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Steifigkeit von Windsurfboards

  • scharli_g
  • 13. Januar 2026 um 17:22
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    • 13. Januar 2026 um 17:22
    • #1
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Eure Boards sind nicht super leicht, haben gefühlt aber ein gesundes gewicht.

    Alles bis 8kg ist für mich absolut ok, größere Boards und Foilboards dürfen auch 9, kg wiegen.

    EDIT c-bra - aus dem goretexventil thread abgetrennt


    Danke Rumpelstilzchen

    Ja, das wissen wir. In bestimmten Segmenten haben unsere Boards etwas mehr Gewicht. Gebetsmühlenartig versuche ich es immer wieder zu erklären. Das Gewicht (so lange es sich in einem ausgewogenen Verhältnis zur Steifigkeit des Boards verhält) ist für die Performance des Boards nicht ausschlaggebend! In einer gewissen Gewichtsrange wirkt sich eine höhere Steifigkeit des Boards wesentlich positiver auf die Leistung des Boards aus. Dazu gäbe es viele andere technische Beispiele. Ich will hier aber keine Grundsatzdiskussion anderer Branchen vom Zaun brechen.

    Faktum ist, und das ist technisch belegbar (sowie jedem Techniker, der mit Mechanik schon was zu tun hatte, logisch), dass ein Board, welches eine steifere Bauweise hat, nicht so viel Energie (welche vom Segel auf das Board übertragen wird), verliert.

    Dies lässt sich allerdings nur mit entsprechendem Materialeinsatz bewerkstelligen. Mit einem herkömmlichen Glas/Sandwich Aufbau ist dies nicht realisierbar. Das Fazit ist dafür ein etwas höheres Gewicht, was sich jedoch nicht negativ auswirkt. Durch die Steifigkeit gleitet das Board schneller an, fährt besser durch Windlöcher, setzt Böen besser in Vortrieb um und ist auch schneller auf den verschiedenen Kursen, da es besser zu kontrollieren ist.

    Warum ist es besser zu kontrollieren? Ein weiches Board beginnt zu federn, was Schwingungen verursacht, welche sich wiederum auf die Finne übertragen, und das Board im Gesamten instabil wird. Ähnlich wie ein Auto mit schlechten (weichem) Fahrwerk. Bitte nicht meinen: Ja logisch, liegt ja satter im Wasser, wenn es schwerer ist. Ihr könnt mir glauben, so hoch ist der Gewichtsunterschied nicht, dass deswegen das Board satter liegen würde. Im Gegenteil, das Board fühlt sich wesentlich freier und sportlicher an.

    Es ist leider nicht so einfach dies zu beschreiben, aber definitiv Faktum. Arnon von FF hat in einem seiner letzten Videos das selbe gesagt, als sie ein neues Board mit einer neuen Construction getestet hatten.

    Leider hat sich die Industrie hier etwas falsch entwickelt. Es wird den Kunden etwas vorgemacht. Denn es ist ganz einfach. Wenn man weniger Material verbaut, sind die Boards günstiger in der Herstellung. Den Kunden dann dies als Innovation zu Verkaufen, da die Boards wieder leichter geworden sind, finde ich nicht ganz ok. Und der Kunde ist auf dem Zug aufgesprungen, und vergleicht nur mehr die Gewichtsangaben.

    Als Ausnahme sind hier allerdings Customsboards zu nennen. Hier meine ich aber "Echte" Customboards. Leider wird auch der Begriff "Customboard" immer mehr missbraucht. Auch hier wird leider die Wahrheit etwas verzerrt. Nur ein Custom shaper, der wirklich auf jeden Millimeter in der Herstellung achtet, kann hier das Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht noch optimieren. Diese Leute sind aber "Freaks" und sehr selten. Sobald es in größere Stückzahlen geht, sind immer Arbeiter und Bedienstete am Werk, die die Arbeitsschritte nicht mit der selben Hingabe ausführen. Das ist ebenfalls Realität.

    LG Scharli

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    • 13. Januar 2026 um 19:03
    • #2
    Zitat von scharli_g

    Warum ist es besser zu kontrollieren? Ein weiches Board beginnt zu federn, was Schwingungen verursacht, welche sich wiederum auf die Finne übertragen, und das Board im Gesamten instabil wird. Ähnlich wie ein Auto mit schlechten (weichem) Fahrwerk.

    Ich hab noch genau im Ohr - noch kein halbes dutzend Jahre her ...) - wie einer der Marktführer im großem Marketing-Video stolz davon berichtet hat - dass man nun die Unterwasserschiffe der kleinen SL-Boards in Glass produziert hat, damit diese eben nicht so bock-steif sind und dadurch besser zu fahren da leichter zu kontrollieren und wegen der "Eigendämpfung" eben auch komfortabler ....- sind.


    ..."right amount of flex in choppy-conditions ... ... FLEEEEEEEX ....... (was ist da los - scharli_g ... haben Euro Boards überhaupt den richtigen Fleeeex ... :saint: .....)

    Was im Video alles (für den Laien- die wir User letztendlich fast alle sind..) - auch sehr nachvollziehbar geklungen hat ...

    ... werden wir weiter von der Branche für Dumm verkauft ... ? ... oder bin ich als Laie eben nur zu dumm ein kleines Bocksteifes SL_Board angemessen zu bewegen und sollten wir dann in der Folge nicht alle die Finger davon lassen .... ;) ..... wir: DIE KÄUFER der Produkte ....

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    • 13. Januar 2026 um 19:11
    • #3

    Eine steifigkeitsdiskussion im goretexventilthread isma bisserl suboptimal mmn 😜

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Michlsurf
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    • 13. Januar 2026 um 19:17
    • #4
    Zitat von c-bra

    Eine steifigkeitsdiskussion im goretexventilthread isma bisserl suboptimal mmn 😜

    ... ja stimmt ... - aber insgesamt schon ein wesentlicher Punkt .... "auslagern" ... ?

  • c-bra
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    • 13. Januar 2026 um 19:24
    • #5

    Neu anfangen....

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  • scharli_g
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    • 14. Januar 2026 um 10:34
    • #6
    Zitat von Michlsurf

    Ich hab noch genau im Ohr - noch kein halbes dutzend Jahre her ...) - wie einer der Marktführer im großem Marketing-Video stolz davon berichtet hat - dass man nun die Unterwasserschiffe der kleinen SL-Boards in Glass produziert hat, damit diese eben nicht so bock-steif sind und dadurch besser zu fahren da leichter zu kontrollieren und wegen der "Eigendämpfung" eben auch komfortabler ....- sind.


    ..."right amount of flex in choppy-conditions ... ... FLEEEEEEEX ....... (was ist da los - scharli_g ... haben Euro Boards überhaupt den richtigen Fleeeex ... :saint: .....)

    Was im Video alles (für den Laien- die wir User letztendlich fast alle sind..) - auch sehr nachvollziehbar geklungen hat ...

    ... werden wir weiter von der Branche für Dumm verkauft ... ? ... oder bin ich als Laie eben nur zu dumm ein kleines Bocksteifes SL_Board angemessen zu bewegen und sollten wir dann in der Folge nicht alle die Finger davon lassen .... ;) ..... wir: DIE KÄUFER der Produkte ....

    Kurze Antwort dazu, denn technisch habe ich es bereits Laienhaft ausgeführt (wir können gerne ein neues Thema eröffnen, wo das Thema etwas genauer behandelt wird):

    Darum hatte ich vor einigen Jahren begonnen, selbst Customboards zu bauen. Und Glauben kann man dem Einen oder dem Anderen. Geglaubt wird meisten Demjenigen am ehesten, der die meisten Kommunikationsmittel und Macht hat. Am Besten ist es immer, sich selbst ein Bild zu machen. :)

    LG Scharli

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    • 14. Januar 2026 um 10:56
    • #7

    ich seh das doch deutlich anders.
    mmn gibts auch
    zuviel steifigkeit

    zuwenig dämpfung

    ich beschäftige mich ja doch schon seit gut 40 jahren mit dem bau von sportartikeln und anderen technischen bauteilen.

    egal in welchem bereich - ski, snowboard, masten für segelboote, hockeyschläger, fahrradrahmen, bogenequipment - es ist immer sehr sehr ähnlich. die maximal steife konstruktion ist kaum zu kontrollieren, bringt zuwenig feedback etc.

    bei einem workshop unserer snowboardimporteure durften die selber prototypen bauen. "hey, i want maximum pop in the tail - all carbon ! hey i rock" - die erste fahrt zu beobachten war gil - lautes schreien und nur mehr passagier. in ski und snowboards ist der carbonanteil sehr gering, und es wird extrem viel mit dämpfung gearbeitet. ob der kern pappel, buche, esche, zeder, etc ist - sehr wichtiges kriterium. ebenso das material über der stahlkante.
    mitte der 90er hatten wir auf der ispo eine art battle wer das leichteste snowboard hat - die teile waren fast unfahrbar. ebenso wie ultraleichte ski - habe mal welche gebaut für bergführer die sich über 6000m rumgetrieben haben - da ist gewicht natürlich eine andere prio

    die meisten kennen auch das gefühl der frühen - viel zu harten fahrradrahmen - egal ob alu oder carbon - greislich


    ähnlich hab ich das auch in den 80ern beim windsurfen gelernt. hab mir da aus der form eine 60l needle gebaut, um die 4 kg - voll carbon prepreg. ja, war schnell, aber ich hatte angst um meine knie und die zahnplomben. nach einer halben stunde hat alles nur mehr weh getan. tja - und in tarifa hats das teil dann ansatzlos abgerissen. war null dämpfung da.

    in 2025 konnte ich beide defi boards nacheinander fahren - die limited version und die freerace version. hätte es die freerace version schon 2024 gegeben wäre mir die lieber gewesen. auf 500m oder wenns perfekt ist mag die ltd version ein bisserl schneller sein. auf 30 oder 60 min was mich wesentlich mehr interessiert würde ich die FRC nehmen.

    ähnlich kennen wir es ja auch von finnen - einfach nur bockhart ist einfach - fährt aber nicht gut. den flex und die dämpfung richtig abzustimmen ist mmn die kunst und der spass an der sache.


    nicht zuletzt hatten wir bei unserem hockeyschlägerprojekt den pirelli - werbespruch geklaut...power ist nothing without control...

    unser partner hatte verschiedene schläger. die ultrabrutal - prügel - das plexi hinterm tor kaputtschiessen oder dem goalie schmerzen bereiten. die präzionsteile für die feinen pässe und tore.
    mit denen hat er die streuung ab der blauen linie von einem A2 Format auf A4 runterbekommen


    und wenn mir unheimlich fad wäre - dann käme nach fusschlaufen, einer neuen finnenform und latten ein modernes tinklertail an die reihe ;)

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    • 14. Januar 2026 um 11:00
    • #8

    Selber ein Bild machen ist nicht so einfach beim Surf Material.

    Ich hatte schon einige Slalom Serienboards ,,wenn ich die aus dem Gedächtnis mal so vergleiche fühlt und hört sich der 74 Slalom schon sehr hart (stabil) an .

    Bin gespannt wie er sich auf dem Wasser anfühlt und was die Langzeit Qualität hergibt.

  • scharli_g
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    • 14. Januar 2026 um 11:21
    • #9
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Selber ein Bild machen ist nicht so einfach beim Surf Material.

    Ich hatte schon einige Slalom Serienboards ,,wenn ich die aus dem Gedächtnis mal so vergleiche fühlt und hört sich der 74 Slalom schon sehr hart (stabil) an .

    Bin gespannt wie er sich auf dem Wasser anfühlt und was die Langzeit Qualität hergibt.

    Würde mich wundern, wenn deine Erkenntnis eine Andere ist, wie die unserer anderer Kunden! :)

    Wie zuvor schon mal geschrieben, will ich eure Plattform nicht für Werbung nutzen. Das tue ich nicht. Darum bin ich sehr vorsichtig was ich schreibe. ;)

  • Rumpelstilzchen
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    • 14. Januar 2026 um 11:35
    • #10

    Erkenntnis von der Qualität her, oder vom fahren😉

    Du machst das genau richtig, du machst keine Werbung, machst uns aber neugierig 😄

    Ich habe mittlerweile die Nase voll von den Versprechen mancher Marken,

    Noch Steifer noch schneller noch leichter noch Stabiler.

    Bis jetzt habe ich nur Boards gehabt wo wenn sie leichter geworden sind die Stabilität massiv nachgelassen hat🥲

    Bei einem Listenpreis von 3000€ tut das echt mehr weh als 300 Gramm mehr gewicht.

  • scharli_g
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    • 14. Januar 2026 um 11:44
    • #11
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Du machst das genau richtig, du machst keine Werbung, machst uns aber neugierig 😄

    Danke! :)

    Ich kann nur ein paar Dinge einwerfen. Nur ein Beispiel am Rande: Jacopo Testa fährt nun seit 10 Monaten das gleiche Board im Freestyle. Wer Jacopo kennt, weiß wie der fährt und wie viel der am Wasser ist. ;) Und dies ist kein speziell gefertigtes Board für Competition (wie es halt auch immer wieder praktiziert wird), sondern ein Board aus der normalen Serie. ;)

    Aber nun genug gelabert. Ihr könnt mich gerne Fragen, warum ich das Eine oder Andere so (oder Anders) sehe. Natürlich wird nicht jeder der selben Meinung sein.

    Wie heißt es so schön: 5 Leute und 5 Meinungen. 8)

    LG Scharli

    WE are ONE (Windsurfer für Windsurfer), und immer locker bleiben :)

  • Boris
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    • 14. Januar 2026 um 12:25
    • #12

    Patrik hatte mir viele Jahre lang meine SL-Boards als Customs gebaut - waren ein Traum!

    Waren immer Carbonschale (also ich meine Carbon-Deck und Flanken) aber Glass-Boden.

    Er meinte, dass er mir damit den besten Kompromiß bieten kann. Sehr angenehm zu fahren.

    Das war mein letztes SL Custom von ihm - 82 cm schwarzer terror :) - dann kam aber schon Foilen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Boris (14. Januar 2026 um 13:44)

  • Halsenwunder
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    • 14. Januar 2026 um 15:13
    • #13
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Selber ein Bild machen ist nicht so einfach beim Surf Material.

    Ich hatte schon einige Slalom Serienboards ,,wenn ich die aus dem Gedächtnis mal so vergleiche fühlt und hört sich der 74 Slalom schon sehr hart (stabil) an .

    Bin gespannt wie er sich auf dem Wasser anfühlt und was die Langzeit Qualität hergibt.

    Ich fahre den jetzt schon zwei Jahre und finde ihn nicht zu hart. Ich fahre ihn deutlich lieber als davor den FRace, weil er sich durch die freiere Gleitlage gerade im Chop angenehmer und nicht so hart fährt.

  • cad184
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    • 14. Januar 2026 um 16:37
    • #14

    Vielleicht ist das was Scharli und Boris sagen ja gar kein Widerspruch.

    Patrik: Ein Board mit Carbondeck und-rails ist ja auch in Längsrichtung steif, aber durch ein Glasunterwasserschiff etwas weicher vom Fahrgefühl.

    Weone: verwendet laut Homepage Stringer um die Längssteifigkeit zu erreichen.

    @Scharli: gehts hauptsächlich um die Längssteifigkeit oder auch um den Flex vom Rest des Boards (Unterwasserschiff, Deck).

  • Mias
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    • 14. Januar 2026 um 16:48
    • #15

    Es macht einen großen Unterschied ob sich ein Board verwindet oder nur der Boden flext. Patrik verbaut bei großen Boards auch oft Stringer

  • Boris
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    • 14. Januar 2026 um 17:32
    • #16

    Patrik: Ein Board mit Carbondeck und-rails ist ja auch in Längsrichtung steif, aber durch ein Glasunterwasserschiff etwas weicher vom Fahrgefühl.

    <=ja,so hatte es Patrik mir auch erklärt.


    Patrik verbaut bei großen Boards auch oft Stringer

    <=glaube, das letzte Board von ihm hatte Stringer

  • Zuglufttier
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    • 14. Januar 2026 um 17:48
    • #17

    Moin,

    Ich denke schon, man kann nicht alle Sportgeräte über einen Kamm scheren.

    Bei fast allen von c-bra genannten Artikeln ist die Bewegung immer Teil beim Einsatz.

    Vielleicht noch am plausibelsten beim Hockey oder Badminton Schläger.

    Natürlich flext der, immer, und natürlich braucht er das auch.

    Bei den von mir betriebenen Sportarten ist es zum Teil ganz anders.

    Fahrradrahmen (Rennrad) hat man eine Zeit viel zu steif gebaut, einfach weil man zwischen Steifigkeit beim treten und bergab sowie beim 'einfedern' bei Bodenunebenheiten konstruktiv nicht unterscheiden konnte.

    Das gelingt heutzutage viel besser.

    Bei Windsurfboards hat der Shape einen viel größeren Einfluss auf das Fahrverhalten.

    Das hat man damals gemerkt, als man gleiche shspes in 'weicher' ASA und 'steifer' Carbonbauweise anbot, die waren dann zu hart.

    Sprich, biete ich steifes carbonsandwich an, muss der Shape entsprechend 'weich' sein.

    Diese Theorie von z.B. Patrik kann ich mir technisch nicht erklären. Er hat carbonrails und Oberdeck, das ist schon so steif, da macht ein Glasbottom es auch kaum besser.

    Bei sehr breiten Boards mag das noch sein, vielleicht.

    Ich vermute aber eher es hat Haltbarkeitsgründe.

    Der G. Lorch sagte das schon immer, ein Board muss maximal steif sein und die Teile fuhren sich nie unangenehm hart, im Gegenteil.

    Bei Finnen und Masten ist das natürlich was ganz anderes, da gehört Biegung aber eben auch zum Tagesgeschäft.

    Zum Gewicht. Es kommt drauf an. Leichter muss nicht über weglassen passieren, es kann sogar leichter UND steifer UND haltbarer geben siehe z.B. Airinside. Verwendet man Carbon statt Glas ist es leichter.

    Ich mag im unteren Windbereich sehr gerne sehr steife und leichte Boards, am liebsten wäre mir da 4kg bei 110l.

    Beim Starkwindboard mit 90l ists mir eher egal ob es 6 oder 7kg wiegt...

    Ob ich dann immer bereit wäre den Aufpreis zu zahlen ist ein ganz anderer Punkt.

    Grüße

  • c-bra
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    • 14. Januar 2026 um 17:48
    • #18

    Also im layup mancher patrik boards sind durchaus 45 grad lagen erwähnt


    Macht mmn auch sinn, weil besonders breite board durchaus ein torsionsthema haben


    Nur auf längssteifigkeit zu achten is mmn nichtmal die halbe miete

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 14. Januar 2026 um 17:50
    • #19

    Überlappend laminierte Rails werden tw funktional auch als Stringer gesehen.

    Bei den Patrik Airinside Fin-Slalomboards ging es doch ua darum Steifigkeit und Flex boardbaumäßig besser steuern zu können.


    Glas-UW dürfte mWn vor allem bei den kleinen Slalomboards im heftigeren Chop ein Thema sein.

  • bernie
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    • 14. Januar 2026 um 18:05
    • #20

    Für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ich von einem LW-SL`er mit 85cm Breite oder ein Starkwindhobel fahre.

    Dazu kommt das Unterwasserschiff, Konkaven, V , Rails usw.

    In meinen Augen sind einige der o.g. Aussagen nur vorgeschobene Argumente zur Kostenreduktion.

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