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Das Foil als Mutter aller Probleme

  • Kurtmieville
  • 25. April 2026 um 08:38
  • c-bra
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    • 25. April 2026 um 23:04
    • #21
    Zitat von Kurtmieville

    Mich würde mal eure Meinung interessieren: Seit Monaten beobachte ich eine regelrechte Kampagne der großen Marken gegen das Foil. Das Schrumpfen des Windsurfens wird dem Foil zugeschrieben, Influencer Prien & Kümpel promoten ausschließlich die Finne und im Podcast zu seinem neuen Job bei North hält Vincent Langer auch nicht hinterm Berg ("That effin' Patrik Foil").

    Meine Wahrnehmung: Das Problem ist nicht das Foil: Wer es nicht mochte, bleibt halt auf der Finne und ist weniger flexibel. Bei den sich veränderten Windprofilen, sehe ich einige Finnenspezialisten vielleicht viermal im Jahr am See, während Foiler vielleicht auf 20 Sessions kommen.

    Ich denke, das Problem liegt ganz woanders: Nach Covid wurden viele Freiräume in der flexiblen Gestaltung von Arbeitszeit wieder zurückgefahren, durch die Inflation in den letzten Jahren, bleibt weniger Geld für Material übrig und nicht zuletzt, steigen Jüngere ins Wingen ein (übrigens eine Foilsportart) und die Alten hören wegen Ihrer Altersgebrechen auf, oder schaffen zumindest kein neues Material mehr an. Dass das Foil als Sündenbock herhalten muss, schadet deshalb mehr als es nützt. Auf Binnengewässern mit einer Finne 60% der Zeit in Windlöchern herumzustehen, hat ja schon vor dem Foil zu Frustration geführt und nicht wenige sind ja durchs Foilen wieder aktiver geworden.

    Habe ich was übersehen? Ist an der Foil-kritischen Haltung vielleicht doch was dran?

    hmm - welche probleme, bzw wessen probleme?

    jene von nico prien - keine ahnung was er für probleme hat

    kümpel - dito - und ich glaub seine eigentümer werden ihm schon sagen wohin die reise geht


    der windsurfmarkt schrumpft seit 40 jahren... sollte mittlerweile jeder wissen der da investiert. aber irgendwas muss dran sein - inlineskate hats viel schlimmer erwischt, kite ebenso, dem snowboardmarkt gehts auch nicht gut - trendsportarten halt

    das böse patrik foil - naja, hier bin ich freundschafts und berufsbedingt befangen - aber patrik is einfach ein berserker (im positivsten sinne) der mmn alles dem sport und der innovation unterordnet. da können viele halt nicht mit. aber wenn das aeon wem probleme macht, dann wohl anderen foilherstellern - denen sei gesagt - härter und besser arbeiten. insgesamt war der einfluss vom aeon wohl deutlich positiv - von dem qualitätsschub haben sehr viele anwender profitiert - alles ging leichter, besser, schneller.


    ein ernsthaftes pushen der finne kann ich nicht feststellen, jedenfalls nicht im slalom und freerace bereich. da gibts fans wie mich (zitat bei siegerehrungen the fin is not dead) - aber das ist halt die nische der nische, wird langsam von überalterung gezeichnet

    im jugendsport geht es nach techno 293 fast ausschliesslich in richtung foil - aus vielen gründen.

    die zahl der jugendlichen die zeit und geld für beides haben ist regional unterschiedlich, in meinem umfeld aber sehr sehr gering


    soviel mal zum Slalom und freerace bereich

    Im freeride, wave habe ich den eindruck dass nur sehr wenige foilen - windfoilen. wer da foilen will steigt gleich aufs wing um. einige windsurfmarken sind da ja durchaus gut aufgestellt, hatten wohl "einen riecher"

    stärkstes wachstum in den letzten paar jahren - windsurfer LT - finne mit schwert, geht früher los als jedes foil, das komplette set liegt bei einer garnitur wings vom aeon ;) tolle community, unzählige regatten (50% race, 50% party), charterboards.... denen ist foil wurscht.

    zusammengefasst - mmn macht das foil an sich garnix kaputt, ganz im gegenteil. mir persönlich macht finne einfach mehr spass, drum hab ich das foilzeug wieder verkauft. - habe kein problem damit

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Kabbel-bei-WNW
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    • 26. April 2026 um 21:49
    • #22

    Also ich habe letztes Jahr meinen Windfoil-Kram komplett links liegen gelassen. Will es dieses Jahr nochmal probieren, aber wenn mir der Spaß daran vergeht, dann verscherbel ich dat Zeug wieder. Ich kann ab 15 Knoten Windsurfen und viel früher sehe ich die Foiler (egal ob Wing oder Wind) bei uns auch nicht aufm Wasser. Das ist aber meine ganz persönliche Sicht dazu.

    Was da im Slalom/ Race Bereich abgeht, kann ich nicht beurteilen.

  • Kurtmieville
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    • 27. April 2026 um 20:44
    • #23
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Ich kann ab 15 Knoten Windsurfen und viel früher sehe ich die Foiler (egal ob Wing oder Wind) bei uns auch nicht aufm Wasser. Das ist aber meine ganz persönliche Sicht dazu.

    Was da im Slalom/ Race Bereich abgeht, kann ich nicht beurteilen.

    Da sprichst du was Wichtiges an: Beobachte ich am Strand auch so. Ich war im letzten Jahr so oft alleine bei 10-12 kts auf dem Wasser, hatte richtig Spaß. Aber die Werte, die der Windfinder anzeigen muss, damit man sich auf den Weg macht, sind irgendwie tief eingebrannt.

  • Doubleheelslide
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    • 27. April 2026 um 20:56
    • #24

    Wie schon andererorts geschrieben geht bei mir die Rechnung beim Foilen nicht immer auf: Mit Finne kann ich bei böigem Wind das Segel gross wählen und bei Über-Power die Zähne zusammenbeissen - und es geht. Beim Foilen dimensioniere ich hingegen aus Respekt vor der Sache mein Setting eher auf die Peaks und parkiere dann auch schon mal ein, wenn ich ins Flautenloch reinhalse. Aber Lowend mit Foil hat schon etwas Magisches! (Race-Zeugs)

  • sdberlin
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    • 27. April 2026 um 21:04
    • #25

    Im unteren Windbereich versuche ich das Segel so zu wählen das ich die extremen Böen mit Aufmerksamkeit und Technik überstehe. Dann kann ich in den Böen die Halsen setzen und versuchen dazwischen nicht aus dem fliegen zu geraten. Funktioniert meist eher im unteren Windbereich. Bei 6,7/5,7 Bedingungen stehen ich auch öfter weil dann die Bandbreite vom Wind zu groß wird.

  • jaxblckk
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    • 28. April 2026 um 12:18
    • #26

    Nachdem ich hier alle Antworten mal in einem Rutsch gelesen habe, auch mal Senf von mir. :)


    Ich denke, dass viele beim Windsurfen und in der Branche eher das Wingfoilen als "Problem" sehen und das dürfte auch wirklich ein Problem für die Branche sein. Mehr Varianz für Wassersportler, kleiner leichter besser.

    Dabei nicht falsch verstehen, die Sportart ist toll, jedem seins. (Windsurfen auf die 1)

    Anfänger Foils gibt es wie Sand am Meer, aber die werden selten empfohlen aufgrund der schnellen Lernkurve. Man braucht als normaler Windsurfer nur sehr wenig Zeit, bis man zum nächsten Frontwing wechseln kann sprich: 2000 --> 1600 --> 1200 --> 800 usw.

    Deswegen wird oft ein Kurs empfohlen bzw. leihen und dann eher fortgeschritten verkauft. Ist einfach preiswerter.


    Das eine Marke das Foilen kaputt macht... ist Schwachsinn. (meine Meinung) Abgesehen von IQ ist Slalom Foilen eine absolute "nebensache" für die meisten Marken. Image ja, aber wirklich Menge und Gewinn dürfte da nicht drin sein. (klar außer für die Marken die davon leben) Für Phantom war das der Tot.


    Windfoilen ist vor allem eine Bereicherung für diejenigen die es wollen. Für mich sind es einfach mehr Tage auf dem Wasser, für meine Frau ebenfalls und gemeinsam ist das einfach toll nicht nur rum zu dümpeln. ;)

  • Surfer63
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    • 28. April 2026 um 13:33
    • #27

    Ich vermute, dass viele Firmen alles anbieten wollen und so sehr hohe Entwicklungskosten haben bei eher geringem unsicherem Absatz.

    Mir als Surfer wäre es egal, ob Patrik tolle Foils baut, für wen auch immer, aber für die Firma scheint es ja wichtig und sinnvoll zu sein.

    Vielleicht müssen sich einige Firmen eingestehen, dass sie besser nur Windsurfen oder Foilen machen und dann versuchen mit dem so erzielbaren Absatz existieren zu können.

  • jaxblckk
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    • 28. April 2026 um 14:42
    • #28
    Zitat von Surfer63

    Ich vermute, dass viele Firmen alles anbieten wollen und so sehr hohe Entwicklungskosten haben bei eher geringem unsicherem Absatz.

    Mir als Surfer wäre es egal, ob Patrik tolle Foils baut, für wen auch immer, aber für die Firma scheint es ja wichtig und sinnvoll zu sein.

    Vielleicht müssen sich einige Firmen eingestehen, dass sie besser nur Windsurfen oder Foilen machen und dann versuchen mit dem so erzielbaren Absatz existieren zu können.

    So Race Foil Masten und Wings sind unvorstellbar teuer in der Herstellung. Die kosten selbst im Einkauf jenseits von 1000€ (die UHM Masten).

    Wenn nur ein Racer sagt, dass er nicht mithalten kann sind die tot tot. Also dann kannst du die wegschmeißen. Das Risiko ist es einfach nicht wert denke ich.

    Freeride Zeug ist dagegen unkritisch solang es gut fährt und auch nicht kaputt geht.

  • DerWahreFoiler
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    • 28. April 2026 um 15:23
    • #29
    Zitat von jaxblckk

    So Race Foil Masten und Wings sind unvorstellbar teuer in der Herstellung. Die kosten selbst im Einkauf jenseits von 1000€ (die UHM Masten).

    Darf ich fragen, woher die infos sind ?

    Ich weiss was ein dim s mast in der Herstellung kostet und was er für den endkunde kostet.

    Finde nicht dass der Einkauf das Problem ist, eher die wertvolle und aufwendige Entwicklung.

  • jaxblckk
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    • 28. April 2026 um 15:49
    • #30
    Zitat von DerWahreFoiler

    Darf ich fragen, woher die infos sind ?

    Ich weiss was ein dim s mast in der Herstellung kostet und was er für den endkunde kostet.

    Finde nicht dass der Einkauf das Problem ist, eher die wertvolle und aufwendige Entwicklung.

    Nicht von Patrik ;) hatte durch Zufall mal mitbekommen, was der ganz teure von NP kosten soll. EK, HEK und VK, die sollten aber nur Kleinserie für Team kommen soweit mir bekannt. Ist mittlerweile wahrscheinlich gegessen.

    Aber du hast auch recht, das teuerste ist die Entwicklung, wobei wenn man da mehrere herstellt der Preis auch irgendwo her kommt. Produzieren, shipping testen + Gehalt von Team und R&D... muss man sich eigentlich wundern, dass North noch nicht von Foils gesprochen hat.

  • Rumpelstilzchen
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    • 28. April 2026 um 16:05
    • #31
    Zitat von jaxblckk

    Nachdem ich hier alle Antworten mal in einem Rutsch gelesen habe, auch mal Senf von mir. :)


    Ich denke, dass viele beim Windsurfen und in der Branche eher das Wingfoilen als "Problem" sehen und das dürfte auch wirklich ein Problem für die Branche sein. Mehr Varianz für Wassersportler, kleiner leichter besser.

    Dabei nicht falsch verstehen, die Sportart ist toll, jedem seins. (Windsurfen auf die 1)

    Anfänger Foils gibt es wie Sand am Meer, aber die werden selten empfohlen aufgrund der schnellen Lernkurve. Man braucht als normaler Windsurfer nur sehr wenig Zeit, bis man zum nächsten Frontwing wechseln kann sprich: 2000 --> 1600 --> 1200 --> 800 usw.

    Deswegen wird oft ein Kurs empfohlen bzw. leihen und dann eher fortgeschritten verkauft. Ist einfach preiswerter.


    Das eine Marke das Foilen kaputt macht... ist Schwachsinn. (meine Meinung) Abgesehen von IQ ist Slalom Foilen eine absolute "nebensache" für die meisten Marken. Image ja, aber wirklich Menge und Gewinn dürfte da nicht drin sein. (klar außer für die Marken die davon leben) Für Phantom war das der Tot.


    Windfoilen ist vor allem eine Bereicherung für diejenigen die es wollen. Für mich sind es einfach mehr Tage auf dem Wasser, für meine Frau ebenfalls und gemeinsam ist das einfach toll nicht nur rum zu dümpeln. ;)

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    Bis auf das mit Phantom stimme ich zu, das hat noch andere Gründe.

    Ich sage mal höflich, er hat zu viele Kunden verärgert

  • jaxblckk
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    • 28. April 2026 um 16:17
    • #32
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Ich sage mal höflich, er hat zu viele Kunden verärgert

    Habe ich auch gehört und jetzt machen sie auf schöne Welt gute Welt bei North. Würde mal gern wissen ob dass da bekannt ist. Bezweifle, dass viele Shops in Frankreich bock auf den Udin haben.

  • Zuglufttier
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    • 28. April 2026 um 16:37
    • #33
    Zitat von Kurtmieville

    Da sprichst du was Wichtiges an: Beobachte ich am Strand auch so. Ich war im letzten Jahr so oft alleine bei 10-12 kts auf dem Wasser, hatte richtig Spaß. Aber die Werte, die der Windfinder anzeigen muss, damit man sich auf den Weg macht, sind irgendwie tief eingebrannt.

    Meine persönliche Beobachtung ist, das konstanter recht leichter Wind fast genauso selten ist.

    Klar, böig und wechselhaft ist es an vielen Revieren, aber guter sehr leichter Wind ist auch nicht sehr häufig.

    Grüße

  • DerWahreFoiler
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    • 28. April 2026 um 16:41
    • #34
    Zitat von jaxblckk

    Habe ich auch gehört und jetzt machen sie auf schöne Welt gute Welt bei North. Würde mal gern wissen ob dass da bekannt ist. Bezweifle, dass viele Shops in Frankreich bock auf den Udin haben.

    Zitat von jaxblckk

    Nicht von Patrik ;) hatte durch Zufall mal mitbekommen, was der ganz teure von NP kosten soll. EK, HEK und VK, die sollten aber nur Kleinserie für Team kommen soweit mir bekannt. Ist mittlerweile wahrscheinlich gegessen.

    Aber du hast auch recht, das teuerste ist die Entwicklung, wobei wenn man da mehrere herstellt der Preis auch irgendwo her kommt. Produzieren, shipping testen + Gehalt von Team und R&D... muss man sich eigentlich wundern, dass North noch nicht von Foils gesprochen hat.

    naja du sagtest in der Herstellung... da darf shipping, testen und das ganze Zeugs nicht einberechnet werden. Aber es ist ja ein offenes Geheimniss, vorallem wenn man viel am Gardasee ist, dass NP teilweise Schwierigkeiten, zum beispiel mit Foil Masten hatte. Aber das weicht nun zu sehr vom Thema ab. Ich denke und hörte , dass sich das aeon gut rendiert hat.

    Wenn man es sich so mit den Kunden verspielt wie einige andere Brands, wunderts mich nicht.

    Und ja die Franzosen wissen da sicher Bescheid, ich habe aber gehört, dass Udin zu seinen Fahrer oft grosszügig, kulant und nett gewesen ist. Was ich als Endkunde nicht behaupten kann. Wie sehr das den Verkauf im Shop von North beeinträchtigt, weiss ich nicht. Udin ist ja nicht mehr für den Kunden zuständig, vielmehr für die Produkte, welche fast immer super waren.

  • cad184
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    • 28. April 2026 um 18:15
    • #35

    Wie rentabel das Foilgeschäft ist, kann ich nicht beurteilen. Patrik dürfte zumindest einen großen Teil vom kleinen Kuchen abbekommen haben. (zu Recht!).

    Was Phantom betrifft fand ich die Produkte immer super, das Iris R Foil ist immer noch ein sehr gutes Foil. Was danach kam war zwar sehr teuer, Limited edition etc. aber leistungstechnisch sicher auch sehr gut. Wie mit Reklamationen umgegangen wurde, da habe ich auch einiges gehört. Bei mir wurde ein defekt geliefertes Board aber anstandslos durch ein neues ersetzt, die Kommunikation mit Alex Udin war auch ok, kann da also nicht klagen.

    Ich finde es schade, dass Phantom nicht mehr dabei ist. Die haben Foilslalom schon wesentlich geprägt und denen hätte ich am ehesten Weiterentwicklungen zugetraut. Jetzt ist das Aeon quasi ein Monopol, dann gibts halt noch noch Z-Fin und F4.

    Der erreichte Entwicklungsstand ist aber für uns Amateure eigentlich vollkommen ausreichend. Ich bin schon meine Phantom Iris nicht ausgefahren. Beim Aeon gefällt mir die offenbar gleichbleibende gute Qualität, ich bekomme für das viele Geld das was ich erwarten darf und keine Wundertüte, wo ich hoffen muss dass die Qualität stimmt. . Passt für mich.

  • Windsurfgarage
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    • 17. Mai 2026 um 20:12
    • #36

    Kann mich eigentlich nur positiv übers Foilen äußern. Man kann ja sachlich die Pros und Kontras aufzählen. Von beiden Windsurf Kategorien. Im Endeffekt hängt es sehr von der Region und den örtlichen Windbedingungen ab, ob Foilen Sinn macht, oder eher weniger. Genauso könnte man darüber diskutieren, ob ein Waveboard besser ist oder ein Slalomboard.

    Ganz große Pluspunkte hat das Windfoilen für mich auf unserem Binnensee, dass ich einmal in der Woche mindestens aufs Wasser gehen kann. Mit Finne wäre es vielleicht einmal im Monat. Dass es mal 2 Wochen gibt im Jahr, wo auch das 10m² Sail mit 900er Frontwing nicht ausreicht ist höchst selten. So hatte ich 2025 insgesamt 66 Surftage mit 3198 km auf dem Foil und 48,5 km auf der Finne. Am besten Tag waren es 160 km an einem Tag auf unserem Binnensee (Trainingseffizienz).

    Nächster Pluspunkt: Ab 5 bft wird es extrem kabbelig auf unserem See, und die Wellen laufen zudem meistens schräg zum Wind und kreuzweise. Mit Finne unterm Slalomboard fallen mir da die Plomben aus dem Gebiss, wärend man mit dem Foil einfach drüber zischt, ohne die Wellen zu spüren.

    Nächster Pluspunkt: Trainingseffizienz. Dadurch, dass man einen größeren Windbereich mit einer Segelgröße abdecken kann, wenn man will, rigge ich Grundsätzlich einen Quadratmeter größer auf, um bei schwächelndem Wind weiter Kilometer schruppen kann und so durch das eine oder andere Windloch bis zur nächsten Böe durchfliegen kann.

    Als Kontra fällt mir sofort der hohe Anschaffungspreis für gute Foils und Boards sowie Sails ein.

    Foilen ist halt mehr Hightech, wenn man überlegt, was das Material aushalten muss. Und wenn man einmal das Gewinde der hinteren Schraube zerwürgt, versenkt man einen enormen Geldbetrag an der tiefsten Stelle des Sees. Es gibt eine Menge Bedienerfehler, die man machen kann.

    Ich finde es schade, dass die rückläufigen Zahlen im Windsurfen dem Foil zugeschrieben wird. Ich bin der Meinung, dass es schlicht daran liegt, dass die gleiche Anzahl der Menschen, die sich früher aufs Windsurfen konzentriert haben, heute eben die Wahl haben zwischen Windsurfen/-foilen , Wingfoilen / Parafoiling, Kitesurfen/-foilen, e-Foilen, SUP Foilen, Suppen... Die Diversität des Sport nimmt immer weiter zu, aber die Menge der Menschen, die so verrückt sind wie wir bleibt gleich, oder werden dazu weniger.

    Deswegen, bleibt tapfer am Ball. 🤙😉👍 Damit die Hände nach dem Sport immer so aussehen:

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    • 18. Mai 2026 um 10:53
    • #37

    Der letzte Beitrag trifft es doch perfekt:
    die Windsurf-Community altert. High-Wind-Slalom auf der Finne ist Schwerstarbeit und Raubbau an Knien und Rücken. Das Foil schont die Gelenke und holt uns selbst im fortgeschrittenen Alter noch aufs Wasser, statt uns auf die Couch zu verbannen.

    Durch die Abschwächung des Golfstromsystems verschieben sich zudem die Windmuster in Europa massiv. Im Sommer drohen immer längere, stabile Hochdruckphasen mit quälenden Flauteperioden. Wer künftig in der Freizeit verlässlich aufs Wasser will, wird an Thermik-Tagen mit 8 bis 13 Knoten nicht vorbeikommen. Das Foil ist unter diesen meteorologischen Bedingungen schlicht die einzige logische Option, um die eigene Gleitzeit im Sommer überhaupt noch zu sichern.

    Die Industrie mag den emotionalen Mythos des unerschrockenen Finnen-Slalom-Riders verkaufen, weil er sich besser vermarkten lässt (Siehe Defi, wo Amado das Overall-Ranking zu 100% auf dem Foil zugebracht und gewonnen hat, man hört aber nur von NP7s Sieg). Diese zwei Faktoren betrachtend, halte ich diese Strategie aber für ökonomisch wenigstens fragwürdig.

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    • 20. Mai 2026 um 09:14
    • #38

    Krass. Ich war ja selber beim defi. Ich musste mich aber jetzt mühsam durch die Ergebnisse klicken und sogar die einzelnen Zeiten vergleichen um zu sehen das Armado mit Abstand der schnellste war. 3 von 5 Rennen Erster, ich glaube mindestns einmal 2.

    Das hat man weder beim defi selber noch in den Ergebnissen unter Overall erkannt. Evtl bei der Siegerehrung, aber da war fast jeder schon weg. c-bra hast du was mitbekommen?

    Ich werde in Zukunft beim defi nur noch mit foil antreten. Hätte eigentlich wegen Windvorhersage auf Finne gesetzt, war aber schon unlimited gemeldet. Nach dem ersten Lauf mit Finne war ich körerlich komplett zerstört. Ohne foil hätte ich das danach nicht überstanden. Mein Foil Material war überhaupt nicht abgestimmt. Evtl war es deshalb noch weniger anstrengend, da ich nicht richtig pushen könnte, aber foil ist körperlich so viel weniger vordernd. Vom Kopf aber deutlich mehr. Abends im Bett nach 2 Rennen ging aber auch mit foil keine Party mehr ||

  • Boris
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    • 20. Mai 2026 um 09:18
    • #39

    Also doch. Ich hatte mich das genau gestern gefragt, aber ich war zu faul gewesen, die Zeiten zwischen siegreichem Foil und siegreicher Finne zu vergleichen. Das ging bisschen zu stark unter in den offiziellen Verlautbarungen und Berichten ...

    "Die Industrie mag den emotionalen Mythos des unerschrockenen Finnen-Slalom-Riders verkaufen, weil er sich besser vermarkten lässt (Siehe Defi, wo Amado das Overall-Ranking zu 100% auf dem Foil zugebracht und gewonnen hat, man hört aber nur von NP7s Sieg). Diese zwei Faktoren betrachtend, halte ich diese Strategie aber für ökonomisch wenigstens fragwürdig."

    <=ja, das har er wirklich schön formuliert.

  • c-bra
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    • 20. Mai 2026 um 09:58
    • #40
    Zitat von Mias

    Krass. Ich war ja selber beim defi. Ich musste mich aber jetzt mühsam durch die Ergebnisse klicken und sogar die einzelnen Zeiten vergleichen um zu sehen das Armado mit Abstand der schnellste war. 3 von 5 Rennen Erster, ich glaube mindestns einmal 2.

    Das hat man weder beim defi selber noch in den Ergebnissen unter Overall erkannt. Evtl bei der Siegerehrung, aber da war fast jeder schon weg. c-bra hast du was mitbekommen?

    Ich werde in Zukunft beim defi nur noch mit foil antreten. Hätte eigentlich wegen Windvorhersage auf Finne gesetzt, war aber schon unlimited gemeldet. Nach dem ersten Lauf mit Finne war ich körerlich komplett zerstört. Ohne foil hätte ich das danach nicht überstanden. Mein Foil Material war überhaupt nicht abgestimmt. Evtl war es deshalb noch weniger anstrengend, da ich nicht richtig pushen könnte, aber foil ist körperlich so viel weniger vordernd. Vom Kopf aber deutlich mehr. Abends im Bett nach 2 Rennen ging aber auch mit foil keine Party mehr ||

    Ich war zwar bei der Siegerehrung anwesend, aber so ins detail gings nicht, die wertungen sahen auch etwas improvisiert aus

    es wurde jeweils der 3. / 2. / 1. Fin und Foil parallel aufs podium gerufen


    ich hab mir bis jetzt auch die ergebnislisten noch nicht wirklich angesehen


    insgesamt kam mir vor dass die zahl der Foiler beim Defi aber sehr rückläufig war im Vergleich zu den letzten jahren - wobei das mangesl Rennen in 24 und 25 zahlenmässig nicht belegbar sein wird. einfach mein eindruck aus der ganzen vorbereitungszeit

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

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