Da sieht man, wie unterschiedlich wir ticken.
Vor Jahren kannte ich das Problem auch. Seitdem fahre ich kleinere Finne, hintere Schlaufen ganz hinten und den Mastfuß 2 cm mehr nach hinten. Trapeztampen so ausrichten, dass der Zug absolut gleichmäßig ist und nicht dauernd nach vorne reißt. Es bringt nichts, wenn man ständig auf der Abschussrampe steht. LL gemäß Segeltyp einstellen, Gabel eher etwas runter. Etwas aufrechtere Haltung bei Freestyle Boards.
Druck auf dem hinteren Fuß
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Viele (auch ich) denken vor allem von einem Slalom-Setup aus, ich hatte das Problem dort auch mal über Monate, und dort war nur mehr LL die Lösung. Ich finde daher den Input von sheshe sehr wertvoll.
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Ich würde erstmal die Trapeztampen weiter nach hinten setzen und dann probieren. Wenn zuviel Zug auf der hinteren Hand ist, dann ist automatisch auch der hintere Fuss mehr belastet bzw die Beine insgesamt asymmetrisch belastet. Danach kann man Segeltrimm checken. Mastfuss in die Mitte und Schlaufen im Stance passend setze ich mal vorraus.
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Weiter/breiter Stand -> ergo tiefere Position hinten -> ergo höherer Oberschenkel-Kraft-Einsatz hinten:
Kleine Anekdote dazu von meiner Seite: Bei mir hatte mal ein PWA-Profi gemeint, ich soll die Fusschlaufen weiter auseinander positionieren, damit ich mehr Kontrolle habe – dies obschon ich keine Kontrollprobleme hatte. Der Effekt war: Um mit dem breiteren Stand satt und wie gewohnt in der vorderen Fussschlaufe zu sitzen, musste ich mein hinteres Bein einen Ticken mehr anwinkeln (also tiefer gehen). Das hat bei mir bei gereicht, dass mein hinterer Oberschenkel abgefault ist (bei knackigen Bedingungen wohlgemerkt). Habe ich die vorderen Fussschlaufen wieder ein Loch weiter hinten montiert (also schmaler, höherer Stand), war alles wieder ok und normal.
Das anderer ist, wenn der Trimm nicht stimmt und Korrekturkräfte nötig werden - das haben andere hier schon beschrieben.
Kann ich bestätigen. Bevorzuge auch eine eher kleinere Schrittweite. Aber die stellt sicher jeder so ein, wie es ihm angenehm ist. PWA-Surfer sind definitiv nicht der Maßstab, wenn ich mein passendes Setup suche.
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Warum soll ich die KI fragen, wenn ich doch Euch habe - meine virtuelle Waterkant

Ja, vielleicht sollte ich nochmal erwähnen, dass ich FSW-Boards fahre, in 96 und 78l. Das Problem hatte ich jetzt kurz hintereinander überraschend auf beiden Boards in gleicher Weise. Hatte gerade auf beiden Boards jeweils eine überpowerte Session. Sind hier in Norddeutschland gerade mit Wind gesegnet, kann es selbst gar nicht glauben 😅
Danke, sheshe. Deine Vorschläge werde ich mal als erstes umsetzen, weil sie mir für mein Setup am plausibelsten erscheinen. Also werde ich mich mal auf der Suche nach dem Sweet Spot bei den Trapeztampen machen - auch weil das etwas ist, was auf dem Wasser gut machen kann, im Gegensatz zu Mastfuß verschieben und Schlaufen versetzen (die Vorschläge dazu behalte ich aber auf jeden Fall im Hinterkopf und werden auch probiert!).
Zum Thema Loose Leech: die Freeks haben tatsächlich wenig bis kein Loose Leech (habe das auch mal irgendwo bei Severne gelesen). Ich hatte auch schon viele gute Sessions mit denen und liebe es, wie leicht sie an der Hand sind. Nur im Grenzbereich war es zuletzt ein Krampf. Ich sehe aber auch schon an Land, dass ich den optimalen Trimm mit Bauch und Co. noch nicht gefunden habe.
Mal ganz doof gefragt, wenn mehr Bauch soll, muss ich das Vorliek noch mehr durchziehen, oder? Ich trimme aktuell relativ genau nach Angabe, aber dann stelle ich die Mastverlängerung nochmal anders ein.
Ich bin vorher jahrelang Wavesegel gefahren (Duotone Superhero). Die hatten gefühlt schon vom Angucken ein Loose Leech
Das ist echt ne Umstellung. -
Bei allen wohlmeinende Ratschlägen (wir haben ja jetzt quasi - ALLES ... und damit Nichts ....
....)=> Gilt es aus meiner Sicht: Immer die Grundparameter vom TE im Auge zu behalten:
Diese sind: - Material am Limit / und darüber:
Material:
Boards FSW 78l, FSW 96l,
Segeln 4.0 - 4.4 - 4.8 - 5.2 (FREESTYLE)
Hier helfen Erfahrung aus dem SL-Bereich wohl eher weniger (..hier muss z.B. auch nichts "fei werden" ... etc...). Veränderungen an Gabelbaumhöhe, Mastfußposition und Trapeztampenposition sind für mich immer das Mittel der ersten Wahl.
Wohlgemerkt: IMMER: Als eben wohldosierte - Einzelmaßnahme - um einen möglichen Effekt gleich zuordnen zu können.
Oft ist auch zu beobachten,. - abseits von allem Material/-Trimmeinstellungen, dass Windsurfer gerade bei Über-Power anfangen sich tendenziell eher weit nach hinten zu lehnen (wohl als Gegengewicht / "dagegenzuhalten") - statt nach eher außen / vorne (Dabei wichtig: => All-In = Körperspannung
... da is sie wieder ....) um eben den Druck gleichmäßig über beide Beine zu erhalten. Nach hinten lehnen steigert dann/ sonst automatisch den Druck auf den hinteren Fuß ... -
Michlsurf kennt mein Setup - genauso siehts aus

Ja, also dass ich dazu neige, mich beim Überpowert-Sein nach hinten zu lehnen, habe ich auch schon festgestellt. Da arbeite ich auch dran. Ich merke auch, dass alles deutlich besser flutscht, wenn ich mich dann wieder nach vorne lehne.
Ich versuche auch, zu vermeiden, überpowert zu fahren, und wähle sehr sorgfältig meine Segelgröße, aber wenn der Wind dann plötzlich und unerwartet stark zunimmt, dann hat man eben den Salat

Also heute werde ich auf jeden Fall mal an den Trapeztampen herumjustieren. Ich tippe auch, dass es der Segeltrimm ist, wo der Hase im Pfeffer liegt, denn der Segeltyp ist für mich noch relativ neu und optimal sieht das Tuch noch nicht aus. Und bei vielen Sessions haben Mastfußposition und Schlaufen auch schon gut gestimmt.
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Zu Deiner offenen Frage in #27 Kabbel-bei-WNW Mit mehr Downhaul/Vorliekspannung ziehst Du den Bauch eher aus dem Segel raus, als dass Du einen bekommst.
Wenn die Luffcurve größer als die Mastbiegung ist gibt das einen gewissen Bauch - neben dem seam-shaping des Segels.
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Moin,
Ich hatte genau deswegen so blöd nach den Segeln gefragt und ob du vorher mit den DT die gleichen Probleme hattest.
Ich mag keine freestyle Segel, ich bin einmal eins gefahren.
Ich würde genau die Tipps von sheshe befolgen, der ist in jeglicher Hinsicht am nächsten an deinem setup dran, vielleicht nicht ganz extrem viel mehr Zug vorne, aber einen Tick.
Grüße
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meintest Du das echt so?
Ich meinte Oberschenkel, nicht Fuss - ich korrigiere das. Und ja das war so.
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Heute gerade ein Video von Lennart auf Insta gesehen, er fährt mit 4.4. die Tampen beim drittletzten Strich auf der Enigma Gabel, falls du auch eine Severne Gabel hast. Ist schon arg weit hinten, gefühlt wäre mir das auch zu weit. Vielleicht hilft es aber als Anhaltspunkt

Bezüglich Bauch würde ich nicht vieles am Downhaul ändern. Wenn du nach Angabe trimmst und das Segel kein bis wenig LL macht, passt das schon. Vorausgesetzt, du hast den richtigen Mast drin. Wie gesagt, ist kein Slalom Segel, da gibt es praktisch nur einen Trimm für alles. Am Schothorn kannst du etwas spielen (+/- 2cm), flachziehen ist aber nicht wirklich gut, lieber dann eine Grösse kleiner nehmen.
Und ja, ich verstehe sehr gut, weshalb du die Freek fährst. Wahnsinns leichte und agile Segel!! Bin jedes Mal beeindruckt, wenn ich eines in der Hand halte!
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So, heute gefahren! 4.4 und 78 l. Aber nicht viel im Grenzbereich unterwegs gewesen. Das Segel hat gut zum Wind gepasst, lediglich die Böen waren etwas im überpowerten Bereich. Insgesamt eine gute, zufriedenstellende Session

Nichtsdestotrotz habe ich Sachen ausprobiert, und zwar am Segeltrimm. Ich habe das Vorliek wieder nach Angabe getrimmt, am Schothorn dann eine Größe kleiner eingestellt (und dabei lese ich den Tipp von sheshe dazu erst jetzt, hinterher)

Und siehe da - das Segel war viel freier und konnte sich richtig gut "aufladen". Das hat auf jeden Fall Spaß gebracht.
An den Tampen habe ich nicht groß was verstellt, vielleicht nur einen knappen Zentimeter weiter Richtung Schothorn geschoben.
In den Böen habe ich den stärkeren Druck aufs hintere Bein dann ab und zu gespürt. Aber nicht so doll wie letztes Mal. Ich habe aber diesmal auch fahrtechnisch versucht, direkt zu reagieren, und mich weiter nach vorne zu lehnen. Außerdem bin ich etwas aufrechter gefahren. Ich hatte das Gefühl, dass ich dann den Druck besser auf beide Beine verteile und mich nicht so leicht nach hinten reinhänge. Ob die aufrechte Haltung eine Dauerlösung ist, weiß ich aber noch nicht.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass der starke Druck auf das hintere Bein vor allem auf Raumwindkurs auftritt. Wahrscheinlich, weil dann die größten Kräfte wirken?
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Zwei Hinweise:
Suche hier im Forum mal nach "vorderer Fuss rutscht aus der Schlaufe"
und
Wenn du etwas veränderst (Gabelbauhöhe, Mastfussposition, Trimm Segel, Trapeztampen, Fusschlaufenpostion, Finne - alles vor / zurück oder hoher/riefer oder größer/kleiner) ändere immer nur eine Komponente und nur in 0,5 bis max 1 cm Schritten.
Wenn du für bestimmte Bedingungen "deinen" Trimm gefunden hast, mach dir Notizen, Fotos o.ä. damit es beim nächsten Mal nicht wieder von vorne beginnt.
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Aufrechter ist artgerechter da wir hier ja nicht von Slalom etc sprechen.
In den Böen habe ich den stärkeren Druck aufs hintere Bein dann ab und zu gespürt.
Beschreib das bitte mal genauer. Gelenkswinkel, wo drückt es am/im hinteren Bein? Drückt der Fuß vertikal/lateral? Spürst Du den Oberschenkel? Fährst Du quasi zwangsläufig Höhe?
Klar ist, dass der Oberschenkel mehr arbeiten muss, wenn das Gewicht nach achtern verlagert wird. Was wie Du schreibst gerade auf tieferen Raumen geschieht - und richtig ist.
Wallsit heißt Deine Übung.
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Mehr Druck auf Raumschot kann auch einfach eine Vorsichtstellung sein, nicht wirklich Gas geben zu wollen.
Ich nenne das immer Bremsfuß
Grüße
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Ja, kommt sicher drauf an, ob man das bei ca 17, 27 oder 37 kn Boardspeed macht.
"Bremsfuß" kann ich nur bei 17 kn erkennen.
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Was ist es denn überhaupt für einen Winkel, den du als Raum bezeichnest?
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Gute Frage. Falls ich gemeint bin, aus Windsurfersicht ca 32-45°, also ordentlich tiefer als Halbwind und aus Seglersicht eher ca 45° höher als Vorwindkurs.
Höhere oder aber tiefere Raumwindkurse hat es immer schon gegeben.
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Wenn ich auch ausreichend Höhe vernichten kann, wähle ich den Winkel, der am meisten Speed zulässt.
Der Winkel lässt sich sowieso nur schätzen. Eventuell später über die GPS Auswertung besser beurteilen. -
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