Heute wieder Lagoa de Alvor. Kiter*innen, Wingfoiler*innen und ich als Windsurfer waren uns einig: selten bei so schlechtem Bedingungen mit On-Off-Wind auf dem Wasser gewesen. Von ca. 3 auf ca. 25 Knoten und dann gleich wieder zurück. Spassfaktor sehr mäßig, aber sicher wieder was gelernt. Von den zwei Versuchen mit angeglittenen Halsen war immerhin einer erfolgreich
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wie wars - wie es war
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Am Sonntag zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder in Martinhal, Sagres. Angesagt bei Windfinder waren 20 bis 30 Knoten, das mit den Böen von 30 Knoten könnte hinkommen, aber insgesamt war es ultra böig und keine Rede von stabilem Grundwind mit 20 Knoten. Immerhin war das Wasser schön glatt.
Ich war mit Tabou Manta 138 und S-Type 7.8 draußen, war auch ok für das erste Mal wieder an diesem Offshore-Spot. In den Böen war das derb, sonst viel Dümpelei, und gelegentlich gerade richtig angepowert. Immerhin konnte ich die ersten angeglittenen Halsen auf dem Board versuchen, das hat auch ganz ok geklappt. Eher kurze, anstrengende Session mit beschränktem Spaßfaktor, aber wieder einiges gelernt.
Ich habe länger mit einem local geplaudert der mit Slalomzeugs draußen war, allerdings mit 15 kg weniger als ich mit 8.6 gefahren ist und damit auch weitgehend (nicht komplett) durchgleiten konnte. Er meinte um in Martinhal Spaß zu haben muss schon nach Möglichkeit so groß aufgebaut werden dass das in den stärkeren Böen gerade noch so handelbar ist.
Klingt sinnvoll... 8.6 bei 75 kg entsprechend wahrscheinlich bei meinen 90 kg mindestens 9.6
... und ich hatte schon mit 7.8 in den stärkeren Böen meine Probleme
... das ist dann wahrscheinlich der Unterschied zwischen mir und Menschen die nicht nur den Spot gut kennen, sondern vor allem auch gut surfen können
.Böig ist Martinhal wohl immer, aber es gibt wohl auch deutlich weniger böige Tage. Grundregel ist wohl dass es bei Sonne und klarem Wetter besser ist wegen lokaler Thermik, bei Wolken wie am Sonntag schon extrem böig.
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30 kn Böen? - mit 7.8 auf big (Manta 138, ev gar noch mit der 49er Finne) oder ein Besserer mit 75 kg mit 8.6 (wohl auch auf big) ?
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BTW: Bei 30 kn in den Böen fahr ich idR 6.8/7.0 auf ca 115 oder 98 l.
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Da sind wir ggf. in der Diskussion, was böig ist.
Zählt man 2 Sekunden schon als Böe? Wir im Norden reden ja häufig von Schauerböen, und die können schon mal Minuten andauern. Da möchte ich nicht mehr mit so großem Zeugs unterwegs sein.
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Eine Schauerböe wird eher eine squall als ein gust sein.
Aus Windsurfsicht erscheinen mir 2 Sekunden als deutlich zu kurz für eine Böe.
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ich behaupte mal frech, das bei 30kn Böen kein Normalsurfer ein 7.8ter Segel mehr (auf Halbwind) fahren / beherrschen kann
dazu noch, bei seinem Gewicht, ein 85cm breites Brett bei
20kn & mehr zu fahren, ist auch schon SEHR sportlichbei Böen von 30kn & 7.8ter Segel, sollte er also locker 35kn+ an Speed erzielen können ... manch Speedsurfer fährt auf nem ca 55er Spedboard nen 7.8ter Segel, allerdings dann Raumschot oder sehr tiefen Downwindkurs
David1234 scheint ein SEHRSEHR guter Windsurfer zu sein, der locker auch beim DWC mitfahren könnte

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Ich bin ein außergewöhnlich schlechter Windsurfer
.In den stärkeren Böen habe ich jeweils kräftig angeluvt. Wenn ihr sagt dass mit 7.8er Segel 30er Böen auch mit anluven nicht mehr beherrschbar sind waren es sicher keine 30er Böen. Die stärkeren Böen, wie überhaupt die Böen, waren sehr kurz, maximal ein paar Sekunden.
Der Surfer der mit 75 kg, großem Slalomboard und 8.6 draußen war ist im Unterschied zu mir ein sehr guter Windsurfer.
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... auch DER wird bei 30kn kein 8.6er Segel mehr irgendwie sinnvoll kontrolliert bekommen, da hilft mMn auch kein Segel öffnen (dann wird das Brett vorne SEHR leicht) oder anlufen mehr
ich habe schon mehrfach geschrieben, das mal jemand mit nem 9.4er Segel >40kn gefahren ist ... der wog aber auch 125kg, Raumschot bei 1-2cm "Welle" und ich war mit 7.0 & 61er Board auch GUT unterwegs
Lieber David1234, organisiere dir doch mal nen Windmessgerät (ca. 20-50€ gebraucht), das ist SEHR praktisch & hilft bei der korrekten Segelgrößeneinschätzung / planung
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ich empfehle dir auch einen Windmesser so wie Silversurfer
(bei mir, ich besuche Spots, die eigentlich, wenn man es genau nimmt, keine Spots sind. Keine Eingetragenen, dort gibts außer Strand(manchmal) und Wasser nix, Wetterstation oder wo gemessen wird, keine Ahnung. Einöde. Aber die Wasseroberfläche kräuselt sich in der richtigen "Geschwindigkeit". Also Gucken, Messen, Entscheiden und aufs Wasser. Bei dir, du besuchst einen Spot, finde ich es aber auch hilfreich. Und, wenn wer lacht, lass weiter lachen, lach du zum Schluß.
)Btw...auch wenn die Segelgröße jetzt nicht gaaaanz genau passt, ziehs durch und lerne daraus. Damals als Wiedereinsteiger war es bei mir auch so, voll verschätzt. Finde ich super dass du hier schreibst, hold dir die "Rosinen" raus, es hilft dir nur

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Messwerte von Wetterstationen müssen ja auch nicht unbedingt passen. Was nützt mir die 8 Bft in 10 m Höhe?
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Bei 8 Bft in 10 m am Ufer ist die Luftströmung derart turbulent, dass es auch ca auf Gabelbaumhöhe sehr regelmäßig zumindest 6 Bft haben wird.
Lokale, geographische, botanische und Bauliche Einflüsse auf Strömungseffeke sind oft - wie zB Luvstau - erkennbar und spielen nach meiner Erfahrung die größte Rolle bei ungenauen Messwerten.
Klar legt zusätzlich nicht jeder Betreiber Wert auf quasi geeichte Ergebnisse der Messungen ...
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Lieber David1234, organisiere dir doch mal nen Windmessgerät (ca. 20-50€ gebraucht), das ist SEHR praktisch & hilft bei der korrekten Segelgrößeneinschätzung / planung
Ich hatte das auch schon überlegt, aber letzten Ende würde das nur dazu dienen, euch hier im Forum sagen zu können, welchen Wind ich am Strand gemessen habe
.Ich bin meist oder eigentlich fast immer zufrieden mit meiner Segel- und Boardauswahl. Ist auch einfacher weil limitiert: Camber-Segel 9.3 und 7.8, No-Cam-Segel 6.4 und 5.3, dazu ein 107er FSW Board und ein 138er Slalom Board.
Ich orientiere mich in allererster Linie daran, was ich am Spot wahrnehme, entweder direkt den Wind (in Bäumen, im Gesicht etc.), oder draußen auf dem Wasser wenn ich in Windabdeckung starte und es auch keinen Ort in der Nähe gibt wo man mal kurz hinlaufen kann um zu sehen wie viel Wind wirklich ist.
Ansonsten etwas Orientierung am Forecast (zunehmend weniger, eher noch in Fällen wo ein Wechsel zu deutlich stärkerem Wind vorhergesagt ist und es sein kann, dass der sich einfach etwas verspätet). Und natürlich an dem was andere Surfer aufbauen (sofern es welche am Spot gibt), das aber mit Vorsicht: Manchmal bei wenig Wind bauen Leute einfach das Größte auf was sie haben (und das kann gerade an der Küste auch nicht so groß sein), oder die Leute haben sich auf den Forecast verlassen und keine passenden Segel dabei, oder die Leute fahren gerne unterpowert... usw.
Nachdem letzten Sonntag 20-30 Knoten vorhergesagt waren, aber am Spot selbst dann doch nicht so viel Wind, hat mich z.B. ein Local, der 8.6 aufgebaut hat, motiviert selbst mit 7.8 rauszugehen - trotz Forecast und offshore.
Ich mag (oder kann
) nicht wirklich pumpen, deswegen baue ich gerade mit den Camber-Segeln gerne etwas größer auf. Ich bin immer wieder überrascht, wie druckpunktstabil die S-Types mit 3 Cambern und schmaler Masttasche sind auch bei stärkeren Böen. -
Hat nicht Ben Proffitt dort auch eine Surfstation?
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Hat nicht Ben Proffitt dort auch eine Surfstation?
Nein - bis Mitte Juli 2024 - auf jeden Fall nicht.
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Ne der wohnt bei sagres seit ein paar Jahren aber Station dafür hat er doch bald mit 2 Kindern keine Zeit
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Ne der wohnt bei sagres seit ein paar Jahren aber Station dafür hat er doch bald mit 2 Kindern keine Zeit
Genau. Zudem ist er auch viel unterwegs.
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Wollte damit nur sagen, dass die Bucht zum Windsurfen geeignet ist.
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Dazu muss man aber niemandem eine "Surfstation" andichten.
Zum gemeinten Inhalt: Wenn dort laufend die portugisischen Slalommeisterschaften stattfinden, wird das definitiv so sein.
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Wieso „andichten“? Die Station ist groß beworben worden.
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