Ja, bitte bitte nicht vom Thema abkommen.
Und bitte manche Sachen so verstehen, wie sie anfangs geschrieben wurden. Und nicht das in einem Post sehen, was man sehen will.
Alles ganz generell gemeint.
Ja, bitte bitte nicht vom Thema abkommen.
Und bitte manche Sachen so verstehen, wie sie anfangs geschrieben wurden. Und nicht das in einem Post sehen, was man sehen will.
Alles ganz generell gemeint.
Wenn ich rückblickend auf das letzte Jahr zum richtigen Zeitpunkt — Wind circa 30 Kn — mit dem richtigen Material aufgeschlagen bin, herrscht dort Hochbetrieb an Windsurfern. Egal ob PN Kroatien, Frankreich, Italien, Küste oder sonst wo. Da sieht es genauso oder besser aus als vor 20 Jahren. Vielleicht ist das dem Fahrkönnen oder der Materialentwicklung zuzuschreiben. Speziell „größere“ Boards {FSW) vertragen inzwischen in Kombination mit modernen Segeln einen riesigen Windbereich.
Die Diskussion um Leichtwind kann ich nicht nachvollziehen, da dieser Windbereich für mich nichts mit dem zu tun hat, was ich unter Windsurfen verstehe. Mit einem ***GT3 würde ich auch nicht in der Stadt rumfahren.
Wenn ich rückblickend auf das letzte Jahr zum richtigen Zeitpunkt — Wind circa 30 Kn — mit dem richtigen Material aufgeschlagen bin, herrscht dort Hochbetrieb an Windsurfern. Egal ob PN Kroatien, Frankreich, Italien, Küste oder sonst wo. Da sieht es genauso oder besser aus als vor 20 Jahren. Vielleicht ist das dem Fahrkönnen oder der Materialentwicklung zuzuschreiben. Speziell „größere“ Boards {FSW) vertragen inzwischen in Kombination mit modernen Segeln einen riesigen Windbereich.
Die Diskussion um Leichtwind kann ich nicht nachvollziehen, da dieser Windbereich für mich nichts mit dem zu tun hat, was ich unter Windsurfen verstehe. Mit einem ***GT3 würde ich auch nicht in der Stadt rumfahren.
Ist auch meine Erfahrung.
An guten Tagen sind die guten Spots viel voller als noch vor Jahren.
Es ist aber kein Widerspruch, das insgesamt trotzdem weniger gewindsurft wird als noch vor 5-10 Jahren.
Grüße
Mit einem ***GT3 würde ich auch nicht in der Stadt rumfahren.
ich schon![]()
Alles anzeigenWo fange ich da an?
Es ist für mich völlig okay wenn jemand nicht foilen will, ich z.B. mag nichtmal große Segel, bockt sich für mich einfach nicht. Ich Foile auch nicht. Ich habe es mal mit Leichtwind Kiten probiert, war nicht meins.
Also, du behauptest einfach irgendwas ohne eigene Erfahrung oder genaue Beobachtung, was du ja auch zugibt.
Auch diese Behauptung dann gehe ich bei weniger Wind halt xy machen, ist unlauter.
Wenn man tagelang nur leichtwind hat, guckt jeder nervös ob es nicht doch reichen könnte... Du sagst ja selbst bei einem Tag am Meer reicht es irgendwann für dich zum Fahren, also musst du den Tag ja vor Ort gewesen sein.
Die Behauptung, löchrigen Wind oder plötzlich Flaute wäre ein Phänomen an (Süd)deutschen Seen ist auch Quatsch und die letzten Jahre zeigen vermehrt sowas auch an Nord-und Ostsee, von norddeutschen Seen ganz zu schweigen.
Die Winbedingungen an Nord- und Ostsee haben sich deutlich verändert in den letzten Jahren.
Nochmal, ich finde es völlig ok nicht foilen zu wollen, aber die Vorteile kann man doch einfach anerkennen, ohne sich Argumente zurechtzubasteln.
Der beste Windsurfer wird einem Foil im Leichtwind Bereich immer unterlegen sein, das ist reine Physik. Das es selbst Winggetriebene Foils es mittlerweile geschafft haben, die Windsurfer abzuhängen hätte ich persönlich noch vor 3 Jahren nie gedacht, ist nun aber so.
Und das ganze mittlerweile auch bei mittlerem Fahrkönnen, das kennt man vom Windsurfer ja auch nicht so, ohne Pumpen keine Leichtwind Performance, ein Lorchboard vielleicht ausgenommen.
Wenn du also als sehr guter Windsurfer mit wenig Gewicht und highend Material sehr früh fahren kannst, ist doch alles super, mit Foil wäre es trotzdem früher oder schneller entspannt, ist nunmal so.
Grüße
Du hast mich nicht verstanden, bzw. wir reden von verschiedenen Dingen. Wenn ich sage, da0 ich das Foilen nicht beobachte, meine ich dessen technische Entwicklung. Wann man welche Flügel fährt etc interessiert mich nicht, weil es mich nicht betrifft. Aber ich sehe natürlich, was um mich herum auf dem Wasser passiert, wie die anderen mit den Verhältnissen zurechtkommen. Und an meinem letzten Surftag im vergangenen Jahr mit vielleicht zwei Bft Grundwind und in Böen 7, wenn nicht 8, hat einfach keiner Wunder vollbringen können. Und solche Verhältnisse sind hier leider normal geworden - wenn die Böen nicht so stark sind, ist auch der Grundwind noch schwächer. Da kann man einfach nicht vernünftig fahren. Dementsprechend hat man an besagtem Tag auch unter den Foilern keine glücklichen Gesichter gesehen.
Ganz wichtig ist mir: ich meine, wir vergleichen hier nicht die verschiedenen Windsurf- und Foilingvarianten im Hinblick auf die für Profis maximale Performance, sondern erörtern ob, und warum Windsurfer zu anderen Varianten des windgetriebenen Wassersports wechseln, und komplette Neulinge das klassische Windsurfen evtl. gar nicht erst in Betracht ziehen.
Da hat jeder andere Vorstellungen, für mich macht das Gleiten den Reiz des Windsurfens aus. Es gibt dann noch untergeordnete Aspekte, wie z.B. die kompakte Ausrüstung - alles ist in unmittelbarer Nähe, man hat keinen Schirm an 15m oder wer weiß wie langen Leinen. Dass der Schirm dort oben mehr Wind hat, steht aber auch außer Frage!
Und ich wiederhole mich: ich weiß, dass Winger weniger Wind brauchen. Da ich aber gleiten will, hilft mir das nicht weiter. Dazu kommt dieser Vorteil, an meinen zwei Binnenseen, nicht so zum Tragen. Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung, aber resultiert aus meinen Anforderungen an den Sport. Hab´ mich ja auch vom 9,5er Segel getrennt, obwohl das schon mehr Power hatte, als mein 8,7er. Nur waren die mit, für meinen Geschmack, zu großen Nachteilen erkauft. Ähnlich verhält es sich mit dem Foilen. Wenn ich dann lieber was anderes mache, ist das nicht falsch oder gar "unlauter", wie Du sagst, sondern hei0t, dass die Untergrenze dessen, was mir auf dem Wasser noch Spaß macht, erreicht, bzw. überschritten ist. Und ich unterstelle auch den Foilern, daß ordentlich angepowert zu sein mehr Spaß macht, als alle 50m für 10m ins Fliegen zu kommen.
War das ein Wink mit dem Zaunpfahl das wir wieder zum Thema kommen😄
Ich kenne ein paar die von Finne auf Wing gewechselt sind, Grund war unter anderem, sie hatten keinen Bock mehr auf die Materialschlacht.
Mittlerweile haben die Kollegen mehr Material fürs Wingen als vorher beim Surfen😆
Am Anfang des Kitens hieß es ja auch "ein Schirm, ein Board, und du bist fertig" Von wegen...
Am wenigsten Kubikmeter Zeugs werden wohl die Winger brauchen, aber ich habe das Windsurfen nicht für mich entdeckt, weil ich mit einem Board und Segel 100% meiner Windtage abdecken kann.
Zum Thema: heute in Hyeres wurde extrem viel 'gewindsurft'. Ich habe ca 30 Windsurfer gezählt, ebenso viele Winger und ca 15 Kiter. Es war aber auch ein Sahnetag. Sogar ich bin vom Wingboard auf's Waveboard gestiegen und hatte mega Spass. Am meisten Spass hatte ich als ich Sigi getroffen habe. Für nicht Hyeres-Locals, Sigi ist ein bayrisches Original. Mittlerweile ist er 83 und surft immer noch wie ein junger Hüpfer.Was Einstellung und Freude zum Sport angeht, ein Vorbild für mich. Bei der ganzen Diskussion hier, es hat Platz für jede Form des Wassersports und niemand wird gezwungen zu foilen, zu wingen oder zu kiten. Windsurfen bleibt eine geile Sportart, die halt um ein paar Spielarten erweitert wurde.
Für mich ist Foilen auch Windsurfen und gleiten, bloß eine Etage höher.
Breitensportregatta in torbole
Getrennte flotten fin und foil die nacheinander starten
Ahnliche performanceverteilung in den flotten
Allgemeine meinung ist dass die foiler etwas weniger ko sind
Und das obwohl sie schwachen Winden geschuldet regelmäßig deutlich mehr Wettfahrten fahren.
Ko muss ja nicht zwangsläufig körperlich heißen.
Rein Körperlich ist Foilen nicht so anstrengend, das sehe ich schon alleine an meiner Herzfrequenz, mit Foil max 150 mit Slalom war ich auch öfter mal knapp unter 200.
Ich strenge mich gerne an, genieße aber trotzdem, dass ich mit Foil, das sicher weniger anstrengend ist, länger am Wasser sein kann. Gerade im Urlaub, wenn man viele Tage hintereinander fährt, kann ich so besser regenerieren. Meine Knie und mein Rücken vermissen auch die Schläge vom Chop nicht. Trotzdem bleibt das Foil für mich die größere Herausforderung als mit Finne, man muss permanent voll konzentriert fahren, immer mit dem Gefühl, dass man kurz vorm Abflug ist, wenn man pusht. Am Foil habe ich auch das Gefühl, dass ich mich noch stark weiterentwickeln kann ( hoffentlich), mit Finne hatte ich ein bestimmtes Level erreicht, das war nicht schlecht, aber nicht mehr wirklich ausbaufähig.
Finne bin ich die letzten Jahre nur 3 bis 4 mal im Jahr gefahren, bei richtig Wind und Welle. Dann wars aber auch super.
Und das obwohl sie schwachen Winden geschuldet regelmäßig deutlich mehr Wettfahrten fahren.
auch bei den events mit sehr gutem wind ist das so
Aber ich würde nie auf die idee kommen mich als finnenfahrer "harter, cooler, besser" zu fühlen
Ich versteh diese teilweise wertenden vergleiche überhaupt nicht.
schön zusammengefasst - extrem sachlich und völlig richtig.
Extrem sachlich? Boris, wo hatte ich geleugnet, daß Foiler weniger Wind benötigen? Und hatte ich tatsächlich den, behauptet, löchriger Wind sei ein rein süddeutsches Phänomen? Lediglich habe ich den Norden nicht erwähnt, weil ich schon seit bals 20 Jahren nicht mehr dort war, und nicht mitreden kann. Ich habe über meine persönlichen Präferenzen geschrieben, dass mir das Erlebnis des Gleitens wichtiger ist, als bei bereits weniger Wind den Sport zufriedenstellend ausüben zu können. Die Erfahrungen in den Revieren, in denen ich surfe.
Aber Zuglufttier scheint über die Tatsache, daß ich nicht foilen will, derart sauer zu sein, daß er selbst einfache Texte nicht verstehen kann, oder will.
Ich meine damit, dass was er über die Physik des Foilen vs. Windsurfen schreibt - in den allgemeinen Kampf ad hominis mische ich mich nur ungern und selten ein:
Wenn man tagelang nur leichtwind hat, guckt jeder nervös ob es nicht doch reichen könnte... Du sagst ja selbst bei einem Tag am Meer reicht es irgendwann für dich zum Fahren, also musst du den Tag ja vor Ort gewesen sein.
<=ja, Foilen, egal ob Wing- oder Wind-Foilen erhöht die TOW (Time-on-water) signifikant (bei mir ist es um 50% mehr Strecke zur letzten Sl-Windsurf Sasion). Und was vielleicht noch wichtiger ist - Tage mit 2,5-3 Beaufort auf dem SL-Windfoil fühlen sich nach richtig guten Tagen an ... nicht nur einmal draußen in der Böe angeglitten.
Die Behauptung, löchrigen Wind oder plötzlich Flaute wäre ein Phänomen an (Süd)deutschen Seen ist auch Quatsch und die letzten Jahre zeigen vermehrt sowas auch an Nord-und Ostsee, von norddeutschen Seen ganz zu schweigen. Die Winbedingungen an Nord- und Ostsee haben sich deutlich verändert in den letzten Jahren.
<=ja, ist leider von den Winddaten der letzten Jahre so. Unser Wind ist löcheriger und böiger als früher (Windverlust durch Windräder wird ja Europaweit durchaus diskutiert - da wurden in Studien Zahlen von bis zu 10% weniger Wind publiziert). Wind auch an der Küste - da bin ich nicht der Lokal - aber man liest diese "Verschlechterung" schon.
Nochmal, ich finde es völlig ok nicht foilen zu wollen, aber die Vorteile kann man doch einfach anerkennen, ohne sich Argumente zurechtzubasteln. Der beste Windsurfer wird einem Foil im Leichtwind Bereich immer unterlegen sein, das ist reine Physik. Das es selbst Winggetriebene Foils es mittlerweile geschafft haben, die Windsurfer abzuhängen hätte ich persönlich noch vor 3 Jahren nie gedacht, ist nun aber so. Und das ganze mittlerweile auch bei mittlerem Fahrkönnen, das kennt man vom Windsurfer ja auch nicht so, ohne Pumpen keine Leichtwind Performance, ein Lorchboard vielleicht ausgenommen. Wenn du also als sehr guter Windsurfer mit wenig Gewicht und highend Material sehr früh fahren kannst, ist doch alles super, mit Foil wäre es trotzdem früher oder schneller entspannt, ist nunmal so.
<=Dem ist so. Foilen bietet einen (Low- und Mittelwind Bereich) physikalischen Vorteil und benötigt weniger athletische Vorraussetzungen.
Doubleheelslide Vorlage nehme ich mal zum Anlass mit dem sehr zutreffenden Spruch hier aufzuzeigen.
Was würden die Altmeister Naish und Lenny über derlei "Zerteilungen" unseres geliebten Wassersportes sagen?
"We do all of them!", vermute ich.
Ja, für sie existiert die Problematik nicht, sie surfen, windsurfen, supen, kiten, foilen, pumpen, wingen ... Watermen.
Ich verstehe das Zerwürfnis nicht, und dass es immer und immer wieder thematisiert wird. (Das kenne ich so aber auch nur vom Binnenland. Im Norden, am Darß, an der Ostsee habe ich das noch nie erlebt.)
Was würden die Altmeister Naish und Lenny über derlei "Zerteilungen" unseres geliebten Wassersportes sagen?
"We do all of them!", vermute ich.
Ja, für sie existiert die Problematik nicht, sie surfen, windsurfen, supen, kiten, foilen, pumpen, wingen ... Watermen.
Ich verstehe das Zerwürfnis nicht, und dass es immer und immer wieder thematisiert wird. (Das kenne ich so aber auch nur vom Binnenland. Im Norden, am Darß, an der Ostsee habe ich das noch nie erlebt.)
Wir kommen zurück zu einer der ersten von mir gestellten Fragen:
Warum geben Windsurf ( finnen) Fahrer Schuld, das die Branche nicht mehr die einstweiligen Zahlen schreibt?
Warum werden von Windsurf Foiler über Finnenfahrer teils gespottet ?
Ich verstehe es nicht. Es sind verschiedene Disziplinen, diese werden sich bewahren- weiterentwickeln und oder wieder verschwinden. Wenn eine Disziplin verschwindet, ist die chance gross- dass das Publikum auf was ähnliches umsteigt.
Alles anzeigenIch meine damit, dass was er über die Physik des Foilen vs. Windsurfen schreibt - in den allgemeinen Kampf ad hominis mische ich mich nur ungern und selten ein:
Wenn man tagelang nur leichtwind hat, guckt jeder nervös ob es nicht doch reichen könnte... Du sagst ja selbst bei einem Tag am Meer reicht es irgendwann für dich zum Fahren, also musst du den Tag ja vor Ort gewesen sein.
<=ja, Foilen, egal ob Wing- oder Wind-Foilen erhöht die TOW (Time-on-water) signifikant (bei mir ist es um 50% mehr Strecke zur letzten Sl-Windsurf Sasion). Und was vielleicht noch wichtiger ist - Tage mit 2,5-3 Beaufort auf dem SL-Windfoil fühlen sich nach richtig guten Tagen an ... nicht nur einmal draußen in der Böe angeglitten.
Die Behauptung, löchrigen Wind oder plötzlich Flaute wäre ein Phänomen an (Süd)deutschen Seen ist auch Quatsch und die letzten Jahre zeigen vermehrt sowas auch an Nord-und Ostsee, von norddeutschen Seen ganz zu schweigen. Die Winbedingungen an Nord- und Ostsee haben sich deutlich verändert in den letzten Jahren.
<=ja, ist leider von den Winddaten der letzten Jahre so. Unser Wind ist löcheriger und böiger als früher (Windverlust durch Windräder wird ja Europaweit durchaus diskutiert - da wurden in Studien Zahlen von bis zu 10% weniger Wind publiziert). Wind auch an der Küste - da bin ich nicht der Lokal - aber man liest diese "Verschlechterung" schon.
Nochmal, ich finde es völlig ok nicht foilen zu wollen, aber die Vorteile kann man doch einfach anerkennen, ohne sich Argumente zurechtzubasteln. Der beste Windsurfer wird einem Foil im Leichtwind Bereich immer unterlegen sein, das ist reine Physik. Das es selbst Winggetriebene Foils es mittlerweile geschafft haben, die Windsurfer abzuhängen hätte ich persönlich noch vor 3 Jahren nie gedacht, ist nun aber so. Und das ganze mittlerweile auch bei mittlerem Fahrkönnen, das kennt man vom Windsurfer ja auch nicht so, ohne Pumpen keine Leichtwind Performance, ein Lorchboard vielleicht ausgenommen. Wenn du also als sehr guter Windsurfer mit wenig Gewicht und highend Material sehr früh fahren kannst, ist doch alles super, mit Foil wäre es trotzdem früher oder schneller entspannt, ist nunmal so.
<=Dem ist so. Foilen bietet einen (Low- und Mittelwind Bereich) physikalischen Vorteil und benötigt weniger athletische Vorraussetzungen.
Ich glaube, ich kann mich wirklich nicht verständlich machen. Ich habe NICHT behauptet, löchriger Wind sei ein süddeutsches Phänomen. Und ich erkenne die Vorteile des Foilens gegenüber dem Finnensurfen an, das geht auch aus meinen früheren Posts hervor. Aber jeder, so auch ich, hat Dinge, die ihm wichtig, und weniger wichtig sind. Wenn es mir vorrangig um eine Betätigung ginge, die jeden Tag möglich sein sollte, dann würde ich nichts tun, was vom Wind anhängt.
Als Teenager wollte ich eigentlich segeln, aber der Transport eines Bootes in den Urlaub stellte meine Eltern vor fast unlösbare Probleme. Zum Windsurfen kam ich nicht zuletzt deswegen, weil ein Board gut auf dem Autodach zu transportieren war. Wenn heute jemand neu beginnt, bin ich sicher, daß die Transportmöglichkeiten eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen das klassische Windsurfen spielen. Die Umsteiger von Finne auf Foil haben ihre eigenen Gründe; ich kann nur für mich selbst sprechen, und mir sind die Vorteile des Foils nicht genug, um auf das "Gleiterlebnis" zu verzichten. Und ich mag die Halsen auf einem Windsurfboard.
Um, wie so mancher, beides zu tun, ist mir der finanzielle Aufwand zu groß, der Platz im Bus eh schon ausgereizt, die Windvorhersage für die Binnenseen in der Nähe zu unsicher. Denn viel zu oft ist es eben nicht so, daß statt der angekündigten 30kn nur 10 herrschen, sondern eben gar kein Wind ist. Und auch das ist kein "Märchen", sondern leidvolle, persönliche Erfahrung.
Sonst surfe ich nur noch auf Sardinien, und dort brauche ich mir um die Windausbeute für´s Finnensurfen keine Gedanken machen.
Wir kommen zurück zu einer der ersten von mir gestellten Fragen:
Warum geben Windsurf ( finnen) Fahrer Schuld, das die Branche nicht mehr die einstweiligen Zahlen schreibt?
Warum werden von Windsurf Foiler über Finnenfahrer teils gespottet ?
Ich verstehe es nicht. Es sind verschiedene Disziplinen, diese werden sich bewahren- weiterentwickeln und oder wieder verschwinden. Wenn eine Disziplin verschwindet, ist die chance gross- dass das Publikum auf was ähnliches umsteigt.
Sorry, das habe ich jetzt nicht verrstanden: wer gibt wem die Schuld für die Situation der Branche?
Ich denke, sie hat sich das einerseits selnst zuzuschreiben, andererseits ist es logisch, daß bei der Vielzahl der Möglichkeiten, die Klientel für die einzelne kleiner wird. Interessant wäre mal zu wissen, wie sich die Zahl der Wind-Wassersportler insgesamt entwickelt hat.
Die Zahl der Wind Wassersportler hat glaube ich eher zugenommen , durch das Wingen ist der Einstieg in der Sport einfacher geworden.
Die Firmen haben teils hausgemachte Probleme wo die Kosten in die Höhe treiben.
Braucht man wirklich für jede nische ein spezielles Board in zig verschiedenen Größen
und für spezspezielle Veranstaltungen (Defi)noch mal ein spezielle Board ?
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!