Ich sehe in deinem Posting ein Fragezeichen, kein andichten🤔
wie wars - wie es war
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Ich habe es nicht als andichten verstanden
Ich würde es mal bei einem der nächsten Tarifa Besuche einplanen
War 1977 das letzte Mal in Portugal
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Okay, dann habe ich das falsch verstanden.
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Genau, Ben Proffit wohnt bei Sagres, ich habe ihn auch schon in Martinhal am Strand getroffen, hat aber glaube ich mit der dortigen Windsurfstation - Wind4all - nix zu tun. Die haben im Sommer offen, bieten Verleih und Kurse und haben dann immer auch ein Boot am Strand, falls doch mal Windsurfer*innen beim Offshore-Wind Probleme haben.
Der Wind ist im Sommer nachmittags sehr zuverlässig stark, Nortada. Trotzdem bleibt es ein böiger Spot, sicher gut geeignet um überpowert Slalom zu fahren und auch Meisterschaften auszutragen. Aber, so ein anderer Local mit dem ich geplaudert hatte, auch im Sommer bei zuverlässigem Wind sind da wohl selten mehr als 5 oder 6 Leute auf dem Wasser, während es wohl gleichzeitig in der nahen Lagoa de Alvor - wo übrigens auch die lokale Sagres-Crew bei entsprechendem Wind surfen geht - im Sommer viel zu voll wird: Unzählige Kiter*innen, dazu die Kite-Schüler*innen von mindestens 3 Schulen, Winger*innen, Windsurfer*innen, Angler*innen, Muscheltaucher*innen - es soll, wie mir wer erzählt hat, wohl nicht sehr entspannt sein.
Es gibt wohl auch Konflikte, wer wo welchen Unterricht anbieten kann und darf. Auch hier scheint die Windsurf-Szene zu schrumpfen, und das hat natürlich auch ökonomische Folgen etwa für die die Windsurf-Station in Sagres, die Kurse und Verleih anbieten.
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Vorgestern an der Lagoa de Alvor bei Lagos, Algarve: Der Forecast war vielversprechend, 27 - 35 Knoten West am Nachmittag pünktlich zur High Tide. Also kleines Board und 5.3 aufgebaut, was fehlte war der Wind. Dann noch mal umgebaut auf 6.4, und das war ziemlich stop and go, mit wenig go. Trotzdem war es keine schlechte Session, der Vorteil wenn man noch ziemlich am Anfang ist so wie ich ist halt dass die Bedingungen nicht gut sein müssen um viel zu lernen. Ich habe viel Zeit unter dem Segel treibend verbracht, wartend auf die Böe zum Wasserstart - diese Position fühlt sich mittlerweile sogar entspannt an, hat vielleicht was von Wingen
.Gestern waren dann recht konstante 16 Knoten aus Nordwest angesagt, ich schwankte zwischen 7.8 und 9.3 auf dem Tabou Manta 138, und habe mich dann für 7.8 entschieden mit 49er Finne. Ich war sehr derb überpowert - die Thermik bei blauem Himmel und Sonnenschein wie gestern funktioniert oft zuverlässig bei Nord/ Nordwest, und gibt noch mal einige Knoten extra dazu. Der Wind hätte auch für 6.4 und kleines Board gereicht, umbauen wollte ich aber nicht und bin bei dem großen Board und 7.8 geblieben. Nach dem Wechsel auf eine 45er Finne, mehr Vorliekspannung und Mastfuß deutlich nach vorne war das auch kontrollierbar und hat bei dem tollen Wetter Spaß gemacht, war aber auch sehr aufregend und adrenalinlastig. Bei dem aktuellen Vollmond gibt es einen enormen Tidenunterschied, bei High Tide kann man auch mit längerer Finne fast die komplette Lagune surfen, bei der Windrichtung wie gestern schöne Schläge von ca. 1,5 km mit Strand an beiden Enden zum kurz ausruhen und Beachstart
.Am Anfang hatte ich noch ein bisschen Probleme mit der hinteren Schlaufe bei Chop und Überpower, habe dann aber glaube ich für mich zwei funktionierende Möglichkeiten gefunden: Entweder direkt auch schon in die hintere Schlaufe beim Angleiten/ Halbgleiten, oder, wenn der Moment verpasst ist, radikal anluven und dadurch Geschwindigkeit rausnehmen und dann abfallen und in dem Moment in die hintere Schlaufe gehen.
Ohne es darauf anzulegen, habe ich einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt: 24,38 Knoten, das sind 45,15 km
, und immerhin noch knapp 22 Knoten über die 500 Meter. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber wahrscheinlich waren das die letzten Schläge um Höhe zu vernichten.Heute und morgen sind Wellenreittage, nächste Woche kommt wieder kräftig Wind (und viel Regen
).Lagoa de Alvor gestern morgen, ca. Low Tide
Lagoa de Alvor gestern mittag, ca. 1 Stunde vor High Tide
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Kleine Nebenanekdote: Nach mir war noch ein anderer Windsurfer auf dem Wasser an einem anderen Einstiegsort, er hat es dann wegen der derben Strömung nicht mehr zurück geschafft und ist, anstatt etwas in Lee entspannt auf der Seite des Einstiegs zu landen, gegenüber dem Einstieg ausgestiegen und wollte da kurz hinlaufen, nur doof dass das so knapp 10 km gewesen wären. Also getrampt, und im Dunkeln kam er dann da angefahren und wir haben sein Material noch zusammen ein paar hundert Meter über schlammige kleine Pfade geholt. Kleiner Spotcheck vorher lohnt sich meistens doch und kann Stress vermeiden
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An sich war die Vorhersage für heute super: Durchgehend 20 Knoten oder mehr aus Süd am Nachmittag an der Lagoa de Alvor. Statt dessen gab es eine Stunde Starkregen, begleitet von starkem Wind, und danach Windstille
. Ich bin nicht raus, u.a. weil ich die großen Regentropfen schon so reichlich unangenehm im Gesicht fand. Gibts denn unter Euch Leute die auch bei Starkregen surfen gehen, und zieht ihr dann ne Brille an, um den Durchblick zu haben? -
Also ich persönlich finde surfen bei Starkregen einfach mega. Das Wasser hat dann so eine tolle Textur und man merkt die Geschwindigkeit nochmal ganz anders. Unter meinen Top 10 Windsurferinnerungen sind definitiv zwei Sessions mit Starkregen drunter. Ich kann aber auch verstehen, wenn man sich das ganze Spiel bei einem Kaffe aus dem Bulli anschaut

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Je nach Starkregen und Sturm, beziehungsweise Kurs, kann einen der Regen so in die Augen peitschen, dass es schmerzt und die Sicht sehr beeinträchtigt. Da sollte man zum Schutz eine Art Skibrille tragen.
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Bei Regen und Wind war das bei mir verg. Herbst in Talamone. Als ich aufs Wasser bin, hatte es noch nicht geregnet, erst als ich schön Höhe gemacht habe (der Wind war auflandig) hat es begonnen. War das erste mal bei mir bei starkem Regen. Die Tropfen waren unangenehm in den Augen. Ich fand es aber nicht schlimm, hatte mit mir genug zu tun

Das Bild hat meine Freundin gemacht vom WoMo aus.
Ich würde es wieder tun.
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Noch schlimmer ist Hagel...
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ja - hagel ist elend
werd ich nie vergessen - regatta vor neusiedl - eh schon böig wie sau, alle überpowert und dann noch fetter hagelschauer - das war garned witzig.
unterm segel verstecken und nur kurz zum luftholen raus oder weste über den kopf ziehen.... -
Noch schlimmer ist Hagel...
hatte ich bei einer Fahrradtour, nix zum unterstellen. Beim Windsurfen hat man das Segel, Neusiedlersee ist Stehrevier, kann funktionieren aber erleben muss ich sowas auf dem Wasser nicht. Es hat mir gereicht beim Materialabbau in Podo im Hagel.
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Gestern um den Baldeneysee in Essen 🚴 gewesen
Ehemalige Zeche Funke
Regattaturm (es sind dort regelmäßig Ruderwettkämpfe)
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Gestern mal wieder ein wunderschöner Tag an der Lagoa de Alvor bei Lagos in Südportugal, je morgens und nachmittags eine Session mit "kleinem" Board und 5.3er Segel.
Nachmittags wurden am Ufer zwischen 22 und 29 Knoten gemessen, auf dem Wasser dürfte es noch einiges mehr gewesen sein, der Forecast hat ausnahmsweise mal richtig gut hingehauen. Ich habe dann recht viel mit der Mastfuss-Position rumgespielt und fand es nicht so einfach. Mastfuß nach vorne gibt mehr Kontrolle aber auch derberes Einsetzen im doch recht üppigen Chop, Mastfuß weiter nach hinten macht den Chop angenehmer, aber nagt an der Kontrolle. Wahrscheinlich wäre eine etwas kleinere Finne gut gewesen, ich bin meine 31er gefahren.
Vor lauter Begeisterung über den guten Wind habe ich morgens einen Schleudersturz ins Segel gemacht und die zweite Segellatte von unten zerdeppert, ca. 15 cm von der Masttasche entfernt wo der Stoff in die Folie übergeht. Da ich hier keine Möglichkeit habe das zu reparieren, werde ich wohl erst mal so weiterfahren.
Heute nachmittag war ähnlicher Wind wie gestern vorhergesagt, später am Nachmittag noch steigend auf 27 bis 35 Knoten. Ich bin erst mit 5.3 raus, das war aber zu klein und ich habe umgebaut auf 6.4. Das lief auch einen halben Schlag gut, dann kam eine lang anhaltende derbe Böe zusammen mit Starkregen, und da habe ich mal wieder die Grenzen meines Könnens festgestellt. Der Wasserstart hat plötzlich überhaupt nicht mehr funktioniert weil zu viel Wind. Dann ging der Regen weiter, der Wind war aber plötzlich weg wie ausgestellt, kein Wasserstart mehr möglich wegen zu wenig Wind. Dann fing es an zu donnern, ich fand das nicht so prickelnd und war mitten auf der Lagune, habe dann einen Schotstart hingewürgt (ist schon einige Zeit her, dass ich bei dem Board mal die Startschot benutzen musste, mit 107 Litern bei 90 kg Trockengewicht ist das schon eher wackelig) und bin ans Ufer gedümpelt wo ich auch rechtzeitig ankam, bevor das kurze Gewitter (weder vorhergesagt noch absehbar) losging. Der Wind war weg und kam auch im folgenden Dauerregen unterschiedlicher Intensität nicht wieder zurück. Natursport eben - es kann schon nervig sein.

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Gut, dass du es zurück geschafft hast
ich glaube ich hätte leichte Panik gekriegt wegen Gewitter und ⚡️ da wird’s mir anders, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass es einen trifft … besser nicht herausfordern. -
Passiert schon mal
Am wichtigsten ist ruhigbleiben
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Michlsurf wo ist das … ungefähr oder genauer … up to you
schätz irgendwo im Norden 
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irgendwo im Norden

20 Gead Luft …. 16 Grad Wasser …,.
Frühstücksbild von heute Morgen Im „Bilder-Thread“ …..

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