt eine disruptive technologische Entwicklung - wie Automobil, Mobilteil usw.
Natürlich gab es noch Kutschen 100 Jahre später und natürlich finden auch Kutschenrennen weiterhin und immer noch statt.
Aber die Masse der jungen Sportler, die in den Nichtkiel-Wassersport kommen (fiel mir kein besseres Wort für ein), werden über Bic und iQ aufgebaut werden - also Foil.
Und damit fällt mittelfristig der SL-Finnenunterbau weg.
Hat alles nichts mit dem Privaten Finnenuser zu tun - gibt ja auch im Berufsleben überall ältere Herren, die Ihr Siemens S8/S10 immer noch nutzen (wie mein Vater
funktioniert tadellos.
Die Zukunft gehört dem Foil - ob es mit Segel oder mit Wing oder mit assisting E-Foil sein wird - das werden wir sehen.
P.s. In unserem Verein meinte eine der Vorstände (hat bei meinem 4. Foil-WS dieses Jahr das Foilen gelernt): "in 1-2 Sasion ist bei uns die Finne tot".
Foil wird sich im Racebereich (oder hat schon) durchsetzen, weil es schneller ist.
Als Sportart finde ich den Vergleich Fin-Foil mit Kutsche-Auto, Handy/heutiges Smartphone nicht passend. Irgendwie fühlt man sich da als Fin-only-Surfer als Ewiggestriger hingestellt und das befeuert die den Statements vieler Foiler angedichtete Überheblichkeit. Ich sehe es eher so: Die Formel 1 entwickelt sich rasant, das Straßenauto bleibt davon weitgehend unberührt.
ja - wird bessere Vergleiche geben. Moderne. Ändern aber nichts.
Es ist kein moralischer Vergleich, sondern ein Zweckgebundener. Führt die neue Technologie dazu, den Zweck besser zu erfüllen als die davor. Kann die KI das Röntgenbild besser befunden als der Radiologe: ja, um 03:00 ist das beim Schädel-CT der Fall - also ersetzt sie ihn (vereinfacht).
Und beim Foil-SL vs. Finne-SL ist diese Frage 2023 doch beantwortet? Oder hat noch jemand Zweifel (und dass dort das Foilen so überlegen ist - hat doch nichts damit zu tun, dass ich foile und noch weniger, wie gut ich foile).
Und das war doch die Frage dieses Threads? Foil vs. Fin.
Also sucht/schafft man nun einen Sektor/bereich, wo der Finnen-SL weiter überleben kann. Ohne Inklusion des Foils oder anders ausgedrückt, man schließt Foiling davon aus und damit akzzeptiert man/legt man fest, das SL-Windfoilen eine andere Sportart ist als Finnen-SL-Surfen.
Das immer dann auch eine moralische Ebene gezogen wird ("sich überlegen fühlende Foiler, Toleranz") - sorry - wozu? Wozu über etwas diskutieren, wenn es immer ad hominis endet?
Vorne weg, ich fühl mich nicht angesprochen, ich sehe das entspannt.
Ich finde beides super genial, auch das Wingfoilen.
Das Foilen habe ich noch nicht probiert, wollte ich heuer im Urlaub. Die Station hatte aber schon zu. Verschoben ist nicht aufgehoben.......
Ich bin Finnensurfer, ich habe in der letzten Zeit, angefangen voriges Jahr, mich um meine Halsen zu kümmern (zu Weiterentwicklung beim Finne-Surfen etwas weiter vorher) Man kann wenn man sich ins Zeug haut, sich selber darum kümmert auch ohne Stunden weiter kommen. Hab ich gemacht. Zu Hause Windsurf-Hometrainer (ich glaube Rumpelstilzchen weiß davon, von ihm hab ich immer sehr gute Tipps bekommen) gebastelt und trocken geübt und aufs Wasser "übertragen" das hat super geklappt! Mittlerweile denk ich nimmer nach und fahre die Halsen, 50% ist meine Quote. (das war mal viel viel schlechter)
Was mich betrifft bin ich noch lange nicht am Ende.
Was das Foilen betrifft, was ich so raus lese, ist bei den Foilern hier auch noch kein Ende in sicht, finde ich gut!
Zu den Wettkämpfen.....da lese ich lieber mit.
für mich sind das verschiedene Sportarten, ähnlich Formel 1, NASCAR, DTM, Rundstreckenrennen, ... weshalb es eine Trennung geben muss (nicht sollte)
wie wäre es, wenn man mit einem Ostermann Board von 1837 gegen die Foiler antritt ?? ![]()
Warum muss man in einem Thread, in dem es um sinnvolle, faire, aktuelle und künftige Regattaformate bzw -austragunsregeln auf unterschiedlichen Ebenen inkl PWA für zwei unterschiedliche Disziplinen geht (vgl Post #1),
eine Disziplin für "tot" erklären (lassen) und eine als "überlegen"?
Und das nicht einmal, sondern wieder und wieder. Nicht nur in diesem Thread.
Warum schreibt man das? Warum schreibt man das so? Wer hat was davon? Ich würd's echt gern verstehen. Antwort gibt es hier aber keine.
Ich habe Windfoiler oder Kiter etc noch nie abqualifiziert oder als Gruppe irgendwie in ein ungünstiges Licht gerückt.
Was für ein Zweck? TOW an irgendeinem windtechnisch ungünstig gelegenen Revier?
Zweck des Regattafahrens (um das es hier geht) ist Spaß bei einem fairen, regelgebundenen Wettbewerb in dem nicht zwei Disziplinen gemixt werden. Weiters konkrete Märkte zu unterstützen.
BTW ad PWA 2023: Mich interessiert, wer die besten Slalom-Finnensurfer sind und was die so machen. Gerade auch, wenn es meine Gewichtsklasse beträfe.
Auch versuche ich (nebenbei) laufend die Windfoil-Entwicklung einzuordnen, zu verstehen und einzuschätzen. Spätestens die Saison 2023 war für mich aus Foil vs Fin-Sicht nicht mehr spannend.
Alles anzeigenWarum muss man in einem Thread, in dem es um sinnvolle, fairem aktuelle und künftige Regattaformate bzw -austragunsregeln auf unterschiedlichen Ebenen inkl PWA für zwei unterschiedliche Disziplinen geht (vgl Post #1),
eine Disziplin für "tot" erklären (lassen) und eine als "überlegen"?
Und das nicht einmal, sondern wieder und wieder. Nicht nur in diesem Thread.
Warum schreibt man das? Warum schreibt man das so? Wer hat was davon? Ich würd's echt gern verstehen. Antwort gibt es hier aber keine.
Ich habe Windfoiler oder Kiter etc noch nie abqualifiziert oder als Gruppe irgendwie in ein ungünstiges Licht gerückt.
Was für ein Zweck? TOW an irgendeinem windtechnisch ungünstig gelegenen Revier?
Zweck des Regattafahrens (um das es hier geht) ist Spaß bei einem fairen, regelgebundenen Wettbewerb in dem nicht zwei Disziplinen gemixt werden. Weiters konkrete Märkte zu unterstützen.
BTW ad PWA 2023: Mich interessiert, wer die besten Slalom-Finnensurfer sind und was die so machen. Gerade auch, wenn es meine Gewichtsklasse beträfe.
Auch versuche ich (nebenbei) laufend die Windfoil-Entwicklung einzuordnen, zu verstehen und einzuschätzen. Spätestens die Saison 2023 war für mich aus Foil vs Fin-Sicht nicht mehr spannend.
Ich sehe Finne absolut nicht als tot, Finne ist in Wettbewerben auf hohem Niveau bis auf
wenige Ausnahmen aber leider Chancenlos das sehe ich als Fakt.
Um Finnen Slalom am Leben zu halten müssen beide Klassen getrennt werden sonst ist Finne in Wettbewerb in kürzester Zeit wirklich am Ende.
schaumamal
derzeit sind die wettkampfformate ja sehr im umbruch - schweiz schein einen radikalschwenk richtung finne hinzulegen
ifca fährt WM nur auf finne
und auch wenn mein herz am finnenslalom hängt - das ist so ziemlich die kleinste nische im regattasport.
DI7 ich hab keine statistik, aber mmn kommen sehr sehr viele der guten slalomfahrer aus den klassischen nachwuchsklassen/ kadern. v.a. in den grossen nationen - egal ob die geschwister renna, haufenweise gute franzosen etc. - die sind als kids alle mit ihren vereinen / trainern im T293 unterwegs gewsen und haben die basics gelernt. - österreich ist da einfach schlechtes beispiel, aber auch nicht wirklich relevant
Hab nicht nur an AUT gedacht, sondern zB an die PWA Jahresergebnisse der letzten 15 Jahre. An IFCA-Meisterschaften bei Men/Women - also in der allgemeinen Klasse (WM, EM) ...
T293 hatte auch noch nichts mit Foil zu tun, war aber natürlich Nachwuchsklasse mit unterschiedlicher regionaler Bedeutung.
… - schweiz schein einen radikalschwenk richtung finne hinzulegen
…
Bin da, obschon in der Schweiz, nicht so am Impuls des Geschehens. Ich hätte nicht gewettet, dass das so ist - zu sehr sind für mich alle im Foil-Fieber - einschliessen dem Nachwuchs. Kann man das irgendwo nachlesen?
PS: Vielleicht wollten die mich auf dem Regatta-Feld haben und hatten Schiss vor mir als Crash-Foil-Pilot ![]()
wenn das Format Finne und Foil in einer Klasse zu starten so bleibt wird in naher Zukunft keiner mehr mit Finne starten weil er den Foilern gnadenlos hinterher fährt.
Von da her wird sich das von selbst erledigen und alle werden wenn sie Konkurrenz fähig mitfahren wollen mit Foil starten.
Entwicklung bei Slslom hat es die letzten Jahre kaum gegeben, die Möglichkeit viel zu verbessern gibt es kaum noch, ich glaube das Slalom was das Material angeht ausgereizt ist.
ich bin sehr froh darüber, dass ich heute mit so feinem ausgefeilten Material auf Finne fahren darf.
Da ich von Anfang mit dabei bin, weiß ich wovon ich rede. Was ist in den letzten 45 Jahren nicht alles herumprobiert worden. Jetzt kann ich noch an kleinen Stellschräubchen drehen und freue mich über jeden gelungenen Tag auf dem Wasser. Außerdem ist an meinen Revieren in Holland niemand mit Foil unterwegs.
Gerne schaue ich den Foilern und Wingern zu wenn der Wind nicht reicht.
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!