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Druck auf dem hinteren Fuß

  • Kabbel-bei-WNW
  • 23. April 2026 um 21:04
  • Kabbel-bei-WNW
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    • 23. April 2026 um 21:04
    • #1

    Moin Leute,

    Ich habe das Problem, dass ich enorm viel Druck auf dem hinteren Fuß und Bein habe, wenn ich im Gleiten bin. Erst recht wenn ich leicht überpowert bin. Dann brauche ich nach ein paar Schlägen eine Pause, weil meine Oberschenkel nicht mehr können. Ich fahre grundsätzlich im Thruster-Setup. Single Fin traue ich mich schon gar nicht mehr, dann ist es noch schlimmer. Woran kann es liegen und wie kann ich es verbessern?

    • Finnengröße?
    • Boardgröße?
    • Segeltrimm?
    • Fahrtechnik?
    • Schrittstellung/ Schlaufenposition?
    • Mastfußposition?

    Ich meine, wenn es so weitergeht, habe ich Oberschenkel aus Stahl, auch gut:D

    Aber ich glaube, dass etwas nicht stimmt und ich irgendwo justieren muss. Aber wo?:/

    Aloha!

  • Nordwest
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    • 23. April 2026 um 21:13
    • #2

    Hallo,

    ich würde primär beim Loose Leech ansetzen, also spürbar mehr Vorlieksspannung. Dann Schlaufenposition leicht nach hinten. Kleinere Finnen wären auch noch ein Thema, bei den Thrustern scheint das aber nicht die Ursache zu sein.

  • KaSailor
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    • 23. April 2026 um 21:25
    • #3

    Schlaufen nach hinten (auch die vorderen).
    Mastfuß dagegen nach vorne. Führt alles zu einer etwas ausgeglicheneren Belastung.
    Eine kleinere Finne kann helfen, glaube aber auch nicht, dass es daran liegt.

  • Alter Schwede
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    • 23. April 2026 um 21:29
    • #4

    Ich geh mit Loose Lech mit.

    Ich erinnere mich bei auch an eine Fahrt mit einem Segel meines Bruders bei dem ich nur auf dem hinteren Fuß stand. Da hat der Trimm nicht gestimmt. Wenn du den Trimm gefunden hast überprüfe ob deine Trapeztampen den Druck sauber verteilen oder ob das Segel beim freihändig Fahren weg kippt.

    Bei den Fussschlaufen sagen die einen weiter nach hinten. Ich bin bei meinem Bolt Mal ein Schraubenloch weiter nach vorne (nur die hintere) und siehe da, plötzlich hat alles gestimmt.

    Wenn du die drei Sachen verändert hast komm nochmal. 😉

  • Zuglufttier
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    • 23. April 2026 um 21:43
    • #5

    Moin,

    fährst du nicht severne freestyle Segel?

    Die haben doch gar kein LL? Hattest du das mit den Segeln davor auch schon?

    Grüße

  • Kabbel-bei-WNW
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    • 23. April 2026 um 21:54
    • #6
    Zitat von Zuglufttier

    Moin,

    fährst du nicht severne freestyle Segel?

    Die haben doch gar kein LL? Hattest du das mit den Segeln davor auch schon?

    Grüße

    Ja, korrekt! Die Severne Freeks haben kein Loose Leech.

    Kann mich nicht erinnern, dass mit den vorherigen Segeln in dieser Extreme gehabt zu haben.

    ... Schlaufen nach hinten, Mastfuß nach vorne? Scheint mir etwas paradox, aber werde es mal probieren. Ich hoffe, ich komme dann überhaupt noch in die Schlaufen (bin nur 165cm groß und habe kurze Beine).

  • KaSailor
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    • 23. April 2026 um 22:10
    • #7
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    ... Schlaufen nach hinten, Mastfuß nach vorne? Scheint mir etwas paradox, aber werde es mal probieren. Ich hoffe, ich komme dann überhaupt noch in die Schlaufen (bin nur 165cm groß und habe kurze Beine).

    Was das Entlasten des hinteren Beines betrifft, hat das Versetzen der Schlaufen den gleichen Effekt wie wenn Du das Rigg nach vorne verschiebst. Kannst beides kombinieren, oder nur eins davon machen. Für einen ersten Versuch würde ich mit dem Mastfuß beginnen. Wenn es so schlimm ist, ruhig mal 4cm. Gabelbaum tiefer bringt auch den Oberkörper nach vorne, und entlastet den Oberschenkel. All diese Maßnahmen haben natürlich Nebenwirkungen, Du musst herausfinden, was Dir am besten passt.

  • Nordwest
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    • 23. April 2026 um 22:18
    • #8

    Ich würde dennoch auch den Vorliekstrimm überprüfen, vor allem da Du sehr leicht bist Kabbel-bei-WNW .

  • Michlsurf
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    • 23. April 2026 um 23:15
    • #9
    Zitat von KaSailor

    wenn es so schlimm ist, ruhig mal 4cm. Gabelbaum tiefer

    Kabbel-bei-WNW

    Wäre bei Überpower - ohnehin mein erster Ansatz - nicht zuletzt weil es gleich noch im/auf dem Wasser zu bewerkstelligen ist - und man sofort eine (schon ausreichende ?) Wirkung / Response erhält ....

    Das bei Über-Power der Druck auf die Beine deutlich zunimmt - ist soweit normal. Siehe Oberschenkel von leistungsmäßigen SL-Fahrern ... NUR: Sollte der Druckanstieg möglichst gleichmäßig sein ... nur so ist es eben auch ein Hinweis auf einem korrekten, ausgewogenen Trimm der gesamten Fuhre ...

    (Nach dem Gabelbaum würde ich den Mastfuß 1-2 cm nach vorne schieben - bevor ich an den Fußschlaufen rumschraube - zumal wenn diese bei "Normal"-Bedingungen - passen)

    BTW: Bei sehr ausgeprägten Über-Power hänge ich sehr viel Körpergewicht an die Gabel und den (Ober-) Körper möglichst nach vorne - schon alleine um "den Bock unten" zu halten :D. All dies ist dann dann aber auch ein untrüglicher Indikator - dass das Segel zu groß ist ;)

  • KaSailor
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    • 23. April 2026 um 23:20
    • #10
    Zitat von Nordwest

    Ich würde dennoch auch den Vorliekstrimm überprüfen, vor allem da Du sehr leicht bist Kabbel-bei-WNW .

    Kann nicht schaden. Aber wenn der hintere Oberschenkel derart belastet wird, dann, denke ich, steckt mehr dahinter, als ein evtl. nicht optimaler Segeltrimm.

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    • 24. April 2026 um 06:23
    • #11

    Weichere Masten. Gerade auch für's Freek und als leichtere Windsurferin.

    Zusatzfrage wie weit ist Deine hintere Hand hinter dem hinteren Trapeztampen?


    Oder mal ein Blade probieren auf Deinen - Redline? -Masten.

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    • 24. April 2026 um 07:13
    • #12
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Ja, korrekt! Die Severne Freeks haben kein Loose Leech.

    Kann mich nicht erinnern, dass mit den vorherigen Segeln in dieser Extreme gehabt zu haben.

    ... Schlaufen nach hinten, Mastfuß nach vorne? Scheint mir etwas paradox, aber werde es mal probieren. Ich hoffe, ich komme dann überhaupt noch in die Schlaufen (bin nur 165cm groß und habe kurze Beine).

    naja kein Loose Leech ist doch auch falsch, einfach sehr wenig, aber das Segel soll schon aufmachen, vorallem bei überpower.

    Ich denke an mehr Downhaul und die Tampen nach hinten zu schieben.

  • Capricorn
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    • 24. April 2026 um 07:34
    • #13

    einige Dinge wurden schon richtig geschrieben - andere halte ich für wenig tauglich - gemäss meinen bescheidenen Erfahrungen...

    Gurgle mal hier noch und frag über KI - wird m.E. ganz gut beschrieben:

    viel druck auf dem hinteren fuss mit severne freek

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    • 24. April 2026 um 07:58
    • #14

    hört mir auf mit Trimmerfahrungen einer KI ... das Thema hatten wir gestern am Strand

    es hat 2 Leute (zusammen 25 Jahre Severneerfahrung) benötigt, bis derjenige es geglaubt hat, das eine KI nicht allwissend ist. Die KI meinte tatsächlich, das ein Mach 4 fast kein LL hat ... das Segel war so vertrimmt ... 8| 4cm mehr VL waren nötig :( dann war es perfekt und er hatte richtig Spaß

  • Mias
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    • 24. April 2026 um 08:02
    • #15

    Fußschlaufen zurück wirken extrem gut. Mehr ll kann ich auch bestätigen.

    Gabel höher würde ich probieren.

    Mastfuss vor bin ich unschlüssig. Thoretisch vielleicht . Funktioniert bei mir nicht. Jedoch liegt das bei mir auch an Slalomboards. Dadurch wird das Board deutlich weniger frei und ich muss mich und das Segel für eine freie Gleitlage noch weiter zurück bekommen. Zurück fühlt sich da besser an.

  • Rumpelstilzchen
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    • 24. April 2026 um 08:02
    • #16

    Wenn ich die KI fragen muss wie ich mein Segel zu trimmen habe, höre ich auf mit Surfen.

    Einfach mal den eigenen Kopf fragen oder uns könnte helfen😆

  • sheshe
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    • 24. April 2026 um 08:07
    • #17

    Ich würde weder an den Schlaufen noch am Mastfuss (mittig?) was ändern. Mastfuss mittig passt meistens, Schlaufenabstand sollte sowieso nach Stance eingestellt sein, auch hier passt mittig meistens ganz gut. Hört sich für mich klar nach falscher Tampenposition an. Freestyle Segel sind relativ druckpunktstabil, ausser bei Überpower. Sie brauchen kein LL und wollen bauchig gefahren werden (auch bei Überpower!). Du hast also nur wenig Trimmmöglichkeiten bei einem solchen Segel.

    Schieb die Tampen also mal ein paar cm nach hinten, bis du leicht mehr Druck auf der vorderen Hand hast (Sweet Spot). Je nach Wind gilt dann: Mehr Wind -> Tampen 1cm nach vorne. Weniger Wind -> Tampen 1cm nach hinten. Mehr Wind -> Tampen 1cm weiter auseinander für mehr Stabilität, weniger Wind -> Tampen 1cm näher zusammen für mehr Agilität und besseres Fächern. Üblicherweise solltest du nicht mehr als Handbreit fahren, eher weniger. Ich fahre meine ganz zusammen, ausser bei Vollhack, dann mit ca. 3cm Abstand.

    Dadurch wirst du automatisch nach vorne gezogen, du fährst also aufrechter und kriegst mehr Druck auf das vordere Bein. Es erhöht aber auch die Gefahr des Schleudersturzes.

    Schau dir mal Fotos von Freestylern mit dem selben Segel (und Gabelbaum) an und vergleiche deren Tampenposition mit deiner. Oder frag mal einen Freestyler, ob du eine Runde fahren darfst. Ich fahre meine Tampen deutlich hinter dem Sweet Spot für noch mehr Power. Du darfst einfach nicht den Fehler machen und versuchen, den Segelzug mit Anziehen der vorderen Hand auszugleichen, das gibt dann Muskelkater und Krämpfe. Lass dich vom Segel führen und nach vorne ziehen, erst dann stimmt die Position und du bekommst als Zückerchen noch etwas mehr Kraft aus dem Segel. Ist ein etwas komisches Gefühl, aber man gewöhnt sich schnell daran.

  • DI7
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    • #18
    Zitat von DerWahreFoiler

    naja kein Loose Leech ist doch auch falsch, einfach sehr wenig, aber das Segel soll schon aufmachen, vorallem bei überpower.

    Ich denke an mehr Downhaul und die Tampen nach hinten zu schieben.

    ja, minimales Loose Leech ist schon, aber im Vergleich kann man fast von "kein" sprechen ...

    Mastbiegung (insb seitlich nach Lee) ist für Depowering noch wichtiger und die Frage ist, wann (bei welchen Kräften) diese Mastbiegung beginnt. Darum weichere Masten - gerade bei deutlich unter 80 kg.

  • DI7
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    • 24. April 2026 um 08:13
    • #19
    Zitat von sheshe

    Schieb die Tampen also mal ein paar cm nach hinten

    Das hab ich auch versucht zu schreiben in #12 - nur etwas subtiler.

  • Doubleheelslide
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    • 24. April 2026 um 08:17
    • #20

    Weiter/breiter Stand -> ergo tiefere Position hinten -> ergo höherer Oberschenkel-Kraft-Einsatz hinten:

    Kleine Anekdote dazu von meiner Seite: Bei mir hatte mal ein PWA-Profi gemeint, ich soll die Fusschlaufen weiter auseinander positionieren, damit ich mehr Kontrolle habe – dies obschon ich keine Kontrollprobleme hatte. Der Effekt war: Um mit dem breiteren Stand satt und wie gewohnt in der vorderen Fussschlaufe zu sitzen, musste ich mein hinteres Bein einen Ticken mehr anwinkeln (also tiefer gehen). Das hat bei mir bei gereicht, dass mein hinterer Oberschenkel abgefault ist (bei knackigen Bedingungen wohlgemerkt). Habe ich die vorderen Fussschlaufen wieder ein Loch weiter hinten montiert (also schmaler, höherer Stand), war alles wieder ok und normal.

    Das anderer ist, wenn der Trimm nicht stimmt und Korrekturkräfte nötig werden - das haben andere hier schon beschrieben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Doubleheelslide (24. April 2026 um 08:49)

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