Slalom Material fahren ist anstrengender 🫣
Schön, dass du Spaß hattest
Slalom Material fahren ist anstrengender 🫣
Schön, dass du Spaß hattest
Ria de Aveiro, gleicher Spot wie gestern. Morgens entgegen der Vorhersage erst mal fast kein Wind, dafür durchgängig der vorhergesagte Regen (Sprüh-, Niesel-, Platz- und sonstiger Regen).
Ab Mittag nahm der Wind dann kontinuierlich zu, und als ich am Nachmittag bei auflaufender Tide mit meinem 107-Liter-Board (3. Session) und 5.3er Segel ins Wasser ging, war ich durchgehend überpowert.
Die ersten 20, 30 Minuten waren frustrierend. Nix klappte, nicht mal ein einfacher Beachstart, obwohl das Wasser trotz des starken Winds erstaunlich flach war. Ich wollte schon aufgeben, dann klappte der erste Beachstart, und ab dem Moment wurde es richtig gut. Die ersten Wasserstarts funktionierten, teilweise sogar einige hintereinander. Ich wollte gerade schon richtig happy sein - schließlich habe ich in letzter Zeit viel Energie und Zeit in Wasserstart-Übungen gesteckt -, dann ging aber plötzlich gar nichts mehr: 10, 15 Wasserstartversuche scheiterten, Segel und Board flogen mir um die Ohren oder lagen tief im Wasser. Ich wollte schon aufhören - dann gings plötzlich wieder
. Teilweise konnte ich auch einfach beide Füsse auf die Leekante setzen, und so aufstehen und losfahren.
Meine Komfort- und Sicherheitszone - der Bereich, wo ich sicher wusste, dass da keine Steine oder sonstige doofe Dinge lauern, und ich auch ohne Wasser- oder sonstigen Start immer wieder sicher und entspannt ans Ufer komme - war heute bei dem starken Wind side-onshore und Strömung in die gleiche Richtung recht klein, deswegen bin ich immer nur gedümpelt (und es war anstrengend, das Board bei dem starken Wind vom Gleiten abzuhalten
). Am Schluss habe ich mir dann noch ein paar kurze Gleitfahrten gegönnt, die ersten gut angepowerten Gleitfahrten auf diesem Board - das fühlte sich echt nice an, ich glaube, das ist der Beginn einer guten Freundschaft
.
Heute war die erste Windsurf-Session meines Lebens wo ich kein Mal die Startschot benutzt habe, ich glaube das geht in die richtige Richtung. Ich hatte schon gezweifelt, ob ich wohl jemals den Wasserstart richtig lernen werde, bin aber nach heute hier seht optimistisch.
Ich war auch schon etwas skeptisch, ob es wirklich so schlau von mir war, zwei noch nie gefahrene Boards außerhalb meiner Komfortzone (138 Liter Slalom, 107 Liter FSW) mit auf diese 5-Monats-Reise zu nehmen. Aber nach der Session gestern mit dem Slalomboard und der Session heute mit dem kleinen Board glaube ich dass das genau die richtige Entscheidung war
.
Entgegen aller Vorhersagen kam dann hier Abends sogar noch die Sonne zum Vorschein
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Gratuliere!
Es war aber wohl doch die Luvkante, oder?
Gratuliere!
Es war aber wohl doch die Luvkante, oder?
Richtig
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Ich könnte jetzt natürlich schreiben das habe ich absichtlich falsch hingeschrieben um zu schauen ob es wem auffällt ... ![]()
Kleine Ergänzung zu oben: Seitdem ich vor ein paar Tagen zum ersten Mal meinen Helm ausprobiert habe, trage ich ihn immer, so auch heute, und das war auch sehr sinnvoll. Prallschutzweste habe ich eh immer an, gibt auch (wie der Helm
) etwas zusätzlichen Auftrieb, das schadet bei Wasserstartexperimenten sicher nix.
Bei meiner letzten Wasserstartübung vor ein paar Tagen habe ich es geschafft, mir sowohl links als auch rechts mit der Finne etwas Haut am Fuss bzw. Knöchel abzuschneiden. Deswegen heute zusätzlich zu Prallschutzweste und Helm auch Schuhe, obwohl es die bei der Wassertemperatur noch nicht unbedingt bräuchte... hilft auch gegen Muscheln
.
Wenn jeden Tag eine Salzwassersession ansteht, sind auch so kleinere Verletzungen unangenehm... das wird sich wieder etwas hinziehen bis das heil ist. Ich habe noch keine funktionierende Methode entdeckt, kleinere Wunden an solchen Stellen wirklich wasserdicht abzudecken, ich spüle sie nach dem Salzwasserkontakt gründlich mit Süßwasser und behandle ansonsten präventiv antibakteriell mit Jodsalbe und konsequenter Abdeckung mit Pflaster, das funktioniert eigentlich ganz gut.
Passe mit den kleinen Wunden auf, das kann böse ausgehen!!!
Passe mit den kleinen Wunden auf, das kann böse ausgehen!!!
Ja... ich bin Krankenpfleger und habe eine Fortbildung als Wundexperte und auch viel Erfahrung auf diesem Gebiet ... ![]()
Sehr schöne Session heute in der Lagune von Aveiro mit Tabou Manta 138, 7.8er S-Type und 49er Finne.
Eigentlich hätte der Wind fürs 9.3er gut gepasst, da aber Windfinder über 20 Knoten Grundwind angekündigt hatte habe ich 7.8 aufgebaut. Mit der 45er Select Finne wars zu wenig, mit der 49er Finne hat es dann sehr gut funktioniert (zumindest gegen die Strömung, mit der Strömung wars teilweise etwas zu wenig, da war einige Dümpelei dabei). Noch nie auf so glattem Wasser gesurft wie teilweise heute, war super nice
.
Für mich ist an Tagen wie heute sehr sinnvoll die 49er Finne zu haben. Eine Finne ist halt auch schneller mal gewechselt als ein Segel, und mangels Material kann ich 7.8 und 9.3 nicht parallel aufbauen.
Das Tabou Manta ist sicher kein Angleitwunder (wahrscheinlich möchte es gerne angepumt werden, aber das kriegt es bei mir - noch - nicht, nur etwas anfächeln), aber das Durchgleiten in Windlöchern ist genial.
Für mein Empfinden harmoniert das Tabou Manta mit den den S-Types 7.8 und 9.3 zumindest auf flachem Wasser ausgezeichnet. Ich musste bislang auch nicht viel am Trim arbeiten, der übliche Trim an den Segeln und Mastfuss in Mittelposition war bis jetzt immer perfekt.
Vierte Session mit meinem "kleinen" Board an der Lagoa de Obidos in der Nähe von Peniche. Extrem böiger Ostwind, Böen bis zu 40 Knoten (Schätzung eines lokalen Kitelehrers), dazwischen größere Löcher, aber schöne Sonne und warm. Ich habe 5.3 aufgebaut, das hat in den Böen auch gut gepasst. Der Wasserstart klappt immer besser. Ich fand es heute in den böigen Bedingungen aber echt schwierig, vom Wasser aus die nächste Böe die einem vielleicht aufs Brett hilft zu erkennen.
Toller Ort mit vielen Vögeln, Muscheln, aber auch viel Seegras und Algen und Seeigeln. Einer der Seeigel hat es geschafft mich durch die Neo-Boots in den Fuss zu picksen, dann habe ich Bodenkontakt eher vermieden, ich wollte ja eh Wasserstart üben, das hat also ganz gut gepasst. ![]()
Mit dem Gleiten bin ich noch nicht so ganz happy, da muss ich noch etwas rumprobieren und werde sicher noch die eine oder andere Frage in Zukunft an Euch haben
...
An dieser Stelle muss ich jetzt doch noch einmal ein betonen, wie toll die Wind-Community ist - Kiter, Windsurfer, Winger, egal ob mit oder ohne Foil.
Auch heute wieder super nette Menschen getroffen, sowohl Locals als auch Reisende wie ich. Mir fällt das besonders im Unterschied zur Wellenreit-Community auf. Natürlich gibt es hier auch viele mega nette Menschen, aber die Stimmung an den Spots ist oft angespannt, es gibt viel teilweise derben localism und auf dem Wasser auch viel Geschrei an manchen Peaks.
Ich glaube nicht, dass die Wind-Community bessere Menschen sind
. Aber das Wellenreiten platzt halt aus allen Nähten, alleine in Portugal gibt es hunderte Wellenreitschulen (und geschätzt etwa 50 davon in Peniche und direkter Umgebung), und an den Stränden wird es täglich voller - verständlich, das ist ja auch eine tolle Freizeitbeschäftigung
.
Dass es in der Wind-Community meistens so nett ist hat wahrscheinlich schon auch was damit zu tun dass wir halt eine Nische sind... und uns freuen wenn wir andere genauso Windverrückte wie uns selbst treffen... ![]()
Wenn das mit dem Gleiten nicht so will hätte ich zwei Ideen
eine andere Finne etwas kleiner, aber mehr Fläche, die auf dem Bild sieht sehr nach Slalom aus?
Die vorderen Fussschlaufen etwas zurück, so dass sie genau vor dem weißen Pad sind
Dadurch bist Du mit dem Körper eine Idee weiter hinten, das Board könnte dadurch freier und schneller sein
Aber das müsstest Du probieren, ein Foto ist immer etwas wenig für exakte Tips
Wie geschrieben, werde ich mich nach den nächsten paar Sessions noch mal mit konkreteren Fragen bei Euch melden. Es geht weniger ums Angleiten und mehr um die richtige Position auf dem Board, die Boardlage auf dem Wasser usw.
Die ersten vier Sessions auf dem für mich "kleinen" Board waren sehr wasserstart-fokussiert, Gleiten passierte eher so nebenbei auf kürzeren Strecken. Ich hoffe dass ich ab jetzt - wenn der Wasserstart weiter immer besser klappt - auch mehr Fokus aufs Gleiten etc., also aufs eigentlich surfen, legen kann. Vielleicht erledigt sich mit etwas Gewöhnung an das Board auch das eine oder andere Problem von selbst.
Trotzdem besten Dank!
Eine Idee wäre auch mit dem Freewave mehr in diese Freewave-Richtung und hinten einer Mittelschlaufe zu gehen - als Kontrast zum großen Board. Mehr Richtung Kontrolle, Manöver und Lernen - als Speed.
Dadurch wird auch Deine Windrange insgesamt mit den zwei Boards größer.
Eventuell dann auch eine wavigere Finne - hab mir die vorhandene aber nicht angesehen.
Für heute war Südwind angekündigt, also war ich auf der Nordseite der Lagoa von Obidos. Das kannte ich noch nicht, auch ein sehr schöner Spot mit Wiese zum Aufriggen, Waschbecken und öffentlicher Toilette.
Die Vorhersage war wieder einmal uneinheitlich, zwischen 8 und 24 Knoten Grundwind heute Mittag war alles enthalten.
Als ich ankam war der Wind eher schwach, ich habe dann Tabou Manta 138 mit 45er Finne und S-Type 9.3 aufgebaut. Bis ich dann auf dem Wasser war, hatte der Wind ordentlich zugelegt und ich war (zu) derbe überpowert. Ich bin dann zurück ans Ufer um was anderes aufzubauen - aber was? Der Wind legte weiter zu, und hätte irgendwann dicke für 5.3 gereicht. Es war reichlich böig, ich habe dann erst mal abgewartet. Wenig später ließ der Wind dann wieder nach, und ich bin noch mal mit 9.3 aufs Wasser - da war der Wind dann aber erst mal ziemlich komplett weg. Später kam er wieder etwas zurück und es reichte in den Böen zum Gleiten, ich habe dann noch mal umgebaut auf 49er Finne, aber dann war der Wind wieder komplett weg. Laut Aussage des einzigen Locals der sich bei diesen Bedingungen auch aufs Wasser verirrt hat ist Südwind wie heute wohl die mit Abstand schlechteste Windrichtung
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Das Ganze bei entspannten 17 Grad Luft- und vielleicht 16 Grad Wassertemperatur, Sonne, Wolken und ein fantastischer dreifacher Regenbogen - also kein schlechter Tag insgesamt
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Schöne Session mit Flamingos
an der Lagoa de Alvor bei Lagos/ Algarve. Angesagt waren 15 bis 26 Knoten, ich habe Tabou Manta 138 und erst 7.8 aufgebaut. Der Wind war aber eher schwach und ich wollte auch nicht warten, da die Lagune am besten rund um High Tide zu windsurfen ist, sonst schränken die Sandbänke den Platz ziemlich ein. Habe dann umgebaut auf 9.3 mit 49er Finne. Zuerst etwas Dümpeln, dann bei bei zwischenzeitlich stark zunehmendem Wind gut angepowert bis überpowert, dann genau richtig.
In der Lagune wars recht wellig, Windchop in recht chaotischer Verbindung mit etwas vom Meer kommenden Groundswell, aber mit auch mit dem großen Board noch gut zu händeln. Mittlerweile klappt es recht problemlos, auch bei etwas mehr Chop wie heute gut in beide Schlaufen zu kommen.
Von der eigentlichen Lagune führt eine etwas tiefere Fahrrinne zwischen Sandbänken Richtung Osten. Bei Südwestwind wie heute kann man in der Lagune schon mal Anlauf nehmen und dann downwind die Fahrrinne an den Sandbänken entlang in absolut flachem Wasser runterheizen - very nice
.
Das Wasser ist mega klar, die Sandbänke sind also gut zu erkennen, abgesehen von einigen Steinen direkt am Ufer ist der Boden überall Sand, und es gibt keinerlei Gras oder Algen...
Ich mag mein großes 85er Slalomboard schon sehr gerne
- wenn es mal fährt ist es auch nur durch wirklich grobe Windlöcher zu bremsen. Angleiten ist allerdings nicht ganz so einfach - früher oder später werde ich wahrscheinlich nicht darum herumkommen, mich noch mal ernsthaft mit dem aktiven Anpumpen zu beschäftigen.
Außer mir waren etwa 20 Menschen mit Kite und ein paar mit Wingfoil unterwegs. Ich weiss dass wir kitende Menschen grundsätzlich und aus sehr guten Gründen scheiße finden und ablehnen (sowohl persönlich als auch was das Kiten an sich betrifft), trotzdem habe ich viel mit ihnen gequatscht (wie ich eh meistens mehr mit Kiter*innen als mit Windsurfer*innen quatsche, von ersteren gibts hier nämlich deutlich mehr) - ich hoffe das wird verziehen und führt nicht zum sofortigen Foren-Ausschluß
...
Ich weiss dass wir kitende Menschen grundsätzlich und aus sehr guten Gründen scheiße finden und ablehnen (sowohl persönlich als auch was das Kiten an sich
Nein - David - ich gehe davon aus, dass dies zumindest in diesem Forum für die allermeisten hier einfach nicht zutrifft.
Ich sehe weder Anlass noch Grund für eine solche Verallgemeinerung. Ich denke - wir sind in der Lage zu differenzieren.
Deine beschriebenen Erlebnisse – unterstreichen ja eben auch das Gegenteil.
Lass den Vortext einfach weg – danke!
Das war ein Scherz ![]()
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Nein - David - ich gehe davon aus, dass dies zumindest in diesem Forum für die allermeisten hier einfach nicht zutrifft.
Ich sehe weder Anlass noch Grund für eine solche Verallgemeinerung. Ich denke - wir sind in der Lage zu differenzieren.Sehe ich auch so. Es gibt in jedem Volk Idioten. Daran ist nichts zu ändern. Die meisten sind absolut in Ordnung, aber eben nicht alle🤔
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